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Nachrichten aus Deutschland: 19-Jährige bei "Werner-Rennen" von zwei Männern vergewaltigt – Polizei sucht Zeugen

Wuppertal: Taxifahrer will Fahrgästen helfen und wird von Lkw erfasst – tot +++ Großefehn: Feuerwehr befreit Eule aus Kamin +++ Berlin: Schwangere stirbt bei Fenstersturz +++ Wolfenbüttel: Kellnerin betrinkt sich auf Hochzeitsfeier und randaliert +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Im Rahmen des "Werner-Rennens" ist es auf dem Festivalgelände zu einer Vergewaltigung gekommen

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Hartenholm: Zwei Männer vergewaltigen 19-Jährige bei "Werner-Rennen"

Im schleswig-holsteinischen Hartenholm ist in der Nacht auf Sonntag eine 19-Jährige von zwei noch unbekannten Männern vergewaltigt worden. Wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte, ereignete sich die Tat auf dem Festivalgelände des "Werner-Rennens 2019". Nun hoffen die Beamten auf Hinweise, die zur Ergreifung der beiden Tatverdächtigen führen.

Angaben der Polizei zufolge traf die junge Frau zwischen zwei und drei Uhr morgens im Bereich der Toiletten der Campingfläche C auf ihre späteren Peiniger, die nach der Tat unerkannt entkamen.

Die Männer werden wie folgt beschrieben:

Tatverdächtiger Nummer 1:

  • älter als 30 Jahre
  • etwa 200 Zentimeter groß
  • Dreitagebart und kurze Haare
  • mit kurzer Hose und grauem T-Shirt bekleidet

Tatverdächtiger Nummer 2:

  • ebenfalls älter als 30 Jahre
  • etwa 180 Zentimeter groß
  • Vollbart und kurze, krause Haare
  • auffälliger Bierbauch
  • mit rotem Oberteil bekleidet

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04551 8840 entgegen. Mögliche Zeugen können sich auch an die Beamten auf dem Veranstaltungsgelände wenden.

Quelle: Polizei Bad Segeberg

Wuppertal: Taxifahrer will Fahrgästen helfen und wird von Lkw erfasst – tot

In Wuppertal ist ein Taxifahrer in der Nacht auf Sonntag von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Laut Angaben der Polizei wollte der 61-Jährige zwei Fahrgästen helfen, deren Handgepäck im Kofferraum zu verstauen. Dazu sei der Mann ausgestiegen, als er frontal von dem Lkw erfasst wurde. Der 61-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch wenig später starb.

Quelle: Polizei Wuppertal

Großefehn: Feuerwehr befreit Eule aus Kamin

Die Feuerwehr hat eine Eule aus einem Kamin in Ostfriesland befreit. Nach Angaben eines Sprechers gelangte die Eule wohl über den Schornstein in den Abzugsschacht und so in den Kamin. Der Vogel saß hinter einer Glastür im Brennraum und konnte nach kurzer Zeit von den Einsatzkräften befreit werden. Anwohner des Hauses in Großefehn hatten das Tier am Samstagnachmittag entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die Eule blieb unverletzt.

Quelle: DPA

Berlin: Schwangere stirbt bei Fenstersturz

In Berlin ist eine schwangere Frau ums Leben gekommen, weil sie vermutlich aus dem Fenster eines Hauses stürzte. Notärzte konnten die 32-Jährige und ihr ungeborenes Kind am frühen Samstagabend trotz Wiederbelebungsversuchen nicht mehr retten, wie die Feuerwehr mitteilte. Beide verstarben einem Sprecher zufolge noch vor Ort. Das Unglück ereignete sich demnach in einer Flüchtlingsunterkunft im Berliner Ortsteil Rahnsdorf.    

Die Polizei geht nach Angaben einer Sprecherin davon aus, dass es sich um ein tragisches Unglück handelte. Die Polizei nahm aber wie immer in solchen Fällen Ermittlungen auf.

Quelle: AFP

Wolfenbüttel: Kellnerin betrinkt sich auf Hochzeitsfeier und randaliert

Sie war als Kellnerin bei einer Hochzeitsfeier - und hatte offensichtlich selbst den größten Durst: Eine 27-jährige Frau hat sich bei dem Fest in Wolfenbüttel stark betrunken und ist anschließend auf ihren Lebensgefährten losgegangen. Als der 43-Jährige die Berlinerin in der Nacht zum Sonntag von der Feier abholen wollte, schlug sie ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht und warf eine Flasche auf ihn. Später wurde bei der Frau ein Alkoholwert von knapp 3,2 Promille festgestellt. Die Polizei in Wolfenbüttel ermittelt wegen Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Quelle: DPA

Essen: 28 Verletzte bei Open-Air-Konzert

Bei einem großen Open-Air-Konzert in Essen sind während eines heftigen Gewitters 28 Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Durch den starken Wind sei am Samstagabend gegen 21 Uhr eine LED-Wand im Bereich der Bühne umgestürzt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Polizei sprach von einem eingestürzten Teil der Bühne. Bei dem Auftritt der Rapper Marteria und Casper am Essener Baldeneysee seien am Abend etwa 18.000 Besucher gewesen.

Die umgestürzte Leinwand

Das Konzert der beiden Rapper Marteria und Casper wurde nach dem Unglück abgebrochen

DPA

Die Verletzten wurden auf Essener Krankenhäuser verteilt. 18 von ihnen wurden nach Angaben der Feuerwehr leicht verletzt. Die beiden Schwerverletzten befanden sich am Sonntagvormittag außer Lebensgefahr, hieß es von der Polizei. Ärzte betreuten vor Ort etwa 150 Menschen. Zahlreiche Besucher erlitten einen Schock. Dunkelheit und Regen erschwerten den Einsatz.

