HOME

Zugunglück in Sachsen-Anhalt: Unglücksursache weiterhin unklar

Wie konnten zwei Züge auf demselben Gleis frontal zusammenstoßen? Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer vermutet menschliches Versagen hinter der Tragödie. Bestätigt hat sich diese Spekulation bislang noch nicht.

Nach dem schweren Zugunglück in der Nähe von Magdeburg dauern die Ermittlungen zur Unglücksursache an. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) äußerte bei einem Besuch am Unfallort am Sonntagmorgen die Vermutung, dass das Überfahren eines Haltesignals die Kollision verursacht haben könnte. "Es muss wahrscheinlich ein Haltesignal überfahren worden sein, denn dass zwei Züge aufeinanderfahren, geht aus den normalen Fahrplänen nicht hervor", sagte Böhmer.

Der Einsatzleiter der Bundespolizei, Ralph Krüger, sagte vor Journalisten in Hordorf, es werde untersucht, ob technisches Versagen an Halteanlagen, den Zügen oder auch menschliches Versagen in Frage kämen. "Wir hoffen, dass wir zügig Ergebnisse präsentieren können."

Beim Zusammenstoß eines Güter- und eines Personenzugs auf der Strecke zwischen Magdeburg und Halberstadt waren am späten Samstagabend mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Polizei korrigierte am Sonntag die Zahl der Verletzten nach unten: Nach neuen Erkenntnissen seien 23 Menschen verletzt worden, die meisten von ihnen schwer, sagte Krüger. Zuvor war von bis zu 40 Verletzten die Rede gewesen.

Die Verletzten wurden den Angaben zufolge in Krankenhäusern in der Umgebung behandelt. Von den Toten wurden bislang nur zwei identifiziert. Der Lokführer des Güterzuges wurde demnach nur leicht verletzt, er stand aber unter Schock und war nach Polizeiangaben am Sonntag zunächst nicht vernehmbar.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?