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Utopien von Jean-Marc Côté : Wie sich Menschen um 1900 das Jahr 2000 vorgestellt haben

Im Jahr 1900 malten französische Künstler sich die Zukunft aus - ihre Zeichnungen zeigen die Welt hundert Jahre später, so, wie sie sie sich vorstellten. Manches traf ein, anderes mutet noch heute skurril an.

Dass ein Besen im Jahr 2000 elektrisch ist und die Arbeit erleichtert, können die Künstler sich im Jahr 1900 bereits vorstellen - dass ein Mann den Haushalt macht, bleibt undenkbar. Freilich muss der elektrische Besen nach wie vor mit der Hand bewegt werden - nur eben von etwas weiter weg. 

Dass ein Besen im Jahr 2000 elektrisch ist und die Arbeit erleichtert, können die Künstler sich im Jahr 1900 bereits vorstellen - dass ein Mann den Haushalt macht, bleibt undenkbar. Freilich muss der elektrische Besen nach wie vor mit der Hand bewegt werden - nur eben von etwas weiter weg. 

Im aufkeimenden 20. Jahrhundert machte sich eine Gruppe von Künstlern um  Jean-Marc Côté und Villemard Gedanken darüber, wie die Welt genau einhundert Jahre später, im Jahr 2000, aussehen könnte. Inzwischen befinden wir uns bereits im Oktober 2015 - dem Zeitpunkt, den Marty McFly in der ersten Fortsetzung des 1980er Jahre Kultfilms "Zurück in die Zukunft" mit der Zeitmaschine seines Freundes, dem Wissenschaftler Dr. Brown, besucht. Das von den Franzosen suggerierte Jahr 2000 liegt bereits 15 Jahre und viele Erfindungen zurück.

Dennoch bleibt die Betrachtung der retrofuturistischen Postkartenmotive spannend: Was traute man den zeitgenössischen und zukünftigen Wissenschaftlern zu? Was sah man kommen, selbst nach dem eigenen Leben - und was wünschte man sich vielleicht einfach selbst sehnlichst und hoffte, dass die Zukunft es wenigstens für die Nachkommen bereithält?

Fliegende Polizisten und Wal-Reisebusse

Das erste Bild der Serie von Côté und Co. "Im Jahr 2000 (XXI. Jahrhundert)" erschien zur Weltausstellung in Paris im Jahr 1900. Bis 1910 folgten anschließend 86 weitere futuristische Karten. "The Public Domain Review" zeigt einige der eigenwilligen Motive.

Die Erfindungen sind oft abenteuerlich - jedoch in einigen Fällen gar nicht weit an dem vorbei, mit dem wir es heute (oder bereits vor 15 Jahren) tatsächlich alltäglich zu tun haben. Oft scheint es, als hätten die Künstler die nagelneuen oder bestehenden Technologien der Gegenwart der Künstler aus dem frühen 20. Jahrhunderts  einfach modifiziert und ins 21. Jahrhundert übertragen; das Automobil, etwa. Nur die Kleidung, die die Künstler damals wohl auch selbst trugen, blieb bestehen.

Doch einige Vorstellungen muten selbst heute noch skurril an - wie die Eroberung der Unterwasserwelt für allerlei Freizeitaktivitäten wie Unterwasser-Croquet, eine Rundreise mit dem Wal-Bus oder fliegende Verkehrspolizisten. Doch neben bunten Skurrilitäten tummeln sich auch weitere Visionen, die auch heute noch Hoffnungen für die kommenden einhundert Jahre bergen.

jen
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(