Nach Feuerwehrangaben hatte der Deutsche Wetterdienst gegen 19.30 Uhr eine Gewitterwarnung herausgegeben. "Es gab ein kurzes, aber heftiges Gewitter", sagte der Sprecher. Der Feuerwehr zufolge hatten die Musiker ihren Auftritt zunächst fortgesetzt. "Schwere Regengüsse beendeten kurz darauf das Konzert von Marteria und Casper", hieß es. Die Besucher hätten die Veranstaltung danach ganz normal verlassen, sagte ein Polizeisprecher. Sie seien mit Shuttle-Bussen in die Stadt gebracht worden oder warteten auf die S-Bahn.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Samstag, den 31. August

Tiefenbach: Frau stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug

Bei einem Flugzeugabsturz im schwäbischen Tiefenbach ist am Samstag eine Frau ums Leben gekommen. Dies berichtet die "Augsburger Allgemeine" unter Berufung auf Polizeiangaben. Der Pilot des Ultraleichtflugzeugs überlebte das Unglück demnach schwer verletzt. Die Ursache des Absturzes in ein Maisfeld bleib zunächst unklar.

Quelle: "Augsburger Allgemeine"

Geldern: 19 Verletzte bei Planwagen-Unfall

19 Mitfahrende auf einem Planwagen sind am Samstag im niederrheinischen Geldern an der Grenze zu den Niederlanden verletzt worden, als das Gefährt in einer Kurve umstürzte. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen, zwei von ihnen wurden per Hubschrauber in Kliniken transportiert, wie die Polizei mitteilte. Die Fahrgäste auf dem Wagen gehören demnach zu einem Spielmannszug. Die Verletzten seien zwischen 13 und 65 Jahre alt. Der 18 Jahre alte Fahrer eines Traktors, der den Planwagen zog, hatte zuvor in der Kurve eines Wendehammers die Kontrolle über sein Gespann verloren. Der Anhänger kippte auf die Seite. Der junge Fahrer erlitt einen Schock.

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Rettungskräfte betreuen die verletzten Personen

DPA

Quelle: DPA

Penzlin: Postbotin reagiert bei Brand genau richtig

Die gedankenschnelle Reaktion einer Postbotin hat in Penzlin bei Rostock einen schweren Wohnhausbrand verhindert. Aus noch ungeklärter Ursache hatten dort eine Garage sowie das nebenstehende Wohnhaus Feuer gefangen. Die Frau bemerkte dies und alarmierte umgehend die Feuerwehr. 

Die Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Doppelhaus verhindern, die Garage jedoch brannte vollständig aus, wie die Polizei mitteilte. Es entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.

Quelle: Polizei Rostock

Berlin: Mops-Rennen muss wegen Hitze ausfallen

Zu heiß für die Vierbeiner: Das urteilte das Berliner Veterinäramt am Samstag vor dem geplanten Mopsrennen in Lichtenrade. Bei Temperaturen über 30 Grad sollten dort eigentlich 95 Hunde gegeneinander angetreten. Das Wettrennen auf der 50-Meter-Strecke gehört zum traditionellen Mopstreffen, das seit zehn Jahren in der Hauptstadt stattfindet.

Wie Organisator Thomas Zupan auf Anfrage sagte, wurde der Wettlauf aber wegen der hohen Temperaturen vom Amt untersagt. Kurzerhand widmete er daraufhin das Rennen um: Nun sollen nicht mehr die Tiere, sondern deren Halter um die Wette laufen. Mit den Möpsen auf dem Arm, versteht sich.

Wie viele Teilnehmer der Aufforderung folgten, war am Mittag noch nicht absehbar. Die Stimmung auf dem Mopstreffen sei aber weiterhin "schön und entspannt" gewesen, so Zupan. Für die Tiere standen Wasser, Plansch-Wannen und Hundeeis zur Verfügung. Das Rennen auf einer 50-Meter-Strecke gilt als Höhepunkt des tierischen Events. In diesem Jahr hatte es das letzte von Zupan organisierte Treffen dieser Art werden sollen.

Quelle: DPA

Schömberg: 26-Jähriger ertrinkt in Stausee

Im baden-württembergischen Schömberg hat sich am Freitagabend ein tödlicher Badeunfall in einem Stausee ereignet. Laut Angaben der Polizei ging ein 26-Jähriger gegen 22 Uhr ins Wasser, als er nur wenige Meter vom Ufer entfernt in eine Notlage geriet und um Hilfe rief. Daraufhin sprang ein 23-jähriger Freund des Mannes sofort ins Wasser, konnte den Hilfebedürftigen aufgrund der Dunkelheit jedoch nicht ausmachen.

Inzwischen alarmierte Rettungskräfte suchten per Boot und einem mit einer Wärmebildkamera ausgerüsteten Hubschrauber nach dem 26-Jährigen, konnten ihn letztlich jedoch erst gegen Mitternacht leblos mehrere Meter unter der Wasseroberfläche am Grund des Sees ausfindig machen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät.

Quelle: Polizei Schömberg

Lüneburg: Suche nach schönsten Weihnachtsbäumen hat begonnen

Schon im Sommer sucht die Stadt Lüneburg die schönsten Weihnachtsbäume für die historische Altstadt. Fünf Meter hoch sollten die edlen Tannen schon mindestens sein, auch Fichten würden gern genommen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Die Bäume sollen im Advent unter anderem vor dem historischen Rathaus am großen Weihnachtsmarkt aufgestellt werden.

Die Hansestadt hofft wieder auf Unterstützung von Privatleuten. Manch einem Gartenbesitzer sei seine gut gewachsene Tanne oder Fichte über die Jahre vielleicht viel zu groß geworden, hofft die Stadt.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Freitag, den 30. August

Bochum: Mann vergewaltigt 19-Jährige

In Bochum ist eine 19-jährige Frau von einem noch unbekannten Mann vergewaltigt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat am Donnerstagmorgen in einem Parkhaus nahe des Hauptbahnhofs.

Das Opfer selbst meldete sich am frühen Donnerstagabend bei den Beamten und gab an, dass ihr der Täter am frühen Morgen gefolgt sei, als sie gegen 6.45 Uhr den Hauptbahnhof durch einen Hinterausgang verlassen habe. Der Mann war ihr demnach zuvor bereits in der Bahn aufgefallen. Im Bereich der am Parkhaus gelegenen Bahnhofsvorfahrt habe der Mann sie dann in eine Ecke (siehe Foto) gedrängt und dort vergewaltigt.

