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News des Tages Spaziergänger findet zwei Leichen in Auto

Polizisten und Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen das Auto
Polizisten und Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen das Auto
© Julian Stähle/DPA
Zwei Leichen in Auto entdeckt +++ 15-Jähriger stirbt in Duisburg nach Auseinandersetzung +++ Oppositionsgruppen in Türkei rufen zu Protesten gegen Referendum auf +++ Die News des Tages zum Nachlesen.

Die Nachrichten des Tages für Sie im Überblick.

+++ 19.15 Uhr: Weiterer Verdächtiger nach Anschlag in St. Petersburg festgenommen +++

Zwei Wochen nach dem Bombenanschlag auf die Metro in St. Petersburg haben russische Sicherheitskräfte bei Moskau einen mutmaßlichen Drahtzieher des Attentats festgenommen. Der 27-Jährige stamme aus Zentralasien, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Montag mit. Demnach soll er den mutmaßlichen Bombenleger ausgebildet haben. Die staatliche Agentur Ria Nowosti zeigte im Internet einen Video-Clip, wie Sicherheitskräfte den Mann an einem Vorstadtbahnhof überwältigten und ihm eine Schusswaffe abnahmen

+++ 17.33 Uhr: 15-Jähriger in Duisburg nach Auseinandersetzung gestorben +++

In Duisburg ist am Ostersonntag ein 15 Jahre alter Junge bei einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Was genau spätabends im Duisburger Stadtteil Marxloh passiert sei, sei aber noch unklar. Die Staatsanwaltschaft wollte sich auch nicht dazu äußern, ob ein Täter gefasst wurde oder weiter auf der Flucht ist. Nach Angaben der Polizei war der Junge am späten Sonntagabend mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht worden und dort gestorben. Er soll durch einen scharfen Gegenstand tödlich verletzt worden sein.

+++ 16.41 Uhr: Bahn-Mitarbeiter werden häufiger angegriffen +++

Bahn-Mitarbeiter sind einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr häufiger angegriffen worden. Die Deutsche Bahn zählte im Jahr 2016 rund 2300 Übergriffe auf ihre Mitarbeiter und damit ein Viertel (27 Prozent) mehr als im Vorjahr, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montag vorab berichtete. Der Großteil (80 Prozent) der Zwischenfälle ereignete sich demnach bei Fahrkartenkontrollen oder der Durchsetzung des Hausrechts.

"Wir bemerken eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft, die Hemmschwelle für Gewalt sinkt", sagte ein Unternehmenssprecher dem RND. Es könne nicht sein, "dass die bloße Frage nach der Fahrkarte auch bei scheinbar normalen Menschen zu Gewaltausbrüchen führt". Der stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft (EVG), Klaus-Dieter Hommel, sagte, schon bei Nichtigkeiten werde "mittlerweile gepöbelt, beleidigt, geschlagen und gespuckt".

+++ 16.38 Uhr: Zwei Leichen in Auto entdeckt +++

Zwei Leichen sind in einem Auto bei Priort in Brandenburg gefunden worden. Ein Notarzt habe am Montag nur noch den Tod der beiden Männer feststellen können, teilte der Lagedienst der Brandenburger Polizei mit. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass zur Todesursache momentan nichts gesagt werden könne.

Ein Spaziergänger habe das Auto mit den beiden Toten etwa 500 Meter außerhalb von Priort, in einem kleinen Waldstück nahe einer Straße entdeckt und gegen 14.45 Uhr die Rettungskräfte alarmiert, berichtete der Polizeisprecher. Beamte seien am Ort und hätten den Fundort weiträumig abgesperrt. Kriminaltechniker und Kriminalpolizei sollten die weiteren Ermittlungen übernehmen.

+++ 16.08 Uhr: Fünf Tote bei Absturz eines Kleinflugzeugs in Portugal +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie der Zivilschutz mitteilte, wurden die vier Insassen der Maschine - drei Franzosen und ein Schweizer - getötet. Ein fünfter Mann kam ums Leben, als die Maschine auf einen Lastwagen stürzte, der im Lager eines Supermarktes geparkt war.

Das Flugzeug war in der Schweiz zugelassen und war in Richtung der französischen Hafenstadt Marseille gestartet.

+++ 14.50 Uhr: Hochzeitsgesellschaft blockiert mit 13 Fahrzeugen A2 +++

Eine feier- und tanzfreudige Hochzeitsgesellschaft hat mit einem Autokorso die Autobahn 2 bei Hannover blockiert. Mit 13 Fahrzeugen hätten die Feiernden alle drei Fahrstreifen besetzt, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Einige übermütige Teilnehmer der Hochzeitsgesellschaft verließen die Autos, um auf den Fahrbahnen zu tanzen sowie Fotos und Videos zu machen. Aufgrund des so verursachten Staus mussten unbeteiligte Autofahrer mit Vollbremsungen und Ausweichmanövern reagieren, um Auffahrunfälle zu verhindern - verletzt wurde aber niemand.

