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Gericht in Washington, D.C. Frau des Drogenbarons "El Chapo" bekennt sich schuldig – lange Haftstrafe droht

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Emma Coronel Aispuro, die Ehefrau des mexikanischen Drogenbarons Joaquin "El Chapo" Guzman, hat vor Gericht gestanden, ihrem Mann beim Drogenschmuggel geholfen zu haben. Der 31-Jährigen droht nun lebenslange Haft. Coronel erschien in einem grünen Overall und einer weißen Gesichtsmaske zur Anhörung in einem Gericht in Washington, D.C., wo sie in allen drei Anklagepunkten des Handelns von Drogen, der Geldwäsche und das Sinaloa-Kartell unterstützt zu haben auf schuldig plädierte. Die 31-Jährige war am 22. Februar am internationalen Flughafen von Washington festgenommen worden und ist seitdem in Haft. Ihr wurde zudem vorgeworfen, zusammen mit anderen Guzmán bei der Flucht aus einem mexikanischen Gefängnis im Jahr 2015 geholfen und später, vor Guzmáns Auslieferung an die USA im Januar 2017, eine weitere Gefängnisflucht geplant zu haben. "El Chapo", 25 Jahre lang Anführer des mächtigen Sinaloa-Kartells in Mexiko, sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat Colorado. Ein Gericht in New York hatte ihn im Juli 2019 zu lebenslanger Haft plus 30 Jahre verurteilt - Coronel war damals unter den Zuschauern im Gerichtssaal.
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Die Ehefrau des mexikanischen Drogenbarons Joaquin "El Chapo" Guzman hat vor Gericht gestanden, ihrem Mann beim Drogenschmuggel geholfen zu haben. Der 31-jährigen Emma Coronel Aispuro droht nun lebenslange Haft.

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