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News von heute Bundeswehr-Soldaten von Afghanistan-Einsatz zurück in Deutschland

Soldaten der Bundeswehr verlassen Transportmaschinen der Luftwaffe
Zurück aus Afghanistan: Sodaten und Soldatinnen verlassen nach der Landung in Wunstorf bei Hannover Transportmaschinen der Luftwaffe.
© Axel Heimken / AFP
Die News von Freitag, 27. August, im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

23.01 Uhr: Mann in Berlin durch Schüsse getötet - Täter auf der Flucht

Nach mehreren Schüssen in Berlin-Wedding ist ein Mann gestorben. Der 46-Jährige sei trotz Reanimierungsversuche seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Polizei am Abend. Die Tat habe sich in der Reinickendorfer Straße ereignet. Mindestens ein Täter sei in einem weißen Fahrzeug geflüchtet. Die Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen. Weitere Informationen zum Tathergang lagen zunächst nicht vor.

19.54 Uhr: Bundeswehr-Soldaten von Afghanistan-Einsatz zurück in Deutschland

Nach dem Ende der Evakuierungsmission in der afghanischen Hauptstadt  Kabul sind die deutschen Soldatinnen und Soldaten nach Deutschland zurückgekehrt. In drei Bundeswehrmaschinen landeten sie am Abend aus der usbekischen Hauptstadt Taschkent kommend auf dem niedersächsischen Fliegerhorst Wunstorf. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte sie bereits in Taschkent in Empfang genommen und auf dem Rückweg begleitet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dankte den Rückkehrern: "Unser Land ist stolz auf Sie", schrieb Steinmeier in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram. "Danke für Ihren mutigen Einsatz in einer sehr gefährlichen Mission - wie gefährlich, das hat nicht zuletzt der brutale Anschlag am Flughafen Kabul gezeigt. Gemeinsam mit unseren Verbündeten haben Sie tausende Menschen aus Afghanistan in Sicherheit gebracht." Unter der Führung von Brigadegeneral Jens Arlt waren die Einsatzkräfte an der bisher größten militärischen Evakuierungsmission der Bundesrepublik beteiligt. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ergänzte, ihr sei in Gesprächen deutlich geworden, dass die Soldatinnen und Soldaten, die Diplomaten aus Kabul sowie Polizisten "Unfassbares gesehen und erlebt haben und dass sie Unglaubliches geleistet haben."

19.13 Uhr: Biden sichert Israel Unterstützung zu - Antrittsbesuch Bennetts

US-Präsident Joe Biden hat dem neuen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett anhaltende Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesagt. "Die USA werden immer für Israel da sein", sagte Biden beim Antrittsbesuch Bennetts im Weißen Haus. "Es ist eine unerschütterliche Partnerschaft zwischen unseren beiden Nationen." Bennett sagte: "Israel weiß, dass wir keine besseren und verlässlicheren Verbündeten in der Welt haben als die Vereinigten Staaten von Amerika." Sein Land werde immer an der Seite der USA stehen.

Der israelische Regierungschef sagte, bei seinen Gesprächen mit Biden werde es unter anderem um den Iran gehen. Er sei dankbar, dass Biden zugesichert habe, dass der Iran niemals Zugriff auf Atomwaffen haben dürfe. Bennett betonte, er bringe einen "neuen Geist" mit. "Einen Geist des guten Willens, einen Geist der Hoffnung, einen Geist des Anstands und der Ehrlichkeit."

18.35 Uhr: Bei Anschlag in Kabul verletzte US-Soldaten nach Deutschland geflogen

Bei dem Anschlag am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul verletzte US-Soldaten sind nach Deutschland geflogen worden. Zwei Maschinen mit den Verletzten seien am US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz gelandet, erklärte das US-Verteidigungsministerium in Washington. Die Soldaten seien zum nahegelegenen US-Militärkrankenhaus in Landstuhl gebracht worden und würden dort behandelt. In Landstuhl westlich von Kaiserslautern befindet sich das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der USA.

18.32 Uhr: Bericht: Zahl der Immunitätsaufhebungen von Bundestagsabgeordneten steigt

In der laufenden Wahlperiode sind so viele Bundestagsabgeordnete ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten wie seit mindestens 30 Jahren nicht mehr: Insgesamt 23 Mal habe der Bundestag in der aktuellen Legislaturperiode entschieden, die Immunität eines Abgeordneten aufzuheben, um damit Ermittlungen zu ermöglichen, berichtete das Portal "Business Insider" unter Berufung auf Zahlen des Bundestags. Im Vergleich zur vorangegangenen Legislaturperiode (2013 bis 2017) habe sich die Zahl damit mehr als vervierfacht. Betroffen seien insgesamt 18 Politiker aller Parteien außer der Grünen.