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Aufnahme des Tatorts am Bochumer Hauptbahnhof 

Der mutmaßliche Täter wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 30 Jahre alt
  • etwa 180 Zentimeter groß
  • stabile Figur mit sichtbarem Bauchansatz
  • nach hinten gegelte, schwarze glatte Haare
  • schwarzer Ziegenbart
  • leicht sonnengebräunte Haut
  • gepflegter Gesamteindruck
  • er trug schwarze Sportschuhe, eine Jeanshose sowie ein T-Shirt, das im oberen Bereich dunkelblau und im unteren Bereich hellblau gefärbt war

Hinweise auf den Täter nimmt das Fachkommissariat für Sexualdelikte unter den Rufnummern 0234 / 909-4120 und 0234 / 909-4441 entgegen.

Quelle: Polizei Bochum

Regenstauf: Milliarden toter Eintagsfliegen bedecken Straßen

Erst schwirren Milliarden von Eintagsfliegen im Lichtkegel der Straßenlaternen durch die Luft, dann fallen sie tot auf die Straße. Eine zentimeterhohe Decke der Insekten auf der Fahrbahn hat die Bewohner in Regenstauf bei Regensburg beschäftigt. Mit einer Schaufel räumte ein Mann in der Nacht auf Freitag tote Fliegen in einen Eimer.

Die Polizei sprach von keinem lokal-spezifischen Phänomen. Der bayerische Landesverband des BUND erklärte, das Massenschlüpfen der Insekten könne jederzeit woanders stattfinden. Das Naturschauspiel gebe es nicht nur in der Oberpfalz. Es brauche optimale Bedingungen, dass die Eintagsfliegen in so großer Zahl gleichzeitig schlüpften, sagte ein Experte der Organisation.

Eintagsfliegen verbringen ihm zufolge ihr Leben überwiegend in einer Larve. Wenn sie schlüpfen, bleiben ihnen nur rund 24 Stunden, um sich fortzupflanzen. Danach sterben sie.

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Ein Mann räumt in der Nacht mit einer Schaufel tote Eintagsfliegen von einer Straße

DPA

Quelle: DPA

Saarbrücken: Ermittlungen gegen Krankenpfleger wegen fünffachen Mordes

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen einen Krankenpfleger wegen fünffachen Mordes und zweifachen Mordversuchs. Der Mann soll Patienten nicht verordnete Medikamente gegeben haben, um sie dann reanimieren zu können, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Zuerst hatte der Saarländische Rundfunk darüber berichtet.

Quelle: DPA

Berlin: Fußballfan erstochen: Angeklagter weist Mordvorwurf zurück

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 19 Jahre alten Mann auf einem Supermarkt-Parkplatz in Berlin hat der Angeklagte den Mordvorwurf zurückgewiesen. Er habe den ihm unbekannten Geschädigten nicht töten wollen, ließ der 29-Jährige über seinen Anwalt erklären. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte grundlos angriff. Es sei ihm bei der Tat im Februar 2019 "einzig darum gegangen, aufgestaute Aggressionen abzureagieren", hieß es in der am Freitag zu Prozessbeginn verlesenen Anklage. Der Fußballfan wurde im Brustkorb getroffen und starb wenig später.

Der 19-Jährige kam mit einem Begleiter von einem Fußballspiel, als ihn der aus Rumänien stammende Angeklagte gegen 17.00 Uhr angegriffen haben soll. Das Trikot des 1. FC Union Berlin, das das Opfer trug, sei allerdings nicht Auslöser des Angriffs gewesen, so die Ermittlungen. Zeugen hätten geschildert, dass der junge Mann auf die Pöbeleien des Angeklagten nicht reagiert und sich defensiv verhalten habe, hieß es am Rande der Verhandlung.

Der Angeklagte äußerte sich zu Prozessbeginn nicht persönlich zu den Vorwürfen. Sein Verteidiger hatte erklärt, bei seiner Einlassung zur Sache beziehe sich sein Mandant auf seine Aussagen bei der Polizei. Damals hatte der 29-Jährige erklärt, dass er unter erheblichem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden habe. Auf dem Parkplatz hätten "Jugendliche eine Bemerkung gemacht". In einer Rangelei habe er sich bedroht gefühlt und in den Arm des Gegners stechen wollen.

Quelle: DPA

Schwerin: Hund durch Tellerfalle schwer verletzt

In Schwerin ist ein Schäferhundmischling durch eine in einem Waldstück ausgelegte Tellerfalle schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am 23. August. Demnach hatte die 50-jährige Besitzerin den Hund an dem Waldstück von der Leine gelassen, als dieser wenig später erbärmlich aufgejault habe.

Alarmierte Polizisten konnten den verletzten Hund aus der Falle befreien und der Besitzerin übergeben, die mit ihm zu einem Tierarzt fuhr. Inzwischen gehe es dem Tier wieder besser, sein Bein werde es glücklicherweise wohl nicht verlieren, heißt es. 

In Deutschland ist das Aufstellen von sogenannten Tellerfallen verboten, dennoch werden sie im Handel angeboten. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Jagdwilderei sowie des Verstoßes gegen das Bundesjagdgesetz und Tierschutzgesetz ein.

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Der Schäferhund wurde durch die Falle schwer verletzt

Quelle: Polizei Schwerin

Magdeburg: Frau tötet Senior und kassiert Rente - Urteil 

Das Landgericht Magdeburg hat eine Frau zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe wegen Betrugs verurteilt, nachdem sie einen alten Mann getötet und jahrelang dessen Rente kassiert hatte. Das Totschlagsverfahren gegen sie wurde eingestellt. Die geständige 62-Jährige muss für dreieinhalb Jahre in Haft, weil sie zwischen 2004 und 2015 fast 105.000 Euro Rente eingeheimst hat, wie das Gericht am Donnerstag urteilte. 

Die Frau hatte den Mann als Haushaltshilfe betreut. Sie hatte zugegeben, den 1920 geborenen Mann aus Angst vor einer Vergewaltigung erst mit einem Messer angegriffen und dann mit zwei Beilhieben erschlagen zu haben. Das soll schon 1995 gewesen sein - bewiesen ist der Zeitpunkt auch nach Ende des Prozesses nicht. Die Leiche hatte sie im Keller seines Hauses im Harzort Rieder (Sachsen-Anhalt) vergraben. 2016 wurde das Skelett geborgen - erst da war der Tod des Rentners aufgefallen. 

