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Naturkatastrophe : Nach Taifun in Japan: Starkes Erdbeben erschüttert den Norden

Wieder schlägt die Natur in Japan zu. Nach dem schwersten Taifun seit 25 Jahren sucht ein starkes Erdbeben die Menschen im Norden des Inselreichs heim. Und wieder gibt es Opfer und enorme Schäden.

Von Trümmer blockierte Straße in Japan

Japan ist ein von Naturkatastrophen gebeuteltes Land. Das neuste Erdbeben hat wieder viel zerstört. Hier blockieren zerstörte Häuser eine Straße.

DPA

Japan kommt nicht zur Ruhe. Nach dem katastrophalen Taifun, der das Land vor ein paar Tagen traf und der riesige Wellen, Überschwemmungen und Schäden anrichtete, trifft die nächste Katastrophe das Archipel. Im Norden des Landes verheerte ein schweres Erdbeben die Landstriche, zwei Menschen starben, 120 Verletzte gab es und 30 Menschen gelten als vermisst. Die Insel scheint ein besonders Leidtragender in den Folgen des Klimawandels zu sein. Die Meldungen über Naturkatastrophen speziell in Japan häufen sich seit Jahren. 

Japans Fernsehsender zeigten Bilder von völlig zerstörten Häusern und aufgerissenen sowie mit Schlamm überschwemmten Straßen. Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen in der Nacht um kurz nach drei Uhr Ortszeit heimgesucht. In rund drei Millionen Haushalten auf Hokkaido fiel die Stromversorgung aus. 

Im Atomkraftwerk Tomari musste ein Abklingbecken mit Notstromaggregaten gekühlt werden. Radioaktivität sei jedoch nicht in die Umwelt ausgetreten, hieß es unter Berufung auf den Betreiber. Eine Warnung vor einem Tsunami in Folge des Erdbebens gab es nicht. 

Gewaltige Erdrutsche gingen nieder. Mehrere Häuser in den Städten Atsuma und Abira wurden verschüttet. Die noch vermissten Menschen seien alle Bewohner von Atsuma, hieß es in Medienberichten. Mehrere Menschen mussten mit Helikoptern in Sicherheit gebracht werden. Auch in Hokkaidos Provinzhauptstadt Sapporo wurden Menschen verletzt. 

Norden von Japan: Wieder einmal zahlreiche Schäden in Industrie, Infrastruktur und Wohnsiedlungen

In Muroran brach ein Feuer in einer Chemieanlage aus, konnte aber gelöscht werden. Der Bahn- und Flugverkehr wurde beeinträchtigt. Der örtliche Flughafen Chitose musste für den gesamten Tag geschlossen werden, nachdem ein Dach eingestürzt und der Strom ausgefallen war.  Die Zentralregierung in Tokio wollte bis zu 25 000 Soldaten nach Hokkaido schicken, um die Bergungskräfte zu unterstützen. Japan ist eines der am stärksten erdbebengefährdeten Länder der Welt. 

Kurz zuvor hatte ein gewaltiger Taifun Japan heimgesucht, mehrere Menschen starben. Der bei dem Sturm teils überschwemmte Flughafen Kansai in der westlichen Provinz Osaka werde an diesem Freitag für den Inlandsflugverkehr wieder geöffnet, gab die Regierung bekannt. Auch der internationale Flugbetrieb werde wieder aufgenommen, sobald der Flughafen wieder dazu bereit sei, hieß es.

wlk / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.