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stern.de-Redakteure erinnern sich an den Super-GAU: "Nicht bei Regen im Freien aufhalten"

Tschernobyl gehört zu den Ereignissen, die uns tief prägen. Viele wissen noch, was sie vor 25 Jahren taten und fühlten.stern.de-Redakteure erinnern sich an ihre Ängste und ihre Wut.

Henry Lübberstedt ist Geschäftsführender Redakteur bei stern.de. Er war damals Abiturient und hat Tagebuch geführt. Ein Auszug von Montag, dem 5. Mai 1986.
Es ist jetzt 19.50 Uhr. Ich sitze in meinem Zimmer, mache Hausaufgaben, nur die Schreibtischlampe brennt. Draußen ist es trotz des sommerlichen Wetters stockdunkel. Der Himmel ist tief blauschwarz, die Luft schwül, es riecht nach Ozon. Blitze durchbrechen die Dunkelheit und tauchen die Umgebung für Millisekunden in dieses unwirkliche grelle Licht. Es regnet. Wie schön, möchte man meinen. Nach den heißen Tagen endlich ein kühler Regen. Regenspaziergänge in lauen Sommerabenden finde ich großartig. Wenn der Regen auf die noch heißen Äcker und Wiesen fällt, entsteht dieser ganz besondere Geruch. Herrlich! Am liebsten würde ich raus rennen. Nur heute Abend nicht. Denn heute Abend kommt mit dem Regen auch radioaktives Jod-131. Der Reaktorunfall in Tschernobyl schlägt sich hier im wahrsten Sinne des Wortes wieder. Strahlung kennt keine Grenzen. Es regnet stärker. Diese strahlenden Scheißteilchen hängen an dem Staub, der durch die Luft aus dem Osten zu uns kommt. Und nun wird das Zeug vom Regen ausgewaschen. Es donnert heftig, aus dem Regen wird ein Schauer. Das Bundesinnenministerium rät, bei Berührungen mit Regen die betroffenen Köperstellen gründlich mit Leitungswasser zu reinigen. Kinder sollten sich nach Möglichkeit nicht bei Regen im Freien aufhalten. Und wenn doch, solle man darauf achten, dass sie ihre Hände nicht in den Mund nehmen. Sandkisten sind tabu und Rasenflächen auch. Alle Nachbarn haben die Sandkisten bereits abgedeckt. Sämtliches Spielzeug wurde reingeholt. Einer hat sogar den nassen Sand hinten im Garten verscharrt. Es ist absurd, dass zur gleichen Zeit neue Atomwaffen entwickelt und in Europa stationiert werden.

Sophie Albers ist Kulturredakteurin im Berliner stern.de-Büro.

Ich bin in dem Sommer mit einer Jugendgruppe auf Kanutour nach Schweden gefahren - 15 war ich. Und auch wenn ich mich nicht an den 26. April erinnere, erinnere ich mich an ein Organisationstreffen, bei dem ein einziges Elternpaar angemerkt hat, dass es in Schweden bedenkliche Strahlungsmessungen gebe, dass bei geschlachteten Rentieren erhöhte Werte gefunden worden seien. Sie wurden nicht ernst genommen. Und ich habe sogar einen blöden Spruch gemacht: "Wir haben nicht vor, Rentiere zu essen." Ich hatte die Lacher auf meiner Seite. Die Bedenken wurden weggewischt.Wir fuhren fröhlich Kanu. Aßen frisch gefangenen Lachs. Das tragische Ende dieser Erinnerung ist, dass die Tochter der besorgten Eltern vier Jahre später an etwas ganz anderem gestorben ist.

Till Bartels ist Reiseredakteur, er war 1986 29 Jahre alt.

Mitte der 80er Jahre lebte ich als Fotograf in Berlin. Die liebsten Aufträge erhielt ich wegen der großen Gestaltungsfreiheit von der Zeitschrift "Transatlantik". Kurz nach dem GAU rief mich der Art-Direktor des Magazins mit der Bitte an, etwas Abstraktes zum aktuellen Thema zu fotografieren. Wir einigten uns auf einen Fotoessay über verwaiste Kinderspielplätze. So fuhr ich mit dem Fahrrad durch die Stadt, fotografierte die Schatten der Klettergerüste. Kaum ein Kind spielte draußen, obwohl das Wetter fantastisch war. Damals hatten die Hochs und Tiefs noch keine Namen. Seitdem heißt bei mir die Schönwetterperiode, die sich fast jedes Jahr Ende April einstellt, Tschernobyl-Hoch. Als ich jetzt die alten Kontaktbögen mit den kinderfreien Geisterspielplätzen wieder durchsah, fand ich auch Fotos von Transparenten an Fassaden in Kreuzberg: "Das Restrisiko gibt uns den Rest".

Mareike Rehberg arbeitet im Nachrichtenressort und lebte in Torgelow in Vorpommern.

Im April 1986 war ich drei Jahre alt, aber meine Mutter kann sich gut an Tschernobyl erinnern. Sie schaute ständig Westfernsehen, da die DDR-Medien sehr zurückgenommen berichteten. Sie stillte meinen kleinen Bruder und machte sich deshalb Sorgen. Draußen spielen durfte ich trotzdem. Nur die vielen Pilze aus Polen, die es im Herbst in Massen zu kaufen gab, machten meine Familie misstrauisch.

Niels Kruse ist Politikredakteur, er ist damals gerade 15 Jahre alt geworden.

Eigentlich habe ich nur schemenhafte Erinnerungen an die Zeit. In der "Tagesschau" wurde einige Tage nach dem Unglück berichtet, dass in Schweden hohe Werte von Radioaktivität gemessen wurden. Als Ursprung vermutete man ein Kraftwerk in der Sowjetunion. Später kamen die Meldungen, dass Kinder nicht im Sandkasten spielen dürfen. Der einzige Gedanke, der hängengeblieben ist: "Was geht mich das an, ich bin schließlich kein Kind mehr." Dass das Thema in der Schule kaum zur Sprache kam, hat mich aber dann doch geärgert.

stern.de
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?