18.22 Uhr: Protest in Mexiko: Präsident sitzt gut zwei Stunden in Wagen fest

Demonstrierende Lehrer haben den mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador mehr als zwei Stunden lang nicht aus seinem Wagen aussteigen lassen - zu einer Pressekonferenz musste er sich daher per Handy zuschalten. Mehrere Dutzend Demonstranten von der Lehrergewerkschaft CNTE umstellten am frühen Morgen vor der Hauptkaserne der Streitkräfte in der südmexikanischen Stadt Tuxtla Gutiérrez den SUV des Staats- und Regierungschefs. Sie forderten unter anderem die Abschaffung einer Gesetzesreform der vorherigen Regierung, die den Einfluss der Lehrergewerkschaften mindert.

18.07 Uhr: Schweiz beendet Evakuierung aus Afghanistan - 385 Menschen evakuiert

Nach der Evakuierung von 385 Menschen aus Afghanistan hat die Schweiz ihre Rettungsaktion für abgeschlossen erklärt. Weniger als 30 Menschen aus der Schweiz seien noch in dem Land, in dem die militant-islamistischen Taliban die Macht übernommen haben, gab das das Außenamt in Bern bekannt. Sie arbeiteten teilweise vor Ort für internationale Organisationen. Auch an ihrer Ausreise werde weiterhin gearbeitet, hieß es.

17.34 Uhr: Sri Lanka verlängert Lockdown

Angesichts rasch steigender Corona-Zahlen hat Sri Lanka einen Lockdown verlängert. Dieser solle bis mindestens 6. September gelten, sagte Gesundheitsminister Keheliya Rambukwella. Nicht von den Schließungen betroffen seien Betriebe und Geschäfte zur Lebensmittelversorgung sowie Krankenhäuser. Auch der Flughafen und Fabriken, die für den Export produzieren, sollen weiterarbeiten dürfen.

In dem südasiatischen Inselstaat mit seinen mehr als 20 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern werden derzeit mehr als 4000 Neuinfektionen pro Tag registriert. Das Gesundheitssystem ist überlastet und Krankenhäuser bitten nicht allzu kranke Patienten, zu Hause zu bleiben.

16.52 Uhr: Tschechien setzt Deutschland auf Corona-Ampel auf Rot

Tschechien stuft Deutschland angesichts steigender Infektionszahlen auf seiner Corona-Ampel als rotes Land mit hohem Ansteckungsrisiko ein. Die Änderung gelte von Montag an, teilte das Gesundheitsministerium in Prag mit. Damit erschwert sich die Einreise für ungeimpfte Touristen aus der Bundesrepublik nach Tschechien erheblich. Sie müssen nicht nur einen negativen PCR-Test vorweisen, sondern sich nach der Ankunft in Tschechien in Quarantäne begeben. Diese kann frühestens am fünften Tag mit einem zweiten negativen PCR-Testergebnis beendet werden.

16.29 Uhr: Dänemark: Corona-Tests von ungeimpften Reisenden aus Deutschland

Dänemark hat seine Einreiseregeln für Deutsche geändert. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich nach der Einreise künftig auf Corona testen lassen. Das teilte das Außenministerium mit. Grund ist, dass Deutschland auf der Infektionskarte der Europäischen Gesundheitsagentur nun nicht mehr als grünes, sondern als gelbes Land eingestuft wird. Die Grenzregion Schleswig-Holstein sei aber nicht von der Regelung betroffen, so das Ministerium. Das bedeutet, dass die Grenzbewohner weiterhin ohne Test über die dänische Grenze fahren können. Die Regelung gilt ab Samstag.

16.01 Uhr: 50 Verletzte im Militärkrankenhaus auf Kabuler Flughafen

Das von Norwegen geführte Krankenhaus auf dem militärischen Teil des Kabuler Flughafens hat 50 Menschen aufgenommen, die bei dem Anschlag am Donnerstag verletzt wurden. Das sagte der Sprecher des operativen Hauptquartiers der Streitkräfte, Oberstleutnant Ivar Moen, der norwegischen Zeitung "Verdens Gang".

Das Feldlazarett sei noch in vollem Betrieb, auch wenn die Evakuierungen von Zivilisten aus Kabul nach dem Terroranschlag gestoppt wurden. "Dass man nach dem Angriff 50 Verwundete aufnehmen konnte, zeigt, dass das Krankenhaus von großem Nutzen ist", sagte Moen. Es werde laufend geprüft, wie der Krankenhausbetrieb noch vor dem Monatswechsel eingestellt werden kann. Einige medizinische Geräte und Materialien werde man vermutlich zurücklassen.

15.40 Uhr: Babyleiche im Müll - Mutter zu drei Jahre Haft verurteilt

Eine 25 Jahre alte Frau ist vor dem Landgericht Regensburg für den gewaltsamen Tod ihres Neugeborenen zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Vorsitzende Richter Michael Hammer legte ihr fahrlässige Tötung zur Last. Im Laufe des Prozesses seien viele Fragen ungeklärt geblieben, etwa, wie genau das am ersten Weihnachtsfeiertag 2020 geborene Kind starb.

