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Nigeria: Viele Tote bei Selbstmordanschlag auf UN-Gebäude

In das Gebäude der Vereinten Nationen in Nigerias Hauptstadt Abuja ist ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gerast. Die Zahl der Todesopfer ist unklar, jedoch sollen mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen sein.

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein UN-Büro in Nigeria sind viele Menschen getötet worden. Wieviele Opfer es gab, ist noch ungeklärt. Lokale Sicherheitskräfte sprachen von zehn Toten, andere Berichte nannten 18 Opfer. Die Zahl der Verletzten wurde mit 60 angegeben.

Die Polizei in Abuja bestätigte unterdessen, dass es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt habe. Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug hatte demnach das Gebäude gerammt und war explodiert. Mehrere Tote und Verletzte seien mit Krankenwagen in eine Klinik gebracht worden. Weitere Menschen seien noch in dem schwer beschädigten Gebäude eingeschlossen, erklärten Behördenvertreter und Augenzeugen.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Bluttat. In der Vergangenheit hatten radikale Islamisten wiederholt tödliche Anschläge im bevölkerungsreichsten Land Afrikas verübt.

Eine Reporterin der BBC sagte, etwa 60 Menschen seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Viele von ihnen seien schwer verletzt. Die nigerianische Regierung sprach von einem "Anschlag auf die internationale Gemeinschaft". In dem Gebäude sind zahlreiche Diplomaten und andere Ausländer tätig. Zum Tatzeitpunkt gegen 11.00 Uhr Ortszeit hielten sich mehrere hundert Menschen in dem Gebäudekomplex auf.

Nach unbestätigten Berichten hat möglicherweise ein Attentäter eine Autobombe auf dem Gelände zur Explosion gebracht.

Die BBC berichtete weiter, dass das Erdgeschoss des Gebäudes völlig zerstört worden sei. Auch das erste Stockwerk sei schwer beschädigt. Zahlreiche Rettungskräfte waren demnach dabei, Menschen zu bergen. Das Gebäude wurde vollständig evakuiert.

Nach ersten Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes hat es bei dem Anschlag keine deutschen Opfer gegeben. "Wir haben bislang keine entsprechenden Hinweise", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Freitag in Berlin. Die deutsche Botschaft sei aber "mit Hochdruck" beschäftigt, weitere Informationen zu sammeln.

Über die näheren Umstände und Hintergründe des Anschlags wurde zunächst nichts bekannt. In der Vergangenheit hatte die islamistische Gruppe Boko Haram mehrere Terroranschläge in Nigeria verübt. Erst zum Jahresbeginn 2011 waren bei einer Serie von Anschlägen in Abuja etwa 30 Menschen ermordet worden. Mitglieder der Boko Haram verübten zudem in mehreren Städten Anschläge auf Polizeistationen.

In den vergangenen Jahren hatten vor allem Gewaltausbrüche zwischen Muslimen und Christen Hunderte Tote gefordert. Christen und Muslime stellen jeweils die Hälfte der Bevölkerung.

kng/iml/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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