Die Oberstaatsanwältin hatte die Frau wegen Totschlags angeklagt. Dieser sei aber nicht rechtswidrig, da sich die Frau in einer Notwehrlage befunden habe, beschied die Kammer um den Vorsitzenden Richter. Auch wegen unterlassener Hilfeleistung könne es keine Verurteilung geben, denn die ist verjährt.

Quelle: DPA

Bergheim: Vermisste Schwangere wieder wohlbehalten in Klinik

Eine 14-jährige schwangere Ausreißerin aus dem Aachener Klinikum ist wieder aufgetaucht. Die Jugendliche und ihr ungeborenes Kind seien wohlauf, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht auf Freitag. Sie sei kurz nach Mitternacht nach Hinweisen von Zeugen etwa 60 Kilometer von Aachen entfernt in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) ausfindig gemacht worden. Nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Die Jugendliche war am Montag kurz vor der Entbindung aus dem Kreißsaal weggelaufen und mittels öffentlicher Fahndung gesucht worden. Sie ist den Angaben nach in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht. Als sie das Krankenhaus verließ, hatte sie einen intravenösen Zugang.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Donnerstag, den 29. August

Kamen: Einschulungsfeier endet in Schlägerei

Bei einer Einschulungsfeier in kamen ist es zu einer Schlägerei mit drei Verletzten gekommen. Auslöser für die Handgreiflichkeiten in der Sporthalle der Grundschule soll ein Streit um Fotos unter zwei verfeindeten Familien gewesen sein, wie die Polizei mitteilte. "Irgendjemand hat wohl ein Foto gemacht, das anderen nicht passte", sagte eine Polizeisprecherin.

73 I-Dötzchen und ihre Angehörigen waren am Donnerstag anwesend, als sieben Personen plötzlich zu Stangen oder Turnstäben griffen und aufeinander losgingen. Als die Polizei eintraf, war der Streit bereits beendet. Drei Menschen kamen ins Krankenhaus. Die Behörden leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. 

Quelle: DPA

Berlin: Hochzeitsgäste helfen Raser und bedrängen Polizei 

Mehrere Dutzend Hochzeitsgäste haben in Berlin-Neukölln zwei Polizisten bedrängt, die einen Raser festnehmen wollten. Die 30 bis 40 Gäste eilten dem 37-jährigen Fahrer am Mittwochabend zu Hilfe, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach beruhigte sich die Situation erst, als Verstärkung eintraf. Der 37-Jährige wurde auf eine Dienststelle gebracht. Sein Auto wurde beschlagnahmt. Bislang gebe es keine Erkenntnisse, dass der Fahrer und die Gäste sich kannten, sagte ein Sprecher. 

Die Berliner Polizei geht seit mehreren Jahren härter gegen Raser und sogenannte Profilierungsfahrten vor, bei denen vor allem junge Männer angeberisch mit lauten Sportwagen durch die Gegend fahren. In der Hauptstadt wird im Durchschnitt jeden Tag ein neues Strafverfahren wegen gefährlicher Raserei oder illegaler Autorennen eingeleitet.

Quelle: DPA

Osnabrück: 13 Jahre Haft für Mann wegen Missbrauchs von Waisenkindern in Togo

Das Landgericht Osnabrück hat einen ehemaligen Unternehmer wegen des sexuellen Missbrauchs von Waisenkindern im afrikanischen Togo zu 13 Jahren Haft verurteilt. Der 66-Jährige sei bei den Taten planvoll und perfide vorgegangen, indem er die Situation der Kinder in dem Waisenhaus in einem Entwicklungsland gezielt ausgenutzt habe, urteilte das Gericht am Donnerstag. Der Angeklagte hatte die ihm vorgeworfenen Taten eingeräumt. Fünf Kinder im Alter von etwa zwei bis zwölf Jahren hat er demnach bei Besuchen in dem Waisenhaus in Togo missbraucht und vergewaltigt. Bei dem Mann wurden zahlreiche Foto- und Videoaufnahmen der Taten sichergestellt.

Aus Persönlichkeitsschutzgründen fand der Prozess weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Angehörige des 66-Jährigen hatten die Polizei eingeschaltet. Angeklagt waren 41 Fälle meist schweren sexuellen Missbrauchs, zu denen es im Zeitraum von Januar 2016 bis Februar 2018 kam.

Quelle: DPA

Buchloe: Autoraser verprügeln Autofahrer

Nach einem illegalen Autorennen auf der Autobahn 96 in Bayern hat einer der Raser zusammen mit seinem Beifahrer einen unbeteiligten Autofahrer verprügelt. Der 38-Jährige kam mit Prellungen in ein Krankenhaus, die unbekannten Täter flohen mit ihrem Wagen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die beiden Männer hatten sich den Angaben nach bei Buchloe im Landkreis Ostallgäu mit den Fahrern von drei weiteren Autos aus der Schweiz ein verbotenes Autorennen geliefert. Bei ihren gefährlichen Manövern war der 38-Jährige mit seinem Wagen den Rasern offenbar im Weg. Sie fuhren dicht auf ihn auf.

Als der Autofahrer am Dienstag die A96 verließ, verfolgte einer der Raser den Mann auf die Bundesstraße 12, überholte ihn und bremste ihn laut Polizei aus. Der Fahrer und sein Beifahrer stiegen aus und schlugen ohne Vorwarnung auf den 38-Jährigen ein. Ein Zeuge filmte mit seinem Handy die Schlägerei.