Kernproblem sei die Frage: "Können wir sicher ausschließen, dass die Angeklagte annahm, dass das Kind tot ist?", sagte der Vorsitzende Richter. Dies hatte die Frau direkt nach der Entbindung angegeben. Angesichts widersprüchlicher und immer neuer Angaben während der Ermittlungen und gegenüber der psychiatrischen Sachverständigen attestierte ihr Hammer eine "mangelnde Wahrheitsliebe" und stellte klar: "Wir glauben ihr nicht." Letzte Zweifel hätten sich aber nicht mit Sicherheit ausräumen lassen.

15.06 Uhr: Wut auf den Fahrlehrer: Fahrschüler lässt Auto in Leitplanke krachen

Aus Wut über seinen Fahrlehrer hat ein 36-Jähriger in Thüringen das Schulauto in eine Leitplanke gesteuert. Der Lehrer hatte das Auto nach Polizeiangaben vom Freitag zuvor abgebremst, weil der Schüler auf der Bundesstraße 4 im Landkreis Sömmerda zu schnell gefahren war. Der aggressive Führerscheinbewerber bekam dann bei dem Vorfall einen Wutanfall.

An dem Auto entstand demnach ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. "So schnell wird der Mann wohl keine Fahrstunde mehr haben", schrieb die Polizei. Der Fahrschüler hat sich mit seinem Verhalten eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingehandelt.

14.50 Uhr: Drei Tote bei Kleinflugzeug-Absturz in der Slowakei

Beim Absturz eines viersitzigen Flugzeugs in der Slowakei sind drei Menschen gestorben. Wie die Feuerwehr auf ihrer Facebookseite mitteilte, fing die Maschine beim Aufprall auf unbewohntem Gelände nahe der Stadt Skalica Feuer. Alle drei Insassen hätten nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden können. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.  Nach Angaben des slowakischen Verkehrsministeriums gegenüber der tschechischen Nachrichtenagentur CTK war das Flugzeug in der tschechischen Stadt Brünn (Brno) gestartet und noch auf tschechischem Gebiet vom Radar verschwunden, ehe es kurz hinter der Grenze in der Slowakei abstürzte.

14.47 Uhr: Nordrhein-Westfalen richtet Meldestelle für antisemitische Vorfälle ein

Nordrhein-Westfalen richtet eine Meldestelle für Antisemitismus ein. Das teilte die Landesregierung in Düsseldorf mit. Die neue zentrale Anlaufstelle solle künftig landesweit sämtliche antisemitischen Vorfälle "auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze" im Auftrag der Regierung sammeln und analysieren. Vorübergehend wird diese demnach in der Trägerschaft des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Nordrhein starten, ab Juli kommenden Jahres wird die Aufgabe dann von einem neu gegründeten Verein übernommen.

Nach Angaben der Regierung soll die Meldestelle es Betroffenen künftig leichter machen, antisemitische Vorfälle zu melden. Ziel sei es, "Dunkelfelder zu erhellen, um damit Grundlagen für Forschung und weitere Maßnahmen zu ermöglichen". Vergleichbare zentrale Landesmeldestellen zu anderen Formen der sogenannten gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sollen demnach bald folgen.

14.37 Uhr: Mindestens 15 Tote bei Feuer in pakistanischer Chemiefabrik

In der südpakistanischen Stadt Karachi sind bei einem Brand in einer Chemiefabrik mindestens 15 Menschen gestorben. Der Einsatz in dem teilweise eingestürzten Gebäude dauere noch an, sagte einer der Rettungshelfer der Deutschen Presse-Agentur. Zum Zeitpunkt des Brandes seien mehr als 20 Menschen in dem Gebäude gewesen. Das Feuer sei durch eine hochentzündliche Chemikalie ausgelöst worden und habe sich dann ausgebreitet, hieß es weiter.

14.29 Uhr: UNO rechnet mit halber Million weiterer afghanischer Flüchtlinge bis Jahresende

Nach der Machtübernahme der Taliban rechnen die Vereinten Nationen allein bis Jahresende mit bis zu einer halben Million weiterer afghanischer Flüchtlinge. "Wir bereiten uns auf etwa 500.000 neue Flüchtlinge in der Region vor", sagte die stellvertretende UN-Flüchtlingskommissarin Kelly Clements vor Reportern. Bislang sei jedoch noch keine massive Fluchtbewegung zu verzeichnen. 

14.20 Uhr: Vermutete Kinderleiche in hessischem Wald stellt sich als Sexpuppe heraus

Eine vermutete Kinderleiche in einem Wald in Hessen hat sich als entsorgte Sexpuppe heraus gestellt. Weil sie einem Kind jedoch sehr ähnlich sah, leiteten die Beamten Ermittlungen wegen des Inverkehrbringens von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild ein, wie die Polizei Offenbach mitteilte.

Ein Mann hatte am Donnerstagvormittag in einem Wald in Rodenbach einen Karton entdeckt, aus der seiner Ansicht nach Kinderbeine heraushingen. Zudem seien lange blonde Haare und eine Decke zu sehen gewesen.Der anzunehmende grausige Fund entpuppte sich jedoch als Gummipuppe. Harmlos ist der Fund trotzdem nicht: Laut Polizei handelt es sich dabei nicht nur um eine illegale Müllentsorgung, sondern um eine Straftat. Die Beamten ermitteln gegen Unbekannt.

