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Unfall in Paraguay: Lastwagen verunglückt mit 30 Tonnen Bargeld

Der Lastwagen war auf dem Weg zur Zentralbank in die paraguayische Hauptstadt, als er plötzlich von der Straße abkam und umstürzte. An Bord: 30 Tonnen venezolanische Banknoten. Was sollte das fast wertlose Geld in Paraguay?

Ein umgestürzter Lastwagen liegt neben einer Straße in der Nähe der Stadt San Estanislao in Paraguay

Ein umgestürzter Lastwagen liegt neben einer Straße in der Nähe der Stadt San Estanislao in Paraguay

Ein Lastwagen mit 30 Tonnen beschlagnahmten venezolanischen Banknoten ist in Paraguay von der Straße abgekommen und umgestürzt. Lokalen Medienberichten zufolge geschah der Unfall am Mittwoch (Ortszeit) bei der Stadt San Estanislao. Der Lastwagen war auf dem Weg zur Zentralbank in der Hauptstadt Ascunción. Die Bolívar-Noten waren zuvor am Dienstag in Salto del Guairá im Osten des Landes an der Grenze zu Brasilien beschlagnahmt worden, wie es weiter hieß.

Im Zusammenhang mit dem Fall sei ein Verdächtiger festgenommen worden. Gegen ihn werde unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Die Staatsanwaltschaft arbeite auch mit Drogenfahndern zusammen. Es ist unklar, warum das wegen der Inflation in Venezuela eigentlich fast wertlose Geld so aufwendig bis nach Paraguay transportiert wurde. Wie viel das Geld wert sei, konnte ein von der Zeitung "ABC" zitiertes Geldwechselinstitut nicht sagen.

Venezuela ist das Land mit der höchsten Inflation weltweit, täglich verändert sich der Kurs. Im Januar wurden größere Scheine eingeführt, mit dem 20.000 Bolívares-Schein als größter Einheit. Bisher war der 100er der größte. Größere Rechnungen, zum Beispiel in Hotels, werden mit Tüten voller Geld bezahlt. Wegen der Inflation können in dem stark importabhängigen Land kaum noch Lebensmittel und Medikamente aus dem Ausland bezahlt werden, da es an Devisen mangelt. Lange Schlangen vor Supermärkten sowie Schwarzmarktgeschäfte sind Alltag. 

kis / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?