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Wetter in Deutschland: Geht der Sommer in diesem Jahr baden?

Lohnt der Kauf neuer Liegestühle? Große oder kleine Flasche Sonnenmilch? Am Samstag ist kalendarischer Sommeranfang. Doch wie wird er wohl? Ein Trend geht zu häufigen Gewittern mit Starkregen.

Ein Mann springt in Utting am Ammersee von einem Sprungbrett. Der Sommer 2014 soll zumindest warm werden. Es könnte aber auch viel regnen.

Ein Mann springt in Utting am Ammersee von einem Sprungbrett. Der Sommer 2014 soll zumindest warm werden. Es könnte aber auch viel regnen.

Der Sommeranfang ist im Süden ganz vielversprechend, im Norden aber eine herbe Enttäuschung. Für den kalendarischen Sommerbeginn am Samstag sagen die Meteorologen zweigeteiltes Wetter voraus. Polarluft strömt zwischen Hoch "Xerxes" im Westen und Tief "Gisela" nach Deutschland. Im Nordwesten werde die Temperatur deshalb am Samstag nicht über 16 Grad steigen, sagte Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst am Freitag. Bis zur Mitte Deutschlands wird das Wetter wenig sommerlich. Auf dem Weg in den Süden erwärmt sich die kalte Luft aber allmählich, so dass am Oberrhein schon am Samstag 26 Grad möglich sind, am Sonntag 27 Grad.

Wie es mit dem Sommer weitergeht, können die Meteorologen nur einige Tage sicher voraussagen. Da deute sich ab Mitte nächster Woche ein Wetterumschwung an, sagte Leyser. "Dann kippt die Strömung auf Südwest, das bedeutet Erwärmung überall." Bis dahin bleibt es bei der Zweiteilung.

Nach dem DWD-Jahreszeitentrend ist die Wahrscheinlichkeit für einen warmen Sommer mit 60 Prozent recht hoch, für einen mittleren Sommer errechnen die Computermodelle rund 30 Prozent. Mit nur zehn Prozent Wahrscheinlichkeit scheidet ein zu kalter Sommer wohl aus.

Trend zu häufigeren Gewittern

Allerdings sagt der Trend nur etwas über das durchschnittliche Temperaturniveau und noch gar nichts über das reale Wetter: Ob es gleichmäßig warm wird oder ob das Thermometer wilde Ausschläge zeigt, wie viele Gewitter es gibt, wie schlimm sie sind, ob es wieder Hitzewellen gibt oder tagelangen Dauerregen - diese Fragen lassen sich sicher nur für ein paar Tage im Voraus beantworten.

Allerdings gebe es einen Trend zu häufigeren Gewittern mit Starkregen, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Und die warme Jahreszeit werde wärmer: Die meisten der vergangenen 20 Sommer hätten überdurchschnittliche Temperaturen gehabt. "Das scheint eine Folge des Klimawandels zu sein." Den wärmsten deutschen Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 verzeichnete der DWD 2003, als die Durchschnittstemperatur um 3,4 Grad über dem langjährigen Mittel lag.

Für die Wetterexperten hat der Sommer längst begonnen - meteorologischer Sommerbeginn ist nämlich der 1. Juni. Die ersten drei Wochen seien unter dem Strich ein bis zwei Grad zu warm ausgefallen, sagte Lux. Dazu hatte die Hitzewelle zu Pfingsten beigetragen, die im Südwesten Spitzenwerte bis 37,7 Grad brachte.

mka/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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