Wenig später stoppte die Polizei den gesamten Korso, der die Autobahn verlassen hatte, in Hannover. Dabei hätten sich die zuvor gut gelaunten Feiernden aggressiv verhalten. Die Beamten forderten Verstärkung an. Nun ermittelt die Polizei gegen die 13 Fahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Nötigung.

+++ 14.24 Uhr: Oppositionsgruppen in Istanbul rufen zu Protest gegen Referendum auf +++

Oppositionsgruppen haben nach Beschwerden über zahlreiche Unregelmäßigkeiten beim Referendum in der Türkei zu Protesten in der Metropole Istanbul aufgerufen. Die Gegner des Präsidialsystem wollen sich am Montagabend unter anderem in den Stadtteilen, Besiktas, Kadiköy und Sariyer versammeln, wie mehrere zivilgesellschaftliche Gruppen auf Twitter mitteilten. Die Gruppe "Hayir Besiktas" (Nein Besiktas) schrieb etwa: "Wir sind hier gegen Betrügereien, Ungerechtigkeiten und gestohlene Stimmen!" 

+++ 14.18 Uhr: Einbrecher durchbrechen Mauern zwischen mehreren Läden +++

Bei einem spektakulären Einbruch haben Unbekannte in Zeitz (Sachsen-Anhalt) mehrere Hausmauern nebeneinanderliegender Geschäfte zerstört. So gelangten die Einbrecher gelangten in der Nacht zum Samstag in den jeweils nächsten Laden, wie die Polizei mitteilte. Betroffen waren den Angaben zufolge neben einer Spielothek, wo ein Automat geknackt und Bargeld gestohlen wurde, auch ein Friseurgeschäft und ein Blumenladen.

Insgesamt wurden drei Mauern zerstört. "Das muss ein ordentlicher Arbeitsaufwand gewesen sein", sagte eine Polizeisprecherin. Vermutlich hätten die Täter Werkzeug wie Stemmeisen oder Hämmer benutzt. Die Sprecherin bezeichnete die Tat als "Handarbeit". Hinweise, dass die Mauern gesprengt wurden, gebe es nicht. Von den Tätern fehlte bis Montagmittag jede Spur. Den Schaden bezifferte die Polizei auf rund 10.000 Euro. 

+++ 12.38 Uhr: 35-jähriger Freier stirbt im Polizeigewahrsam +++

Ein 35-Jähriger ist im Polizeigewahrsam in Braunschweig gestorben. Die Todesursache war nach Polizeiangaben vom Montag zunächst unklar. Der Mann sei am Sonntag als Freier in einem Bordell gewesen. Von dort sei die Polizei zur Hilfe gerufen worden, weil der 35-Jährige das Etablissement nicht verlassen wollte und randalierte. Im Gewahrsam habe er aufgrund seines aggressiven Verhaltens nicht von der Besatzung eines Rettungswagens untersucht werden können. Plötzlich habe er kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben und nicht reanimiert werden können.

+++ 11.17 Uhr: Bericht: Tibetanischer Mönch zündet sich selbst an +++

Ein tibetanischer Mönch soll sich nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation in Westchina auf einem öffentlichen Platz selbst angezündet haben. Ein Video des Vorfalls zeige, wie ein Polizist den Mann mit einem Feuerlöscher besprühe und ihn später mit einem Kollegen wegtrage, berichtete die Exiltibeter-Organisation Free Tibet am Montag. Der Mönch habe mit der Selbstverbrennung am Samstag gegen die chinesische Herrschaft in Tibet protestieren wollen. Der Zustand und Aufenthaltsort des Mannes seien nicht bekannt.

In den staatlichen Medien gab es keine Berichte über den Vorfall in der Provinz Sichuan. Sollte der Vorfall bestätigt werden, handle es sich um die 148. Selbstverbrennung eines Tibetaners seit 2009, berichtete der Sender Radio Free Asia. In ähnlichen Vorfällen seien bislang mindestens 125 gestorben.

+++ 10.06 Uhr: US-Vizepräsident Pence warnt Nordkorea vor Angriff +++

US-Vizepräsident Mike Pence hat Nordkorea im Streit um dessen Raketen- und Atomprogramm vor einem Angriff gewarnt. Nordkorea tue gut daran, die Entschlossenheit von US-Präsident Donald Trump oder die Stärke der US-Streitkräfte nicht zu testen, sagte Pence am Montag nach einem Treffen mit Südkoreas kommissarischem Präsidenten Hwang Kyo Ahn in Seoul. Die USA und ihre Alliierten würden jeden Angriff unter Einsatz "konventioneller oder atomarer Waffen mit einer überwältigenden und effektiven Antwort" zurückschlagen. Kurz vor der Ankunft von Pence in Südkorea am Sonntag hatte Nordkorea erneut eine Rakete abgefeuert. Nach Angaben des US-Militärs scheiterte der Raketentest allerdings.

ivi AFP DPA

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