VG-Wort Pixel

Wetter zum WM-Finale Tief "Michaela" bringt Regenschauer


Viele Jubelfeiern deutscher Fußballfans fielen nach dem furiosen Sieg im WM-Halbfinale ins Wasser. Auch zum Finale am Sonntag drohen Schauer und Gewitter. Nur der Norden kann auf Sonne hoffen.

"Michaela" gibt sich alle Mühe, die Regentonnen wieder aufzufüllen. Mancherorts regnete es am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden mehr als sonst im ganzen Monat. Nur an den Küsten schien die Sonne, und an dieser Wetterverteilung wird sich auch in den nächsten Tagen nichts ändern. Zum Endspiel am Sonntag machen die Meteorologen keine Hoffnung auf flächendeckendes Schönwetter.

Den meisten Regen bekam der Bayerische Wald ab: In Lindberg-Buchenau seien von Dienstag- bis Mittwochmorgen 103,2 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, sagte Meterologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Betroffen war auch die Mitte Deutschlands: Im Thüringer Wald und im Erzgebirge registrierte der DWD über 80 Liter Regen pro Quadratmeter.

Das Juli-Monatssoll für Deutschland liegt bei 78 Litern pro Quadratmeter. Im ersten Halbjahr hatte es viel zu wenig geregnet - außer dem Mai waren alle Monate seit Januar zu trocken.

Zwar hört der Dauerregen am Donnerstag auf, aber "es bleibt unbeständig", sagte Meteorologe Reinartz. Das heißt auch in den nächsten Tagen Schauer und Gewitter, wenn auch nicht flächendeckend. Am wärmsten wird es im Norden. Nur dort können sommerliche Werte um 25 Grad oder darüber erreicht werden, im Süden bleibt es deutlich kühler.

ivi/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker