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Prognose fürs Wochenende: Grill- oder Regenparty? So wird das Wetter beim EM-Finale

Diese Prognose macht Hoffnung: Nach dem eher bescheidenen Wetter der vergangenen Tage meldet sich der Sommer passend zum EM-Finale am Wochenende zurück - jedoch mit regionalen Unterschieden. Wer sich freuen darf und wer zittern muss. 

EM 2016: Deutsche Fans beim Public Viewing auf der Fanmeile in Berlin

Zwischen Hoffen und Bangen: In Deutschland wird es zum EM-Finale nicht überall gleich schön

Fußballfans können zum EM-Finale fast überall in Deutschland auf bestes Sommerwetter hoffen: Für Sonntag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach Temperaturen zwischen 27 und 33 Grad voraus. Nur im äußersten Norden und Nordwesten könne es Schauer und teils kräftige Gewitter geben. Ursachen dafür sind ein ausgeprägtes Azorenhoch und ein Tief über Nordeuropa, die Deutschland am Wochenende einen Mini-Sommer bescheren sollen. Vor allem im Südwesten wird es dabei richtig heiß. "Zu Beginn der neuen Woche deutet sich dann auch schon wieder das Ende dieses kleinen Hitze-Intermezzos an", sagte ein DWD-Meteorologe am Donnerstag.

Erst wechselhaftes Wetter, dann bis zu 31 Grad

Am Freitag bleibe es zunächst wechselhaft mit Schauern und Gewittern. Nur südlich von Main und Mosel scheine häufig die Sonne. Dort bleibe es auch meist trocken. Am Samstag könnten die Temperaturen in der Südwesthälfte Deutschlands auf 26 bis 31 Grad steigen, wobei es im südlichen Oberrheingraben und am Hochrhein am heißesten werden soll. In den übrigen Landesteilen liegen die erwarteten Tageshöchstwerte zwischen 20 bis 26 Grad. Am Sonntag sollen von Norden her die ersten Wolkenfelder aufziehen, die den Wetterumschwung in der kommenden Woche einleiten.


mod / dpa
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?