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Hurrikan: "Rita"-Flüchtlinge im Chaos

Zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Hurrikan "Rita". Die ersten Regenfälle haben bereits eingesetzt. Auf den Straßen von Louisiana und Texas herrscht Chaos.

Bei einem Bus-Brand nahe der texanischen Metropole Dallas sind einem TV-Bericht zufolge 20 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Unglück sei eine der Hauptrouten für die Evakuierung von Teilen der Stadt vor dem heranziehenden Hurrikan "Rita" gesperrt worden, berichtet der lokale Sender WFAA.

Angesichts des heranziehenden Hurrikans wird der Verkehr auf dem Internationalen Flughafen in Houston am Freitag von 19 Uhr MESZ an eingestellt. Zahlreiche Airlines haben ihre Flüge in die Stadt aber schon vorher gestrichen, wie es in einer Mitteilung des Flughafens heißt. Der Verkehr solle wieder aufgenommen werden, sobald es das Wetter erlaube. Dies gelte besonders für Hilfsgütertransporte.

Zwei Millionen auf der Flucht - 160 Kilometer Stau

Mit der Evakuierung von nahezu zwei Millionen Menschen haben sich Texas und Louisiana auf die Ankunft des Wirbelsturms "Rita" vorbereitet. Die volle Wucht des Hurrikans mit Windgeschwindigkeiten von 225 Kilometern in der Stunde wurde am Samstag erwartet. Ausläufer des ausgedehnten Frontensystems brachten der verwüsteten Stadt New Orleans jedoch schon die ersten Regenfälle seit dem Hurrikan "Katrina" vor mehr als drei Wochen. Entlang der Küste von Texas und Louisiana waren nahezu zwei Millionen Menschen aufgerufen, sich landeinwärts in Sicherheit zu bringen. Die Evakuierung verlief zeitweise schleppend; auf den Straßen standen die Autos Stoßstange an Stoßstange im Stau.

Einsatzkräfte versorgten Autofahrer, denen der Kraftstoff ausging, mit Benzin und Diesel. Gouverneur Rick Perry rief die Hurrikan-Flüchtlinge zu Geduld auf. "Das ist die schlechteste Planung, die ich je gesehen habe", sagte Judie Anderson aus Houston, die in zwölf Stunden nur 72 Kilometer zurücklegen konnte. Sie könne nicht sagen, dass man aus dem Hurrikan "Katrina" viel gelernt habe. Die Staus in Richtung Norden erreichten eine Länge von 160 Kilometern. Mindestens 90 Prozent der 58.000 Einwohner von Galveston hatten die Stadt verlassen.

Auswirkungen wie im Jahr 1900

In Galveston kamen im Jahr 1900 bei einem Hurrikan 6.000 bis 12.000 Menschen ums Leben. Die Nasa evakuierte das Raumfahrtzentrum Houston und schaltete die Computeranlagen ab. Die Steuerung der Internationalen Raumstation (ISS) wurde an die russische Raumfahrtorganisation übergeben. Zuletzt hatte 1983 der Hurrikan "Alicia" die Region Houston heimgesucht; in dem Wirbelsturm der Kategorie drei kamen 21 Menschen ums Leben. Hoffnungsvoll verfolgten die Städte Galveston und Houston jedoch eine leichte Richtungsänderung des Hurrikans nach Nordosten. Dadurch erhöhte sich aber die Bedrohung für die weiter östlich gelegenen Städte Beaumont (114.000 Einwohner) und Port Arthur (58.000 Einwohner).

Betroffen ist der Küstenabschnitt mit der in den USA größten Dichte von Ölraffinerien. Angesichts von 87 petrochemischen Betrieben in der Region, warnten Umweltschützer vor der Gefahr einer gewaltigen Ölpest. Die Betriebe fuhren die Produktion herunter. Die Arbeiter der Ölbohrplattformen im Meer wurden an Land gebracht. Der Direktor der Umweltorganisation Friends of the Earth, Tony Juniper, warf US-Präsident George W. Bush vor, die Augen vor der Botschaft der Natur zu verschließen. Die Häufung und zunehmende Stärke von Wirbelstürmen sei "höchst wahrscheinlich eine Folge des von Menschen verursachten Klimawandels". Es sei höchste Zeit, dass sich die Regierung Bush dieser Bedrohung des gesamten Planeten stelle.

Erste Ausläufer mit Regenfällen

Am Morgen (Ortszeit) befand sich "Rita" etwa 465 Kilometer südöstlich von Galveston und näherte sich der Küste in westnordwestlicher Richtung mit 15 Kilometern in der Stunde. "Rita" ist wieder ein Sturm der Kategorie vier, nachdem der Hurrikan zuvor zeitweise die höchste Kategorie fünf erreicht hatte. Die Meteorologen warnten vor 4,50 bis 6,00 Meter hohen Wellen und heftigen Regenfällen. In der von "Katrina" verwüsteten Großstadt New Orleans machten sich die ersten Ausläufer mit Regenfällen bemerkbar. Es wird befürchtet, dass die beschädigten Dämme erneut versagen könnten, so dass New Orleans ein zweites Mal überflutet würde. "Wir warten ab und hoffen das Beste", sagte Mitch Frazier von einer Pioniereinheit der Streitkräfte. Die Dämme wurden mit zusätzlichen Sandsäcken verstärkt. Die Zahl der Todesopfer aufgrund des Hurrikans "Katrina" stieg auf 1.069, darunter 832 allein in New Orleans.

Mike Graczyk/AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(