14.18 Uhr: Kontaktverfolgung an Berliner Schulen und Kitas hört auf

In Berlin gibt es in der Pandemie einen Strategiewechsel an Kitas und Schulen: Die Gesundheitsämter wollen künftig nur noch Kinder und Jugendliche mit einem positiven PCR-Test in eine 14-tägige Quarantäne schicken. Kontaktpersonen außerhalb der engsten Familie würden nicht mehr ermittelt, heißt es in einer Stellungnahme der Amtsärzte. "Das ist eine Erleichterung für die Schulen, eine Arbeitserleichterung, definitiv", sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitag. Es sei schon aufwendig gewesen, beim Bekanntwerden von Coronafällen die Kontakte in der Schule nachzuvollziehen, beispielsweise anhand von Sitzplänen. Es sei aber auch eine Erleichterung für die Eltern, wenn künftig nur ein Kind in Quarantäne gehe und nicht eine ganze Klasse oder eine Teilklasse.

14.11 Uhr: Tschechien setzt Deutschland auf Corona-Ampel auf Rot

Tschechien stuft Deutschland angesichts steigender Infektionszahlen auf seiner Corona-Ampel als rotes Land mit hohem Ansteckungsrisiko ein. Die Änderung gelte von Montag an, teilte das Gesundheitsministerium in Prag mit. Damit erschwert sich die Einreise für ungeimpfte Touristen aus der Bundesrepublik nach Tschechien erheblich. Sie müssen nicht nur einen negativen PCR-Test vorweisen, sondern sich nach der Ankunft in Tschechien in Quarantäne begeben. Diese kann frühestens am fünften Tag mit einem zweiten negativen PCR-Testergebnis beendet werden.

Wer seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft ist, muss hingegen nur das obligatorische Online-Meldeformular ausfüllen. Tschechien setzt dabei auf das digitale Covid-Zertifikat der EU, das auch als Eintrittskarte für Hotels, Restaurants und Schwimmbäder dient. Neu in der roten Ampelkategorie sind neben Deutschland nun auch die Urlaubsinsel Madeira und die Balearen.

14.04 Uhr: Bundesregierung prüft 3G-Regeln für Fernverkehr der Bahn und Inlandsflüge

Die Bundesregierung prüft angesichts steigender Corona-Fallzahlen, ob in Fernzügen und auf Inlandsflügen künftig nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete mitreisen dürfen. Regierungssprecher Steffen Seibert bestätigte in Berlin, dass die Anwendung der sogenannten 3G-Regeln für den Fernverkehr geprüft werde. 3G bezieht sich auf Genesene, Geimpfte und negativ Getestete.

"Diese Prüfung gilt auch für die Inlandsflüge", sagte Seibert. "Auf vielen Auslandsflügen ist es ja bereits der Fall", fügte er hinzu. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums kündigte an, dass die entsprechenden Prüfaufträge ordnungsgemäß abgearbeitet würden. Zur Dauer der Prüfung machte er keine Angaben. 

13.31 Uhr: Israelische Polizei nimmt Mann wegen Verbrennung seines Hundes fest

Die israelische Polizei hat einen Mann unter dem Verdacht festgenommen, seinen Hund mit Klebeband gefesselt und angezündet zu haben. Das tote Tier der Rasse Malinois sei in der Nähe einer Schnellstraße südlich der Küstenstadt Tel Aviv entdeckt worden, hieß es in einer Mitteilung. Zuvor habe die Polizei eine Meldung wegen eines Feuers an dem Ort erhalten. Die Beamten hätten den Hund über seinen Chip identifizieren können. Der Hundehalter aus der Stadt Bat Jam sei nach dem Fund zunächst nicht zuhause gewesen, hieß es. Er habe sich am Freitagmorgen selbst der Polizei gestellt.

13.06 Uhr: Merkel besucht in kommender Woche erneut Flutgebiete

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht in der kommenden Woche erneut die Flutgebiete. Wie die Bundesregierung mitteilte, will sie sich zunächst am Freitag in der rheinland-pfälzischen Stadt Altenahr ein Bild von den Schäden und den Wiederaufbaubemühungen machen. Am Sonntag folgt dann ein Ortstermin in Nordrhein-Westfalen. Welchen Ort die Kanzlerin dort besuchen wird, wurde zunächst noch nicht mitgeteilt. Bei ihrem Termin im Altenahr wird Merkel demnach von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) begleitet, in Nordrhein-Westfalen wird sie gemeinsam mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterwegs sein. 

