VG-Wort Pixel

Kernaussagen im Überblick Corona, Wirtschaft, Anti-Rassismus – mit diesen Themen will Biden das Weiße Haus erobern

Sehen Sie im Video: Biden in Nominierungsrede – Werde Amerika einen und das Beste aus uns herausholen.




Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat in seiner Nominierungsrede versprochen, die Amerikaner im Falle eines Wahlsiegs wieder zu einen: "Hier und heute gebe ich Ihnen mein Wort: Wenn Sie mir die Präsidentschaft anvertrauen, werde ich das Beste aus uns allen herausholen, nicht das Schlechteste", sagte Biden am Donnerstag in seiner Heimatstadt Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. "Ich werde auf der Seite des Lichts stehen, nicht auf der der Finsternis." Die Nominierungsrede Bidens bildete den Abschluss des viertägigen Parteitags der Demokraten, der wegen der Corona-Pandemie online abgehalten wurde. Biden geht mit der kalifornischen Senatorin Kamala Harris als Kandidatin für die Vizepräsidentschaft ins Rennen. Gewählt wird am 3. November.
Mehr
Joe Biden hat in seiner Rede auf dem Parteitag der US-Demokraten seine Zukunftsvision der USA präsentiert. Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie ging es auch um das Thema Rassismus und das Ansehen der Nation im Ausland. Ein Überblick.

Joe Biden hat die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten angenommen, um den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump herauszufordern. Er versprach, sich bei einem Wahlsieg am 3. November als Präsident für das Wohl aller Amerikaner einzusetzen. Während seiner Rede am Donnerstag (Ortszeit) auf einem virtuellen Parteitag setzte der 77-Jährige Biden folgende Schwerpunkte:

Parteitag US-Demokraten: Joe Bidens Kernaussagen
Demokrat Joe Biden will der nächste US-Präsident werden
© Olivier Douliery / AFP
  • Biden sieht die Wahl als Entscheidung zwischen Trumps Vision eines Amerikas der Finsternis und der Wut und seinem Kurs des Lichtes, des Dialogs und der Hoffnung. 
  • Biden will schon "am ersten Tag" seiner Amtszeit einen Plan zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie vorstellen.
  • Dafür soll es Biden zufolge auch eine landesweite Pflicht geben, Masken über Mund und Nase zu Tragen, um Infektionen zu verhindern. Zudem werde er als Präsident nicht wie Trump auf ein "Wunder" hoffen, sondern sich auf die Wissenschaft und den Rat der Experten stützen. 
  • Ohne die Eindämmung des Virus könne sich auch die Wirtschaft nicht wieder erholen, betonte Biden. Das habe Trump immer noch nicht verstanden, kritisierte er.
  • Biden versprach, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und dabei Millionen neue Jobs zu schaffen.
  • Wir "werden und können" uns der "existenziellen Bedrohung" des Klimawandels stellen, versprach Biden. Nötige Investitionen könnten finanziert werden, indem die von Trump durchgesetzten Steuersenkungen für Vermögende rückgängig gemacht würden, sagte Biden.
  • Biden versprach, den Gesundheitssektor zu stärken und das Sozialversicherungssystem zu stärken.
  • Biden will sich infolge der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz im Mai mit Nachdruck für das Ausmerzen des "strukturellen Rassismus" in den USA einsetzen.
  • International will Biden die Zusammenarbeit mit den traditionellen Verbündeten wieder stärken, und Gegnern klar machen, dass Amerika sich nicht mehr bei "Diktatoren" einschmeichelt.
mod DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker