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Unweit von L'Aquila: Erdbeben sorgt für Panik in Italien

Fast vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in L'Aquila erschütterte ein starkes Erdbeben die Abruzzen. Gleichzeitig gab es harte Urteile gegen Bauarbeiter, in Zusammenhang mit L'Aquila.

Ein Erdbeben hat am Samstagabend das Zentrum Italiens erschüttert und Panik bei den Bewohnern ausgelöst. Verletzte gab es laut Feuerwehr nicht und auch Häuser blieben größtenteils unversehrt, dennoch wurden in Sora bei Rom Notunterkünfte für verängstigte Bewohner eingerichtet. In Griechenland ereigneten sich in der Nacht zum Sonntag zwei Seebeben; Berichte über Opfer oder Schäden lagen nicht vor.

Das Beben in Italien hatte eine Stärke von 4,8 und ereignete sich nach Behördenangaben in den Abruzzen, wo im April 2009 die Stadt L'Aquila von einem verheerenden Erdbeben getroffen wurde. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik lag das Epizentrum des Bebens vom Samstag in Frosinone zwischen Rom und Neapel. In Rom schwankten Häuser, in Frosinone rannten Menschen in Panik auf die Straßen. In Isola del Liri erlitt eine 63-Jährige einen Herzinfarkt und starb laut italienischen Medien später im Krankenhaus.

In Sora wurde zu einem Gebäude am Sonntag als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend der Zugang gesperrt. Auch Kirchen blieben am Sonntag geschlossen. Verängstigte Bürger konnten in zwei Zeltunterkünften Zuflucht suchen. "Es ist eine entsetzliche Erfahrung", sagte Bürgermeister Ernesto Tersigni der Zeitung "La Repubblica". "In den Häusern fiel alles durcheinander, Bilderrahmen, Bücher", sagte er.

Urteile im Zusammenhang mit L'Aquila gesprochen

Im Zusammenhang mit dem Einsturz eines Wohnheims beim Beben von L'Aquila 2009 wurden am Samstag vier Arbeiter wegen mehrfachen Totschlags zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Bei dem Einsturz kamen damals acht Studenten ums Leben. Drei Bauarbeiter, die Restaurierungsarbeiten an dem Wohnheim vorgenommen hatten, wurden zu jeweils vier Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen vorgeworfen, mit den Arbeiten das Gebäude weiter geschwächt zu haben. Ein beim Betreiber des Wohnheims angestellter Techniker, der das Gebäude kurz vor dem Beben für sicher erklärt hatte, erhielt zweieinhalb Jahre Haft.

Der Richter ordnete zudem für alle Verurteilten hohe Geldstrafen an die Hinterbliebenen an. Zudem wurde ein fünfjähriges Arbeitsverbot für den öffentlichen Dienst verhängt. Bei dem Beben von L'Aquila waren 309 Menschen ums Leben gekommen.

In Griechenland gab es in der Nacht zum Sonntag zwei Seebeben, die nach Angaben der nationalen Überwachungsstelle jeweils eine Stärke von 5,0 aufwiesen. Das erste Beben ereignete sich demnach rund 70 Kilometer süd-südwestlich der ionischen Insel Zakynthos im Westen Griechenlands. Das zweite Beben wurde etwa 41 Kilometer süd-südwestlich der Stadt Pylos im Süden des Landes registriert. Griechenland ist das seismisch aktivste Land in Europa.

ono/AFP / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.