13.04 Uhr: Österreichs Ex-Vizekanzler Strache wegen Bestechlichkeit verurteilt

Das Wiener Landgericht hat den früheren österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der frühere Politiker der rechten FPÖ der Bestechlichkeit schuldig gemacht habe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

12.49 Uhr: Dänemark hebt Corona-Beschränkungen zum 10. September auf

Dänemark definiert Covid-19 künftig nicht mehr als eine Pandemie, die in einem hohen Grad die Gesundheit der Bevölkerung bedroht. Gesundheitsminister Magnus Heunicke erklärte, die Pandemie sei unter Kontrolle. "Wir haben rekordhohe Impfraten. Daher können wir zum 10. September einige der Sonderregeln, die wir im Kampf gegen Covid-19 einführen mussten, fallen lassen." Mehr dazu lesen Sie hier: 

12.46 Uhr: Ganz Spanien ab Sonntag kein Corona-Hochrisikogebiet mehr

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Damit entfallen alle Quarantänevorschriften für aus Spanien zurückkehrende Urlauber.

12.39 Uhr: Fast 60 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland ist die Marke von 60 Prozent vollständig geimpften Einwohnern fast erreicht. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben inzwischen 59,9 Prozent der Bevölkerung bekommen, wie das Bundesgesundheitsministerium bekannt gab. Dies sind knapp 49,9 Millionen Menschen. Als erstes Bundesland hat Bremen jetzt schon die Marke von 70,0 Prozent voll geimpften Einwohnern erreicht. Bundesweit mindestens eine Impfung haben nun 53,9 Millionen Menschen oder 64,8 Prozent der Bevölkerung.

12.35 Uhr: Angehender Bundespolizist bringt sich mit "Like" um den Job

Mit einem "Like" unter einer homophoben Karikatur hat sich ein angehender Bundespolizist um die Beamtenkarriere gebracht. "Posts" und "Likes" in sozialen Netzwerken können Zweifel an der charakterlichen Eignung für den Beruf des Bundespolizisten begründen, entschied das Verwaltungsgericht Aachen nach Mitteilung vom Freitag (Az.: 1 L 480/21). Der Mann hatte bereits eine Einstellungszusage für die Bundespolizei erhalten, als seine Aktivitäten im Internet auffielen. So hatte der Bewerber eine Karikatur mit einem "Like" versehen, die einen Mann zeigt, der sich mit einer Regenbogenfahne das Gesäß abwischt. Gegen den Beschluss kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingelegt werden.

12.10 Uhr: Regierungssprecher – Unmenschliche und niederträchtige Anschläge

Die Bundesregierung hat die Anschläge am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul erneut verurteilt. "Die Bundesregierung und die Bundeskanzlerin sind voller Entsetzen und Abscheu über diese Terroranschläge", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. "Wie unmenschlich, wie niederträchtig solche Anschläge sind, das ist kaum in Worte zu fassen." Sie hätten auf Menschen gezielt, die Sicherheit und Freiheit für sich und ihre Familien wollten und auf US-Soldaten, die den Menschen eine sichere Ausreise ermöglichen wollten.

11.50 Uhr: Medizinisches Material in Afghanistan reicht nur noch wenige Tage

In Afghanistan wird das medizinische Material zur Versorgung der Bevölkerung knapp. Geplante Versorgungsflüge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnten wegen der Sicherheitslage nicht stattfinden, wie Rick Brennan, WHO-Nothilfekoordinator für die Region, per Video zu Journalisten in Genf sagte. "Die Vorräte reichen nur noch für ein paar Tage", sagte Brennan. Die WHO versuche, mit Unterstützung Pakistans den Flughafen von Mazar-i-Scharif zu erreichen. Flüge waren für Anfang kommender Woche geplant. Ein große Hürde seien die Kosten: Die Preise für die Versicherung solcher Flüge sei in nie da gewesene Höhen geschnellt, sagte Brennan. Knapp werde praktisch alles: Material zur Versorgung von Verletzungen, zur Behandlung von Unterernährten und Arzneimittel für chronisch Kranke.

11.45 Uhr: Bald Einreise ohne Quarantäne nach Singapur möglich

Flugreisende aus Deutschland können bald wieder nach Singapur einreisen, ohne sich dort automatisch in eine Quarantäne begeben zu müssen. Voraussetzungen sind eine vollständige Corona-Impfung sowie die Nutzung bestimmter Direktflugverbindungen, die Lufthansa und Singapore Airlines ab dem 16. September gemeinsam anbieten. Außerdem sind PCR-Tests vor dem Start und nach der Landung in dem asiatischen Stadtstaat vorgeschrieben, wie die Lufthansa am Freitag in Frankfurt mitteilte. Deutschland sei das erste Land, mit dem Singapur ein Abkommen über einen derartigen Reisekorridor für Geimpfte geschlossen habe.

11.37 Uhr: Gericht soll über Freilassung von Anders Behring Breivik entscheiden

Ein norwegisches Gericht soll darüber entscheiden, ob der Terrorist Anders Behring Breivik probeweise entlassen wird. Das sagte sein Anwalt Øystein Storrvik der Zeitung "Verdens Gang". Breivik wurde 2012 für den Mord an 77 Menschen im Osloer Regierungsviertel und auf der Insel Utøya zu 21 Jahren Sicherheitsverwahrung verurteilt. Nach norwegischen Recht kann er nach zehn Jahren Haft eine Entlassung auf Probe beantragen. Da die Staatsanwaltschaft den Antrag bereits abgelehnt hatte, hat Breivik nun Anspruch auf eine gerichtliche Prüfung. Ein Termin für die Verhandlung steht noch nicht fest. 

