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Überfall im "KaDeWe": Millionenraub à la "Oceans Eleven"

Es ist einer der spektakulärsten Überfälle der jüngsten Zeit: Mindestens drei Einbrecher sollen an dem Millionencoup im Nobelkaufhaus "KaDeWe" in Berlin beteiligt gewesen sein. Was die Ermittler am meisten beschäftigt: Wie konnten die Diebe die Sicherheitsanlagen überwinden? George Clooney im Kinofilm "Oceans Eleven" lässt grüßen.

Mindestens drei maskierte Einbrecher waren am Millionencoup im weltbekannten Kaufhaus "KaDeWe" in Berlin beteiligt. Das ergab die Auswertung der Bilder der Überwachungskameras, wie die Berliner Polizei am Dienstag mitteilte. Inzwischen seien auch einige Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, erklärte ein Sprecher, räumte aber ein: "Eine heiße Spur ist nicht darunter."

Per Leiter aufs Dach

Die Fahnder des Landeskriminalamtes ermittelten, dass der Einbruch zwischen Sonntagmorgen, 5 Uhr, und Montagmorgen, 6 Uhr, stattfand. Nach bisherigen Erkenntnissen kletterten die Täter mithilfe einer Leiter auf das Vordach des Warenhauses, hebelten dort ein Fenster im ersten Obergeschoß auf und drangen so in das Kaufhaus ein. In der Schmuckabteilung im Erdgeschoß brachen sie Schränke und Vitrinen auf. Die Einbrecher entwendeten diverse Schmuckstücke und Uhren, darunter die Luxusmarken Breitling und Bell & Ross.

"Sie verließen das Kaufhaus mit ihrer Beute auf dem gleichen Weg", erklärte ein Sprecher. Die Ermittler baten erneut die Bevölkerung um Hinweise auf verdächtige Vorgänge zur Tatzeit rund ums "KaDeWe". Die Beamten des Landeskriminalamtes erhoffen sich weitere Erkenntnisse über die genaue Anzahl der entwendeten Stücke. Außerdem ist für die Fahnder von Interesse, warum bei dem Einbruch kein Alarm ausgelöst wurde. Eine Sprecherin des "KaDeWe" betonte: "Wir gelten als eines der am besten gesicherten Kaufhäuser." Die Sicherheitsvorkehrungen lägen "weit über den üblichen Standards".

Juwelier setzt Belohnung aus

Zur Höhe des Schadens machte eine Sprecherin der Hagener Juwelierkette keine genauen Angaben. Sie erklärte jedoch, die Beute sei "von nicht unerheblichem Wert" - der demnach mehr als eine Million Euro betragen dürfte: So lobte Christ für sachdienliche Hinweise eine Belohnung in Höhe von einem Zehntel des Werts wiederbeschaffter Ware aus, maximal jedoch 100.000 Euro. Laut Zeitungsberichten soll das Diebesgut mehrere Millionen Euro wert sein.

Am Dienstag füllten Angestellte hinter Absperrungen die ausgeräumten Regale und Vitrinen wieder auf. Vor den Absperrwänden vertrieben Wachleute die Fotografen. Am Mittwoch soll die Filiale wieder eröffnet werden.

Zum Schutz von Juweliergeschäften werden laut Experten Überwachungskameras, Lichtschranken oder Bewegungsmelder angeboten. Meistens patrouillieren auch Wachleute. Wie in Hollywoodfilmen à la George Clooneys "Oceans Eleven" müssen die Diebe die Alarmanlagen überlistet haben. Sicherheitsexperte Martin Winckel, der einen kostenpflichtigen "Juwelier-Warndienst" betreibt, tippt auf professionelle Täter aus Osteuropa. Darauf weise der reibungslose Ablauf der Tat ohne Alarm hin.

Profi-Banden, die "militärisch geplant" vorgehen würden, gebe es in Deutschland nicht mehr, sagte Winckel. "Sie haben genug Zeit gehabt, sich nur auf die eine Filiale konzentriert und optimal abgeräumt." Der Einbruch sei offenbar gut geplant und lange vorbereitet gewesen. Dass Uhren und Schmuck wieder gefunden werden, erwartet Winckel nicht. "Als der Alarm einging, waren Täter und Juwelen wahrscheinlich schon fast in Moskau."

DPA/AFP/AP / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.