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Sieben Jahre nach "Katrina": "Isaac" trifft auf US-Küste

Hurrikan "Isaac" hat die USA erreicht, den Bundesstaaten am Golf von Mexiko stehen bange Stunden bevor. Massive Regenfälle und Wind haben bereits zu Stromausfällen in Zehntausenden Haushalten geführt.

Der Hurrikan "Isaac" hat Stromausfälle in Zehntausenden Haushalten im Südosten der USA verursacht. Bereits die Ausläufer des Sturms, der am Dienstagabend mit Windgeschwindigkeiten von rund 130 Stundenkilometern die Küste im Südosten des Staates Louisiana erreichte, hätten für heftige Regenfälle und starke Böen in der Region gesorgt. Nach Angaben des US-Wetterdienstes gewann der Hurrikan zuletzt nochmals an Stärke und bewegte sich langsam auf die Metropole New Orleans zu. Experten rechneten damit, dass er die Stadt am Mittwochmorgen erreicht.

"Isaac" wurde weiter in der niedrigsten von fünf Stärke-Kategorien für Hurrikane eingestuft. Es wurde nicht erwartet, dass von ihm die gleiche Zerstörungskraft ausgehen könnte, die auf dem Tag genau vor sieben Jahren der Hurrikan "Katrina" erreicht hatte. Damals starben bei der Naturkatastrophe in der Region um New Orleans rund 1800 Menschen.

Dennoch warnten die Behörden davor, die Gewalt des Sturmes zu unterschätzen. Vor allem in flachen Küstenstrichen jenseits der Deiche könnten lebensgefährliche Fluten entstehen. Menschen in Einfamilienhäusern und Wohnungen im ersten und zweiten Stockwerk drohe "ein sicherer Tod", sollten sie ihre Gebäude nicht rechtzeitig verlassen oder zumindest Schwimmwesten und eine Axt bereithalten, um sich aus überfluteten Räumen zu befreien, hieß es in einer Mitteilung des Hurrikan-Zentrums in Miami.

200.000 ohne Strom

Die Ausläufer erstreckten sich auf rund 300 Kilometer vom Auge des Sturms. Von einigen Stränden in Louisiana wurden schon bis zu drei Meter hohe Wellen gemeldet. Fernsehbilder zeigten tiefschwarze Wolken am Himmel, dicke Bäume bogen sich unter der Last des Windes. Nach Informationen des TV-Senders CNN hätten die massiven Böen und Regenfälle bereits zu Stromausfällen geführt, von denen zeitweise mehr als 200.000 Menschen betroffen waren.

Auch US-Präsident Barack Obama hatte eindringlich davor gewarnt, den Sturm zu unterschätzen, auch wenn die Vorkehrungen besser seien als 2005. Die Menschen sollten den Anweisungen der Behörden folgen. Louisianas Gouverneur Bobby Jindal schloss am Dienstag nicht aus, dass sein Staat einem Unwetter von rund 36 Stunden ausgesetzt sein werde. "Isaac" könne damit viel zerstören. Obwohl "Katrina" bei ihrem Aufprall am 29. August 2005 als Hurrikan der Stärke 3 deutlich stärker war als es wohl "Isaac" mit zunächst Stärke 1 sein sollte, bereiteten sich alle intensiv auf den Sturm vor.

In den Staaten Louisiana und Mississippi, die neben Alabama auf der Route von "Isaac" lagen, ließen die Behörden niedrig gelegene Küstenstriche evakuieren. Die meisten Flughäfen schlossen, Einwohner deckten sich mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Gütern ein. In Gulfport - mit etwa 70.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Staates Mississippi - wurde eine Ausgangssperre verhängt. New Orleans schloss seine 127, knapp acht Meter hohen Fluttore.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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