11.08 Uhr: 39-Jähriger bei Polizeischüssen von fünf Kugeln getroffen

Bei den tödlichen Polizeischüssen auf einen 39-Jährigen im hessischen Groß-Gerau ist der Mann von fünf Kugeln getroffen worden. Vier Projektile seien Durchschüsse durch Arme und Beine des Mannes, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt der Deutschen Presse-Agentur. Ein fünfter Schuss sei vom rechten Oberarm in die Brust abgeleitet worden. Der Mann hatte am Dienstag seine Frau, seine Schwiegermutter und zwei Nachbarn mit einem Messer verletzt. Die 66 Jahre alte Schwiegermutter war bei der Attacke den Ermittlern zufolge stark verwundet worden.

Entgegen ersten Berichten habe es nach Angaben der Familie zuvor keinen Familienstreit gegeben. Der Mann sei vor der Tat noch nie mit Gewaltdelikten aufgefallen. Die Motive seien noch unklar, sagte der Sprecher. Es werde geprüft, ob der 39-Jährige möglicherweise psychische Probleme gehabt hat.

10.47 Uhr: Tropensturm "Ida" steuert auf Kuba und US-Golfküste zu

In der Karibik bewegt sich ein gefährlicher Tropensturm auf Kuba und die Golfküste der USA zu. Das US-Hurrikanzentrum (NHC) erließ in der Nacht eine Hurrikanwarnung für die Bundesstaaten Louisiana und Mississippi. Der Tropensturm "Ida" werde den Prognosen zufolge am Wochenende über dem Golf von Mexiko an Kraft gewinnen und könnte dann am Sonntagabend als Hurrikan auf die US-Küste treffen, hieß es. Die Behörde warnte dort vor starken Regenfällen und lebensgefährlichen Sturmfluten. In Louisiana rief Gouverneur John Bel Edwards den Notstand aus. 

10.21 Uhr: Steinmeier kondoliert US-Präsident Biden nach Anschlag in Kabul

Nach dem Tod von 13 US-Soldaten bei dem Anschlag am Kabuler Flughafen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier US-Präsident Joe Biden kondoliert. "Wir trauern mit Ihnen um die Opfer des brutalen Anschlags in Kabul", schrieb Steinmeier am Freitag. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der tapferen amerikanischen Soldaten, die ihr Leben gaben, um das Leben anderer zu retten." Bei dem Doppelanschlag am Donnerstag kamen mindestens 85 Menschen ums Leben. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Donnerstagabend vor dem Kabuler Flughafen in die Luft gesprengt, wo tausende Afghanen auf einen Platz in einem der letzten westlichen Evakuierungsflugzeuge warteten. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich. US-Präsident Joe Biden kündigte Vergeltung an.

News von heute: Bundeswehr-Soldaten von Afghanistan-Einsatz zurück in Deutschland

9.42 Uhr: "Politbarometer": Deutsche zwiegespalten über Afghanistan-Einsatz

Über den Afghanistan-Einsatz der westlichen Staaten seit 2001 sind die Deutschen laut einer Umfrage zwiegespalten. 43 Prozent der Befragten beurteilen das Engagement laut ZDF-"Politbarometer" als richtig. Genauso viele Befragte halten den Einsatz in der Rückschau jedoch für nicht richtig. Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent aller Befragten ist der Ansicht, dass Deutschland zu wenig für die afghanische Ortskräfte tue. Lediglich sieben Prozent denken, dass die Bundesrepublik in dieser Angelegenheit zu viel unternehme. Weitere 27 Prozent halten das Engagement für gerade richtig.  

9.04 Uhr: Bericht: Ermittler finden nach Vergiftungen an TU Darmstadt K.O-Tropfen in Küche

Nach dem Auftreten von Vergiftungserscheinungen bei sieben Menschen an der Technischen Universität (TU) Darmstadt haben Ermittler einem Bericht zufolge offenbar K.O-Tropfen in mindestens einer Teeküche gefunden. Der Stoff sei in geöffneten Milchpackungen und Filterbehältern für Wasser entdeckt worden, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf eine Analyse des hessischen Landeskriminalamts (LKA). 

Bei der Substanz handele es sich um 1,4-Butandiol (BDO). Diese werde in der Drogenszene als Ersatzsubstanz für das verbotene Liquid Ecstasy eingenommen, da es ähnliche Wirkungen habe. Bei hoher Dosierung könne sie zur Bewusstlosigkeit führen. Daneben stellten die Ermittler am Tatort laut "Spiegel" die Gefahrenstoffe Bromphenol und Dicyclohexylamin fest, die ebenfalls toxisch wirken können. 