Quelle: DPA

Schwangau: Familienvater stirbt bei Absturz von Hängegleiter

Beim Absturz eines Hängegleiters ist am Tegelberg im Allgäu ein 55-jähriger Familienvater aus Hessen ums Leben gekommen. Seine 19 Jahre alte Tochter wurde bei dem gemeinsamen Tandemdrachenflug am Mittwochnachmittag schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Vater und Tochter waren bei gutem Wetter in Richtung Tal gestartet, als das Fluggerät nicht an Höhe gewann, sondern plötzlich wegkippte und abstürzte. Der Hängegleiter schlug auf einem Wanderweg auf und überschlug sich. Der 55-Jährige starb an der Unfallstelle, die Tochter wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Recklinghausen: Polizei beschlagnahmt hunderte Marihuanapflanzen

Nach Hinweisen auf eine Marihuanaplantage in einer Lagerhalle hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Recklinghausen hunderte Pflanzen beschlagnahmt. Insgesamt fanden Beamte bei einer Durchsuchung des Gebäudes am Mittwoch 657 erntereife Marihuanapflanzen vor, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem beschlagnahmten sie acht Kilogramm verkaufsfertig verpacktes Marihuana mit einem Verkaufswert von etwa 80.000 Euro.    

Den Angaben zufolge wird ein 29-Jähriger aus Gelsenkirchen verdächtigt, die Plantage betrieben zu haben. Er wurde festgenommen und sollte einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: AFP

Löffingen: 59-Jährige stürzt in Schlucht und stirbt

Beim Wandern ist im Schwarzwald eine 59-Jährige in eine Schlucht gestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Freiburg am Mittwochabend mitteilte, war die Frau mit einer kleinen Gruppe nahe Löffingen unterwegs. Sie habe offenbar den Halt verloren und sei etwa 15 Meter tief in die Wutachschlucht gestürzt.    

Alarmierte Rettungskräfte konnten der Frau nicht mehr helfen. Sie erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Quelle: AFP

Düsseldorf: Busfahrer bricht während Fahrt zusammen und baut Unfall

In Düsseldorf hat ein Busfahrer während der Fahrt einen Kreislaufstillstand erlitten und bewusstlos einen Unfall verursacht. Wie die Feuerwehr der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwochabend mitteilte, überlebte der Mann dank der Wiederbelebungsmaßnahmen von Ersthelfern und Rettungskräften. Sein Linienbus war zuvor an einer Ampel auf fünf andere Autos aufgefahren, der Fahrer von einem dieser Wagen verletzte sich dadurch leicht.    

Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge am Mittwochnachmittag an einer Kreuzung im Stadtteil Derendorf. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten zwei Ersthelfer bereits mit der Reanimation begonnen. Nachdem die professionellen Helfer übernahmen, setzte bei dem Bewusstlosen wieder ein eigener Herzschlag ein. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Auch der leicht verletzte Autofahrer wurde in einer Klinik behandelt, wie die Retter in der Rheinmetropole mitteilten.

Quelle: AFP


 Nachrichten von Mittwoch, den 28. August

Hannover: Schwangere zweimal volltrunken am Hauptbahnhof unterwegs

In Hannover ist eine 24-jährige Schwangere gleich zweimal binnen weniger Tage aufgrund ihrer erheblichen Alkoholisierung aufgefallen. Nach einem Hinweis von Zeugen griffen Bundespolizisten die Frau zunächst am Sonntagabend am Hauptbahnhof auf. Weil ein Atemalkoholtest einen Wert von 4,23 Promille ergab, sollte die 24-Jährige medizinisch untersucht werden, was sie jedoch rigoros abgelehnt habe, schreibt die Bundespolizei. Daraufhin habe man die Frau in Schutzgewahrsam genommen und in Absprache mit einem Amtsarzt einen Rettungswagen gerufen, der die Betrunkene zur Untersuchung in eine Klinik brachte.

In der Nacht auf Dienstag bekamen es die Beamten dann erneut mit der werdenden Mutter zu tun. Diesmal hatte sie ein Ladendetektiv beim Diebstahl erwischt und die Bundespolizei informiert. Vor Ort stellten die Polizisten dann fest, dass die Frau mit 3,91 Promille erneut volltrunken war. Wieder wurde ein Rettungswagen gerufen, zudem leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.

Quelle: Bundespolizei Hannover

Siegen: Taxifahrer beleidigt nach Unfall drei Polizistinnen

Nach einem Unfall hat ein beteiligter Taxifahrer drei Polizistinnen massiv sexistisch beleidigt. Die Beamtinnen wollten nach dem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge im nordrhein-westfälischen Siegen den Unfallhergang aufnehmen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Taxifahrer reagierte jedoch demnach aggressiv auf den Vorwurf, er habe den Unfall vermutlich verursacht: Die Frauen hätten "bei der Polizei nichts zu suchen", sondern gehörten "hinter den Herd", sagte er.    

Zudem sagte der 42-Jährige, dass die Polizistinnen "schon merken würden, was sie davon haben und man sich immer zweimal im Leben sieht". Er verlangte demnach nach der "richtigen Polizei", weil "Frauen in diesem Job nichts verloren haben". Die Polizei kündigte nach dem Vorfall vom Montag eine Anzeige wegen Bedrohung an. Zudem soll geprüft werden, ob der Mann überhaupt zum Taxifahren geeignet ist.

Quelle: AFP

Singen: Männer sammeln zu viele Pilze – saftige Geldstrafe

Mit einer deutlich zu großen Menge gesammelter Pilze haben sich zwei Männer in Baden-Württemberg ein saftiges Bußgeld eingehandelt. Wie der Zoll in Singen am Mittwoch mitteilte, wurden die in der Schweiz wohnenden Italiener am Sonntag in Laufenburg kontrolliert. Dabei fanden die Zöllner im Auto ganze neun Kilogramm Steinpilze.    

Der Zoll erinnerte daran, dass nach dem Bundesnaturschutzgesetz pro Person und Tag nur ein Kilogramm Pilze gesammelt werden darf. Gegen die Männer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie mussten eine Sicherheitsleistung von knapp 900 Euro hinterlegen. Zwei Kilogramm Pilze durften sie mitnehmen, der Rest wurde beschlagnahmt.

Quelle: AFP

Ingolstadt: 21-Jähriger durch Müllpresse tödlich verletzt

Ein 21-Jähriger ist in Bayern tödlich in einer Müllpresse verunglückt. Der Mann sei mit Wartungsarbeiten an der Maschine in einem Müllentsorgungsbetrieb in Obermeitingen beschäftigt gewesen, teilte die Polizei in Ingolstadt am Mittwoch mit. Aus ungeklärter Ursache sei er am Dienstagnachmittag in die Müllpresse geraten und getötet worden.    

