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Schlechtes Wetter: Abtransport der "Costa Concordia" wird verschoben

Wegen starker Winde wird die Abschlepp-Operation der "Costa Concordia" erst am Dienstagmorgen starten. Das schreibt der Projektbetreiber im Kurznachrichtendienst Twitter.

Soll entlang der französischen Insel Korsika ins 350 Kilometer entfernte Genua geschleppt werden: die "Costa Concordia"

Soll entlang der französischen Insel Korsika ins 350 Kilometer entfernte Genua geschleppt werden: die "Costa Concordia"

Der Abtransport des havarierten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" wird wegen starker Winde jetzt doch verschoben. "Die Abschlepp-Operation wird am Dienstagmorgen starten", schreibt der Projektbetreiber im Kurznachrichtendienst Twitter und beruft sich dabei auf Franco Gabrielli, den Chef des italienischen Zivilschutzes. Ursprünglich war die Aktion für Montag geplant. Gabrielli hatte allerdings schon am Donnerstag eine mögliche Verzögerung durch schlechtes Wetter nicht ausgeschlossen. Um das Wrack vor der Küste von Giglio nach Genua zu schleppen, dürfen die Wellen nicht zu hoch sein.

Die "Costa Concordia" soll vom Unglücksort Giglio entlang der französischen Insel Korsika ins 350 Kilometer entfernte Genua geschleppt werden. Dort wird das Wrack verschrottet. Bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffs waren im Januar 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwölf Deutsche.

and/DPA / DPA