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Mitten in Berlin: Raubüberfall mit Auto als Rammbock auf dem Ku'damm

Spektakulärer Überfall in Berlin: Auf dem Kurfürstendamm ist ein Luxusuhrengeschäft ausgeraubt worden. Angeblich ließen die Räuber Beute im Wert von rund einer halben Million Euro mitgehen.

Überfall auf dem Kudamm. Die Räuber griffen an, kurz bevor der Laden öffnete

Überfall auf dem Kudamm. Die Räuber griffen an, kurz bevor der Laden öffnete

Wilder Westen auf dem Berliner Kurfürstendamm: Räuber haben am Samstagmorgen um kurz vor zehn ein Geschäft für Luxusuhren überfallen. Wie die Polizei berichtet, rammten die Täter den Eingang des Geschäfts mit einem gestohlenen Auto. Danach stürmten sie den Laden und ließen Uhren im Wert von einer halben Million Euro mitgehen, wie die "Bild"-Zeitung wissen will. Laut "B.Z." befand sich am Wagen eine eigens angebrachte Rammvorrichtung.

Bei dem Überfall sollen nach Zeugenberichten auch zwei Schüsse gefallen sein. Die stammten wohl aus einer Schreckschusspistole, wie die Polizei berichtet. Verletzt worden sei niemand, aber die Angestellten erlitten einen Schock.

Wieder die Clans?

Die Räuber konnten mit einem weiteren Wagen in unbekannte Richtung fliehen, berichtet der "Tagesspiegel". Das Auto, das sie als Rammbock benutzten, ließen sie stehen. Laut "B.Z." haben die Täter außerdem auf der Straße Metallkrallen verteilt, um die Verfolgung zu erschweren.

Ein Mitglied der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus sieht in dem Überfall bereits einen weiteren Raubzug aus den Reihen der Berliner Clans.

sal
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