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Beim Wandern mit den Eltern Vierjähriger Junge überlebt Sturz von 20-Meter-Klippe

Die Red River Schlucht im Osten Kentuckys ist auch bei Kletterern sehr beliebt (Archivbild)
Die Red River Schlucht im Osten Kentuckys ist auch bei Kletterern sehr beliebt (Archivbild)
© Imago Images
Ein kleiner Junge ist in den USA bei einem Wanderausflug mit seinen Eltern schwer gestürzt. Der Vierjährige rutschte aus, prallte gegen mehrere Felsvorsprünge und fiel dann rund 20 Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder überlebte er das alles nahezu unversehrt. 

Es geschah beim Wanderausflug im östlichen Kentucky an der Red River Schlucht. Die Gegend ist bekannt für ihre hohen Sandsteinklippen, Wasserfälle und Naturbrücken – diese ziehen jedes Jahr Hunderttausende von Wanderern, Bergsteigern, Kajakfahrern und Campern an.

Hier machte eine junge Familie am vergangenen Freitag einen Wanderausflug. Dabei kam der vierjährige Sohn in der Nähe des Princess Arch Trail ins Straucheln. Der Junge rutschte aus, prallte gegen mehrere Felsvorsprünge und stürzte rund 20 Meter in die Tiefe. 

Unfall bei Wanderausflug: Junge wird Sturz kaum verletzt

Wie die Agentur AP jetzt mitteilte, wurde das Kind bei dem Sturz kaum verletzt. "Wie durch ein Wunder war das Kind relativ unversehrt", wird Drew Stevens, Sprecher des Rettungsteam von Wolfe County Search and Rescue zitiert. "Er hat ein paar Kratzer und blaue Flecken, aber ansonsten ist er unverletzt." Er sei zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden und es ginge ihm gut, so Stevens. Der Vater soll dem Bericht zufolge seinem Sohn sofort hinterhergeklettert sein und ihn den Berg hinuntergetragen haben.

Auch in Deutschland kam es vor zwei Tagen zu einem ähnlichen Unfall. Bei Ebermannstadt im Landkreis Forchheim war am Sonntag eine 27-Jährige beim Klettern schwer verletzt worden. Die junge Frau rutschte an einer Felswand ab und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Sie verletzte sich dabei schwer am Kopf und erlitt Prellungen. Ein Hubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus. Bei dem Sturz riss die Frau ihre 27 Jahre alte Begleiterin mit, diese wurde dabei leicht am Bein verletzt.

Deutsche Kletterer stürzen von Höllentorkopf

Nur zwei Wochen zuvor waren zwei Kletterer vom Höllentorkopf in Bayern rund 30 Meter durch eine steile Rinne in die Tiefe gestürzt. Aufgrund starker Winde schaffte es der Hubschrauber nur einen der Bergretter in der Nähe der Unfallstelle abzusetzen. Er sicherte die Verletzten, bis die restlichen Einsatzkräfte vor Ort waren. Einer der Männer musste in einer Gebirgstrage zusammen mit drei Bergrettern circa 200 Meter durch teilweise überhängendes Gelände abgeseilt werden. Der andere konnte noch zusammen mit einem weiteren Retter selbstständig abgelassen werden.

Beim Wandern mit den Eltern: Vierjähriger Junge überlebt Sturz von 20-Meter-Klippe

Sehen Sie im Video: Alain Robert ist für waghalsige Kletteraktionen bekannt. Der französische "Spiderman" erklimmt nun mit vier anderen Freeclimbern den "Tour Total Coupole" in Paris. Damit möchten die Kletterer gegen den in Frankreich eingeführten Corona-Pass für Geimpfte protestieren. 

Quellen: AP, Bergwacht Bayern, DPA


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