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Verdacht auf Rauchvergiftung Grill in Wohnung angezündet - vier Verletzte

Wiesbaden: Glühende Kohle in einem Grill (Symbolbild)
Nicht ohne Grund sollen Holzkohlegrills nur im Freien verwendet werden, wie der Fall aus Wiesbaden zeigt (Symbolbild)
© Picture Alliance
Das hätten sie besser gelassen: Drei Kinder haben in Wiesbaden einen Holzkohlegrill im Wohnzimmer angezündet und liegen jetzt wegen Verdachts auf Rauchvergiftung im Krankenhaus. Genau wie ihr Vater, der offensichtlich nicht eingriff. 

Schlechte Idee, gefährliche Folgen: Bei dem Versuch, einen Holzkohlegrill in der Wohnung zu betreiben, sind in Hessen vier Menschen verletzt worden. Wie die Polizei in Wiesbaden am Freitag mitteilte, stellten am Vorabend im nahen Hattersheim ein 17-jähriges Mädchen sowie zwei 13 und 15 Jahre alte Jungen den Grill ins Wohnzimmer und zündeten ihn an. In der Wohnung hielt sich demnach auch der 37-jährige Vater auf.

Polizei Wiesbaden: "Hätte schlimmer enden können"

Alle vier seien mit Verdacht auf eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung in das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main gebracht und dort stationär aufgenommen worden, erklärte die Polizei. Die Wohnung wurde demnach durchgelüftet und ist weiter bewohnbar. "Das Unterfangen hätte sehr viel schlimmer enden können", warnten die Beamten im Polizeibericht.

mod AFP

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