Der Industriemechaniker starb noch am Unglücksort. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm die Ermittlungen.

Quelle: AFP

Aachen: Polizei sucht weiter nach 14-Jähriger, die aus Kreißsaal weglief

Die Polizei in Aachen sucht weiter nach einer 14-Jährigen, die hochschwanger am Montagabend unmittelbar vor der Entbindung aus dem Kreißsaal des Aachener Klinikums weggelaufen war. Derzeit gehe man Hinweisen aus der Öffentlichkeitsfahndung nach, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Beim Verlassen des Krankenhauses hatte sie demnach einen intravenösen Zugang. Nach Angaben der Polizei besteht eine akute Gefahr für sie und ihr Kind. Die Jugendliche ist in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht.

Quelle: DPA

Hodenhagen: Nashorn attackiert Auto von Tierpflegerin

Ein wütender Nashornbulle hat im Serengeti-Park bei Hodenhagen (Niedersachsen) das Auto einer Pflegerin angegriffen und umgeworfen. Die Frau sei bis auf blaue Flecken nicht verletzt worden, sagte Park-Geschäftsführer Fabrizio Sepe der Deutschen Presse-Agentur. Ein Besucher, der auf einem parkeigenen Jeep durch das Gelände gefahren war, filmte die Attacke des 30 Jahre alten Bullen Kusini. Das Video wurde von der "Bild-Zeitung" veröffentlicht.

Sepe sagte, es sei unklar, was den tonnenschweren Nashornbullen am Montagabend so in Wut versetzt habe. Kusini rammte den Kleinwagen der Pflegerin so heftig, dass dieser sich dreimal überschlug. Sie rettete sich in ein Auto von Kollegen, die ihr zu Hilfe kamen. "Den Besuchern hätte nichts passieren können", stellte Sepe klar.

Seinen Angaben nach lebt der Bulle seit anderthalb Jahren im Safaripark und wird noch eingewöhnt. Er dürfe nur morgens und abends in das Gelände, wenn dort parkeigene Fahrzeuge unterwegs seien, aber keine Besucher mit ihren eigenen Wägen. Kusini sei ein "ganz wertvolles Tier" und hätte im Park zur Zucht eingesetzt werden sollen, sagte der Geschäftsführer. Er sei aber wohl nicht tauglich für einen Safaripark und solle an einen Zoo abgegeben werden.

Im Mai wurde in dem Serengeti-Park ein Tierpfleger verletzt, der aus Versehen in ein Gehege mit zwei Löwen geraten war.

Quelle: DPA

Oelde: Ferrari kracht in Whiskey-Laster – der kippt um

Ein Ferrari-Fahrer hat auf der A2 im Münsterland durch einen geplatzten Reifen die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren und ist nach mehrfacher Kollision mit der Mittelschutzplanke in einen Whiskey-Transporter geschleudert worden. In der Folge kippte der 40-Tonner auf die rechte Fahrzeugseite, rutschte über die Fahrbahn und kam auf der Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand, teilte die Polizei zu dem Unfall vom Dienstagabend mit. Der 48 Jahre alte Sportwagenfahrer wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. Sein 15-jähriger Sohn, der auf dem Beifahrersitz des Ferraris saß, sowie der 60-jährige Fahrer des Lastwagens seien unverletzt geblieben.

Nach ersten Erkenntnissen ist amerikanischer Whiskey aus dem Lkw ausgelaufen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Deshalb solle an der Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Oelde Erde mit einem Bagger abgetragen werden. Zwei der drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund seien für den Verkehr frei. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf eine halbe Million Euro. Der Ferrari-Fahrer sei auf der ganz linken Spur gefahren, als plötzlich der hintere, rechte Reifen platzte. Für die Bergung, die Ermittlungen und die Reinigung der Fahrbahn waren mehrere Stunden erforderlich. Der Verkehr staute sich zeitweise auf etwa fünf Kilometer Länge.

Quelle: DPA

Herne: Giftschlange bleibt verschwunden

Die im nordrhein-westfälischen Herne entwischte Giftschlange ist auch am Mittwoch noch verschwunden. Es gebe keine neuen Hinweise, sagte eine Sprecherin der Stadt am Morgen. Die Einsatzkräfte gehen weiter davon aus, dass das Tier noch im Mehrfamilienhaus ist. 

Bei der Suche setzt die Stadt jetzt auf eine Fachfirma. Wie die Spezialisten genau vorgehen, werde im Laufe des Tages bekannt gegeben, sagte die Sprecherin. Die Experten seien in ähnlichen Fällen bereits tätig gewesen, hieß es.

Die Schlange, eine hochgiftige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Metern, war am Sonntag im Treppenhaus von einer Bewohnerin entdeckt worden. Die Stadt vermutet, dass die Kobra aus der Wohnung eines Mieters stammt, in der dieser rund 20 Giftschlangen hielt. Ihm wurde die Haltung der Schlangen mittlerweile untersagt. Der Mann hatte nach Angaben der Stadt Herne bestritten, dass die Kobra aus seinen Beständen stammt. Das Mehrfamilienhaus und drei weitere Häuser wurden aus Sicherheitsgründen am Sonntag evakuiert. Dreißig Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Dienstag, den 27. August

Stuttgart: Zwei Männer sterben in Auto auf Parkplatz

Auf einem Parkplatz in Stuttgart sind in einem Auto die Leichen zweier Männer gefunden worden, die an einer Benzinvergiftung starben. Bei den Toten handle es sich um einen 21-Jährigen und einen 22-Jährigen, wie die Polizei in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen stammen die beiden aus Belgien und waren als Touristen in Stuttgart.    

Ein Zeuge habe die Männer am Sonntagabend entdeckt und die Polizei gerufen. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst öffneten das Fahrzeug und bargen die Toten. Laut Polizei starben die Männer am vergangenen Donnerstag oder Freitag im Schlaf an einer Vergiftung.    

