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Hochwasserkatastrophe Menschen bei Hauseinstürzen in Erftstadt gestorben

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Im nordrhein-westfälischen Erftstadt südlich von Köln sind nicht nur die Straßen unterspült. Wie die Bezirksregierung mitteilte, würden aus einem Ortsteil massive und schnell fortschreitende Unterspülungen von Häusern und Bauwerken mit Teil- oder Totaleinstürzen gemeldet. Nur teilweise könnten die Menschen gerettet werden. Erschwerend komme ein nicht abstellbarer Gasaustritt hinzu. Der Betrieb von Krankenhäusern sei nicht mehr möglich, mehrere Pflegeheime seien geräumt worden. Etliche Menschen gelten als vermisst.
"Es gibt Todesopfer", sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln am Freitag. Von der Bezirksregierung verbreitete Luftbilder und Fotos von DPA-Fotografen zeigen Erdrutsche von gewaltigem Ausmaß. Häuser wurden mitgerissen und verschwanden. Autos lagen in neu entstandenen riesigen Erdlöchern neben Betonteilen der ehemaligen Kanalisation.
Aus den Häusern kämen immer wieder Notrufe. Menschen könnten derzeit aber nur mit Booten vom Wasser aus gerettet werden, hatte die Behörde zuvor mitgeteilt. Wie viele Menschen vermisst werden, konnte die Sprecherin der Bezirksregierung nicht sagen. Die Situation sei unübersichtlich. Ein Erkundungstrupp des Katastrophenschutzes sei in dem Ort unterwegs.
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Beim Einsturz von Häusern in Erftstadt-Blessem sind Menschen ums Leben gekommen. "Es gibt Todesopfer", sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln am Freitag. 

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