9 Uhr: Großbritannien beendet "in wenigen Stunden" Evakuierungen aus Kabul

Nach den blutigen Anschlägen am Flughafen von Kabul haben nun auch Großbritannien und Spanien das Ende ihrer Evakuierungen angekündigt. In "wenigen Stunden" würden die Evakuierungsflüge für britische Staatsbürger und Afghanen beendet, sagte Verteidigungsminister Ben Wallace dem Sender Sky News. "Wir werden uns jetzt um die Menschen kümmern, die wir mitgebracht haben, die etwa tausend Menschen, die sich im Flughafen befinden", sagte Wallace. Dafür blieben nur noch wenige Stunden.

Auch Spanien erklärte seine Mission für beendet. Nach der Ankunft zweiter Militärmaschinen am Morgen in Dubai sei die "Evakuierung der afghanischen Ortskräfte und ihrer Familien abgeschlossen, teilte die Regierung in Madrid mit. Zuvor hatten bereits mehrere westliche Staaten ihre Evakuierungen beendet, darunter auch Deutschland.

8.57 Uhr: Gesamtzahl der Todesopfer bei Anschlag in Kabul steigt auf 85

Bei dem Doppelanschlag am Kabuler Flughafen sind nach jüngsten Angaben insgesamt 85 Menschen getötet worden. Es gebe mindestens 72 Todesopfer in den Krankenhäusern der Stadt, sagten zwei frühere Mitarbeiter des afghanischen Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Unter den Opfern seien viele Frauen und Kinder. Mehr als 150 Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden bei dem Doppelanschlag auch 13 US-Soldaten getötet und 18 weitere verletzt.

Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Donnerstagabend vor dem Kabuler Flughafen in die Luft gesprengt, wo tausende Afghanen auf einen Platz in einem der letzten westlichen Evakuierungsflugzeuge warteten. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich. US-Präsident Joe Biden kündigte Vergeltung an.

8.55 Uhr: Lambrecht will weitere Schulschließungen verhindern

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) will weitere Schulschließungen in der Corona-Pandemie verhindern. "Unser Bestreben ist es, dass es nicht wieder zu Schulschließungen kommen darf, weil wir erlebt haben, was das mit Kindern, mit Jugendlichen und mit den Familien, mit den Eltern macht", sagte sie im ZDF-"Morgenmagazin". "Ich bin da sehr frohen Mutes, dass wir das auch hinbekommen, weil wir ja in anderen Bereichen sehr genau schauen, wo ist die Entwicklung und wo können wir gegensteuern."

Die Pandemie sei zwar noch lange nicht überstanden, betonte die Ministerin. Die derzeitige Lage sei aber vollkommen anders als vor einem halben Jahr. Viele Menschen seien geimpft, und das Gesundheitssystem sei nicht ausgelastet. "Kinder, Jugendliche, Familien haben unglaublich gelitten in den letzten Monaten und dazu darf es jetzt nicht wieder kommen", betonte Lambrecht.

8.33 Uhr: Mehrere Tote bei Explosionen in Munitionsdepot in Kasachstan

Bei den Explosionen in einem Munitionslager im Süden Kasachstans in Zentralasien sind mindestens fünf Soldaten ums Leben gekommen. Es gebe zudem mehrere Vermisste, sagte Verteidigungsminister Nurlan Jermekbajew der kasachischen Agentur Tengrinews zufolge. Rund 90 Menschen waren bei den Detonationen am Donnerstagabend auf einem Militärgelände in dem Gebiet Schambyl verletzt worden. Unter ihnen seien ausschließlich Militärangehörige und Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Weshalb es zu den Explosionen kam, werde noch untersucht, sagte Jermekbajew, der zugleich seinen Rücktritt anbot. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass absichtlich ein Brand gelegt worden war. Mehr als 1000 Menschen in der Umgebung mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. Eine Bahnstrecke war gesperrt worden.

8.22 Uhr: Ex-Regierungsmitarbeiter gehen von mehr als 70 Toten bei Anschlag in Kabul aus

Bei dem Doppelanschlag auf den Kabuler Flughafen sind nach jüngsten Angaben mehr als 70 Menschen getötet worden. Es gebe mindestens 72 Todesopfer, sagten zwei frühere Mitarbeiter des afghanischen Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Unter den Opfern seien viele Frauen und Kinder.

8.05 Uhr: Brand in Wohnhaus – Nachbarn retten zwei Bewohner

Bei einem Hausbrand in Mönchengladbach haben beherzte Nachbarn zwei Bewohner mit Leitern aus dem Obergeschoss gerettet. Als die Feuerwehr kam, stand das Haus bereits voll in Flammen, eine Rettung wäre zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr möglich gewesen, teilte die Feuerwehr mit. Die Bewohner blieben nach dem Feuer am Donnerstagnachmittag unverletzt. Der Hund wird nach dem Brand vermisst. Das Haus wurde völlig zerstört. Lediglich die Garage auf der Rückseite des Gebäudes konnte erhalten werden.

