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Am Dienstag Auch Orkanstärke möglich: Wetterdienst warnt vor starkem Wind

Stürmisches Wetter: Einsatzkräfte räumen einen Baum von einer Straße, der nach stärkerem Wind umgefallen war
Stürmisches Wetter: Einsatzkräfte räumen einen Baum von einer Straße, der nach stärkerem Wind umgefallen war
© Aaron Klewer / DPA
Vielerorts in Deutschland startete die Woche mit ungemütlichem Wetter. Am Dienstag wird es dazu noch richtig windig. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Sturmböen.

Es wird stürmig: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für diesen Dienstag vor Böen in weiten Teilen Deutschlands, etwa im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. In der Zeit von 6 bis 16 Uhr würden Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 Stundenkilometern erwartet, berichtete der DWD am Montagabend. 

"Bis Dienstagmittag im gesamten Westen und Süden sowie in Teilen der Mitte auflebender Wind mit stürmischen Böen, nach Süden hin mit Sturmböen", hieß es vom DWD. Im höheren Bergland seien Sturm- und schwere Sturmböen bis zu 10 Beaufort möglich (etwa 90 bis 100 Stundenkilometer), exponiert seien auch Böen bis Orkanstärke möglich.

Besonders im Süden und in der Mitte seien auch einzelne kurze Graupelgewitter möglich. 

Im norddeutschen Binneland sowie im Osten soll es erst gegen Abend zunehmen windiger werden und es vereinzelt zu Schauern kommen.

"Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände", erklärte der DWD in NRW. Die Feuerwehr Düsseldorf twitterte mit Verweis auf die Warnung des DWD: "Also aufgepasst wenn es nach draußen geht."

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Die untenstehende interaktive Karte zeigt, wo es gerade besonders stürmisch ist. Darüber hinaus kann man über den Zeitstrahl unten in der Grafik auch die Vorhersage für einen späteren Zeitpunkt abrufen. Oben rechts kann die dargestellte Ebene auch auf beispielsweise Regen, Temperatur oder Schnee umgestellt werden. 

Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage". Aktuelle Warnungen zur Unwetterlage gibt es auch beim Deutschen Wetterdienst

Quellen: DPA, windi.com; Deutscher Wetterdienst

jek

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