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Wetter an den Feiertagen Gibt es bei Ihnen eine weiße Weihnacht?


Deutschland wünscht sich weiße Weihnacht, doch danach sieht es derzeit nicht aus. Nasskaltes Schmuddelwetter erwarten Experten für die Feiertage. Einige Regionen dürfen sich dennoch auf Schnee freuen.

Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest wächst von Tag zu Tag - und damit auch die Hoffnung, dass sich Deutschland vielleicht dieses Jahr an Heiligabend unter einer weißen Schneedecke befindet. Doch derzeit stehen die Chancen nicht besonders gut. "Es sieht für die Feiertage eher nach nasskaltem Schmuddelwetter aus", sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net" dem stern.

"In den tieferen Lagen gehen wir derzeit von einer Wahrscheinlichkeit von fünf bis 15 Prozent aus, dass es schneit." Zu erwarten seien Temperaturen zwischen drei und sieben Grad. Berlin, Hamburg und vor allem Köln müssen sich demnach auf ein Weihnachtsfest ohne Schnee einstellen.

Gute Aussichten für Höhenlagen

Anders in München: Durch die Höhenlage von mehr als 500 Metern liegen die Schneechancen für die bayerische Landeshauptstadt immerhin bei 25 bis 30 Prozent. Auch für Städte wie Passau und das oberfränkische Hof gibt es nach Angaben des Portals "wetter.de" gute Aussichten. In Mittelgebirgen von 600 Metern und höher liegt die Wahrscheinlichkeit bei bis zu 70 Prozent. Eine Garantie gebe es dort jedoch auch nicht, sagte Wetterexperte Jung.

Orkantief "Alexandra" bringt Sturmböen

Trotz alledem liegen die Chancen auf weiße Weihnachten in diesem Jahr höher als 2013. "Im letzten Jahr war bereits frühzeitig zu erkennen, dass das Zirkulationsmuster äußerst eingefahren war, während es sich in diesem Jahr zunächst einmal umstellt und nicht selten folgt - statistisch betrachtet - einer Westwetterlage eine kühlere Wetterlage nach", schreibt "wetter.de". Es kann sich also noch einiges tun in den kommenden zwei Wochen.

Ab Mittwoch bringt Orkantief "Alexandra" nun erst einmal stürmisches Schauerwetter nach Deutschland. Dabei kann es im Bereich der Nordsee und in Hochlagen zu Böen von bis zu 90 Stundenkilometern kommen. Nach einer kurzen, ruhigeren Phase sind dann ab Donnerstag auch im Tiefland Sturmböen möglich. Von Spaziergängen in Wäldern oder ähnlichen Aktivitäten im Freien raten die Meteorologen in dieser Zeit dringend ab.

kis

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