Auslöser war demnach ein beschädigter Benzinkanister im Kofferraum, aus dem Kraftstoff austrat. Das Benzin verflüchtigte sich im Innenraum des verschlossenen Wagens und vergiftete die Atemluft. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen lagen laut Polizei nicht vor.

Quelle: AFP

Walchum: Arbeiter stirbt auf Windkraftanlage

Im niedersächsischen Walchum ist am Dienstagvormittag ein 46-jähriger Mann nach Arbeiten an einer Windkraftanlage verstorben. Wie die Polizei berichtete, hatte der Monteur zuvor in etwa 80 Metern Höhe Servicearbeiten an der Anlage durchgeführt und seinen Kollegen mitgeteilt, dass sein Einsatz gut verlaufen sei. Allerdings sagte er auch, dass ihm schwindelig sei und er sich vor dem Abstieg noch etwas ausruhen wolle.

Kurze Zeit später fanden ihn seine Kollegen dann bewusstlos vor. Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch die Kollegen und später durch die Einsatzkräfte verstarb der 46-Jährige noch auf der Windkraftanlage. Ein Höhenrettungsteam barg den Verstorbenen im weiteren Verlauf. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Quelle: Polizei Emsland/Grafschaft Bentheim

Iserlohn: Einbrecher per Überwachungs-App in die Flucht geschlagen

Vom Urlaubsdomizil in Marokko aus hat eine Familie einen mutmaßlichen Einbrecher im Sauerland in die Flucht geschlagen - moderner Technik sei Dank. Der Sohn der Familie aus Iserlohn hatte auf seinem Handy eine Überwachungs-App installiert, die Alarm schlug, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Über den Bildschirm des Smartphones konnte die Familie dann Bilder einer Überwachungskamera sehen und beobachte so, wie ein Mann mit Taschenlampe an der Tür rüttelte. Da das System neben der Überwachung auch Kommunikation ermöglichte, konnte die Familie laut Polizei aus der Ferne die Sprechanlage an der Tür ansteuern. Als daraus ein "Hallo?" erklang, sei der ungebetene Gast völlig überrascht gewesen und davongelaufen.

Der Vorfall hatte sich bereits Anfang August ereignet, die Details waren aber erst nach der Rückkehr der Familie aus dem Urlaub bekannt geworden. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Einbruchsversuch dauerten an.

Quelle: DPA

Frankfurt/Main: Wegen Mordes Angeklagter bestreitet Vorwürfe

Ein wegen Mordes angeklagter Mann hat am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt bestritten, eine Frau getötet zu haben. "Ich habe Irina nicht umgebracht", ließ der 51 Jahre alte Gastronom am ersten Verhandlungstag über seinen Verteidiger erklären. Der frühere Geschäftspartner der Toten soll hohe Schulden bei der 29-Jährigen gehabt haben. Die Anklage wirft ihm Mord aus Habgier vor.

 Nach der Tat im Mai vergangenen Jahres soll der Angeklagte mit einer teuren Uhr, einem Ring und den Autoschlüsseln des Opfers geflohen sein. Die Entdeckung der Frauenleiche mit zahlreichen Messerstichen hatte seinerzeit für Aufsehen gesorgt. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst 18 Verhandlungstage bis Anfang Januar kommenden Jahres angesetzt.

Quelle: DPA

Friedberg: Senior will einkaufen und verirrt sich hunderte Kilometer

Ein Senior wollte nur kurz zum Einkaufen - und hat sich dabei mehrere hundert Kilometer über die Autobahn verirrt. Der 85-jährige Mann aus Bremen hatte jede Orientierung verloren, wie die Polizei in Friedberg am Dienstag mitteilte. Er wollte am Montagmorgen zum Einkaufen in ein Geschäft bei Bremen fahren und wurde Stunden später am Abend "viele hundert Kilometer entfernt" in Hessen auf der Autobahn aufgegriffen. Seine Familie hatte sich bereits Sorgen um ihn gemacht.    

Der Mann war anderen Autofahrern aufgefallen, weil er extrem langsam auf der Autobahn 5 in Mittelhessen fuhr. Ein Lastwagenfahrer fuhr mit Warnblinklicht hinter dem Senior her und sicherte diesen ab. Die Anzeige der Polizei "Bitte folgen" und die Anhaltekelle der Beamten, die den 85-Jährigen von der Autobahn lotsen wollten, ignorierte der Mann zunächst. Später erklärte er, der von der Polizei vorgegebene Weg habe nicht seinem Wegverlauf entsprochen.     

Schließlich konnte eine Streife den Fahrer kurz vor Ober-Mörlen auf dem Standstreifen stoppen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und die Familie informiert. Der 85-Jährige kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Quelle: AFP

Berlin: Pandadame Meng Meng ist trächtig

Das Pandaweibchen Meng Meng aus dem Berliner Zoo ist trächtig. Die Ultraschalluntersuchung zeigte am Dienstag mindestens ein Pandababy, wie der Zoo mitteilte. Der Nachwuchs ist zwar winzig, die Geburt wird aber in den nächsten ein bis zwei Wochen erwartet.

Quelle: AFP

Stade: Autofahrer geht mit Molotow-Cocktail und Motorsäge auf 30-Jährigen los

Im niedersächsischen Stade sind zwei Autofahrer aufeinander losgegangen. Wie die Polizei berichtete, war der 47-jährige Fahrer eines dänischen Kia Kombi in Begleitung seines 16-jährigen Sohnes, offenbar mit Vorsatz auf den vorausfahrenden Opel Corsa aufgefahren. Nachdem die beiden auf einen Parkplatz fuhren, rammte der Kia-Fahrer den Opel dort erneut. Die Fahrer und Beifahrer der beiden Autos stiegen aus und es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung, bei der der 47-Jährige einen brennenden Molotow-Cocktail auf den 30-jährigen Opel-Fahrer warf, der am Körper und Boden zersplitterte, ohne in Flammen aufzugehen. Dann ging der Kia-Fahrer zu seinem Kofferraum und holte eine Akkumotorsäge raus, warf sie an und ging damit auf den 33-jährigen Beifahrer des Opels los. Dieser konnte sich durch einen Sprung zur Seite retten, während der Sohn des Kia-Fahrers mehrfach gegen den Opel trat. Alarmierte Polizisten mussten Vater und Sohn mit Gewalt zu Boden bringen. Sie wurden vorläufig festgenommen und mussten sich auf der Wache einer richterlich angeordneten Blutprobe unterziehen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Stade


Nachrichten von Montag, den 26. August

Mönchengladbach: Kinderbande soll Seniorinnen beraubt haben

Eine Kinderbande soll in Mönchengladbach zwei alte Damen beraubt haben. Drei Verdächtige im Alter von elf, zwölf und 15 Jahren wurden festgenommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die mutmaßlichen Täter sollen nach Angaben von Zeugen und Opfern äußerst rücksichtslos und aggressiv vorgegangen sein. Sie näherten sich ihren 91 und 74 Jahre alten Opfer von hinten, traten sie und brachten sie zu Fall. Danach raubten sie die Handtaschen der Seniorinnen und flüchteten mit Fahrrädern. Das 91-jährige Opfer wurde verletzt und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, die andere Frau blieb unverletzt.    

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungen konnten die drei Tatverdächtigen festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an. Geprüft wird, ob die Kinder und Jugendlichen auch für ähnliche Straftaten in den vergangenen Tagen verantwortlich sind.

Quelle: AFP

Riedlingen: Schwan lässt sich seit Jahren von Familie mit Essen versorgen

Dreimal täglich leistet ein Schwan in Baden-Württemberg einer Familie Gesellschaft beim Essen. Pünktlich hole er sich Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, wie Widetta Pomaszewicz in Riedlingen bei Biberach erzählt. Und dabei ist der Entenvogel selten allein: Meist bringe er seine Partnerin und die Jungen mit. Schon seit mehreren Jahren kämen die Schwäne zum Haus der Familie, "bestimmt schon seit sechs Jahren", schätzt Pomaszewicz. Gefüttert werden die Tiere mit frischem Brot. Der Schwan sei schon als Jungtier mit seinen Eltern zum Haus gekommen - jetzt mache er dasselbe mit seiner eigenen Familie, sagte die Schwanenliebhaberin. Wenn draußen niemand zu sehen ist, klopfen die Tiere mit dem Schnabel an das Fenster oder gegen das Geländer, um Nahrung einzufordern. 

nachrichten deutschland - schwan

Dreimal täglich schaut dieser Schwan bei Familie Pomaszewicz aus Riedlingen vorbei, um etwas gegen seinen Hunger zu tun

DPA

Quelle: DPA

Hamburg: 94-Jährige bei Kollision mit Rollstuhl schwer verletzt

Eine 94-jährige Frau mit Rollator ist beim Zusammenstoß mit einem 77-Jährigen im Rollstuhl lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wollte der 77-Jährige am Samstag in Hamburg-Bergedorf mit seinem elektrisch betriebenen Rollstuhl die 94-Jährige überholen, die gerade mit ihrem Rollator auf dem Gehweg unterwegs war, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei seien die Räder des Rollstuhls und des Rollators zusammengestoßen, wodurch die alte Dame gestürzt sei und sich lebensgefährlich verletzt habe. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Herne: Feuerwehr sucht mit Mehl und Klebeband nach entwischter Kobra

Im nordrhein-westfälischen Herne wird nach einer giftigen Kobra gesucht. Vier Häuser in der Ruhrgebietsstadt wurden wegen der zunächst nicht auffindbaren Schlange am Sonntag vorsorglich evakuiert, wie die Feuerwehr mitteilte. Die 30 betroffenen Anwohner kamen demnach größtenteils bei Freunden und Verwandten unter. Um die Schlange zu fangen, wurde Mehl ausgelegt und doppelseitiges Klebeband angebracht.    

Die Feuerwehr hofft, dass die Kobra auf dem Mehl Spuren hinterlässt oder auf dem Band kleben bleibt. Die Behörden warnten die Bürger, die Giftschlange auf keinen Fall anzufassen. Sie sollten stattdessen den Notruf wählen, wenn sie das Tier entdecken.    

Die entwischte Kobra war am Sonntagnachmittag in einem Haus gesehen worden, wo sie zuvor aus einer Wohnung entwichen sein muss. In einem Umkreis von 500 Metern um das Haus sei besondere Vorsicht geboten, erklärte die Feuerwehr. Auch am Montagmorgen dauerte die Suche nach der Giftschlange laut einem Polizeisprecher weiter an.

Quelle: AFP

Köln: Toter auf Ebertplatz - Ermittlungen zu Hintergründen dauern an

Nach einer Auseinandersetzung auf dem Ebertplatz in Köln mit einem Toten dauern die Ermittlungen zu den Hintergründen an. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, seien die Umstände und die Todesursache des 25 Jahre alten Mannes noch immer unklar. Beamte hatten nach dem Vorfall am frühen Sonntagmorgen zehn potenziell an der Tat beteiligte Männer vorläufig festgenommen. In einer ersten Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hieß es, dass es eine Auseinandersetzung zwischen zehn bis 15 Männern aus Afrika gegeben habe.

Die Leiche 25-jährigen Somaliers wurde am Sonntag obduziert. Ergebnisse der Untersuchung wurden bis zum frühen Montagmorgen nicht bekannt. Der junge Mann war noch am Tatort gestorben. Die mutmaßlich Beteiligten waren bei Eintreffen der Polizei zunächst geflohen.

+++ Update (14.21 Uhr): Am Mittag teilte die Polizei Köln mit, dass man einen Landsmann des Opfers als Tatverdächtigen identifiziert habe. Es handele sich um einen 25-Jährigen aus dem Raum Düren, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann sei unmittelbar nach der Tat an einer benachbarten S-Bahn-Haltestelle festgenommen worden. Ihm werde vorgeworfen, seinem Landsmann in der Nacht zum Sonntag in den Hals gestochen zu haben. An dieser Verletzung sei das Opfer nach den Ergebnissen der Obduktion verblutet. Bei einem vorausgegangenen Streit soll es um Drogen gegangen sein. Neun andere Männer, die nach der Tat ebenfalls festgenommen wurden, waren den Erkenntnissen zufolge nicht an der Tat beteiligt und wurden freigelassen. +++

Quelle: DPA

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