7.34 Uhr: Neuseeland verlängert Corona-Lockdown erneut

Neuseeland verlängert wegen Dutzender neuer Corona-Fälle den landesweiten Lockdown um weitere vier Tage. Gleichzeitig kündigte die Regierung ab kommendem Mittwoch Lockerungen der strikten Regeln in weiten Landesteilen an. Am Freitag verzeichneten die Behörden in dem Pazifikstaat 70 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, größtenteils in der Metropole Auckland auf der Nordinsel. Jedoch waren zuletzt auch in der Hauptstadt Wellington Fälle gemeldet worden.

Derzeit sind in Neuseeland Schulen und nicht lebensnotwendige Geschäfte geschlossen. Bürger dürfen das Haus nur noch unter bestimmten Bedingungen verlassen. Während Mitte kommender Woche einige Beschränkungen für Regionen südlich von Auckland aufgehoben werden könnten, sollen sie in der Stadt selbst voraussichtlich noch einige Zeit bestehen bleiben, wie Ministerpräsidentin Jacinda Ardern sagte. 

6.54 Uhr: Oberstes US-Gericht lässt Zwangsräumungen trotz Corona wieder zu

Der Oberste Gerichtshof der USA hat ein Moratorium blockiert, das säumige Mieter während der Corona-Pandemie vor Zwangsräumungen schützen sollte. Für einen landesweiten Aufschub dieser Art hätte es der Zustimmung des Kongresses bedurft, teilten die Richter mit. Experten zufolge könnten nun Hunderttausenden Mietern in den USA Räumungsklagen drohen.

Das vorläufige Moratorium war Anfang August von der US-Gesundheitsbehörde CDC verfügt worden, nachdem eine bisherige Regelung ausgelaufen war. Vermieter und Immobiliengruppen gingen rechtlich dagegen vor. Der Räumungsschutz für Mieter bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze sollte bis Oktober für alle Landesteile gelten, in denen die Corona-Infektionszahlen rasch ansteigen. Die Zunahme der Infektionen wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante mache dies nötig, hatte die Gesundheitsbehörde argumentiert.

6 Uhr: Konzertveranstalter wünschen sich Hamburger 2G-Modell bundesweit

Der Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, fordert für seine Branche bundesweit einheitliche Regeln. "Wir hoffen, dass das Hamburger 2G-Modell eine Blaupause für alle anderen Bundesländer ist", sagte Michow der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Solange es Kapazitätsbeschränkungen und Abstandsregeln gebe, machten Veranstaltungen wirtschaftlich keinen Sinn. Sein Verband begrüße daher die 2G-Option, die von Samstag an in Hamburg möglich ist. Dann können Veranstalter entscheiden, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen. Dieses bezieht Getestete und damit Ungeimpfte ein, unterliegt aber den bisherigen Corona-Einschränkungen.

Markus Söder zu Ungeimpften

5.04 Uhr: Drei seltene Sumatra-Tiger in Falle verendet – Mutter und zwei Junge

Drei seltene Sumatra-Tiger sind in Indonesien in einer Falle verendet. Die Kadaver der Raubkatzen – eine Tigermutter und ihre zwei Jungen – seien in der nördlichen Provinz Aceh in einer Drahtfalle entdeckt worden, sagte ein Sprecher der örtlichen Naturschutzbehörde. Schätzungen zufolge leben auf Sumatra nur noch etwa 400 der Raubkatzen in freier Wildbahn. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) werden die Tiere als vom Aussterben bedroht geführt. 

4.42 Uhr: Zwei Segler aus Nordsee gerettet – weiterer Mann vermisst

Nach dem Untergang ihres Bootes sind zwei junge Segler von einem Marinehubschrauber aus der Nordsee gerettet worden. Ein Mann, der mit ihnen unterwegs war, wurde noch vermisst. Die drei Segler im Alter von etwa 20 Jahren waren am Donnerstagabend mit ihrem Boot zwischen den Inseln Baltrum und Langeoog gekentert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Laut einer Sprecherin der Rettungsgesellschaft waren die beiden Geretteten unterkühlt.

4.14 Uhr: 11-Jährige in Erftstadt von LKW überfahren und getötet

Bei einem Verkehrsunfall in Erftstadt-Friesheim ist eine 11-Jährige von einem LKW überrollt und getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, starb das Mädchen noch am Unfallort. Die Schülerin habe nach Zeugenangaben gegen 16.30 Uhr an einem Fußgängerüberweg die Weilerswister Straße überqueren wollen, als sie von dem Lastwagen erfasst wurde. Der 32-jährige Fahrer des Fahrzeugs erlitt nach Polizeiangaben einen Schock. Die Beamten hätten sein Mobiltelefon als Beweismittel sichergestellt. Notfallseelsorger kümmerten sich noch an der Unfallstelle um die Eltern der 11-Jährigen. Die Straße wurde vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. 

4.10 Uhr: RKI registriert 12.029 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 70,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag sie bei 70,3 – am Vortag hatte der Wert 66,0 betragen, vor einer Woche 48,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.029 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 9280 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 14 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Todesfälle gewesen. 

2.50 Uhr: Ermittlungen gegen Argentiniens Präsidenten wegen Corona-Party

Wegen einer trotz strenger Corona-Ausgangsbeschränkungen ausgerichteten Party hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den argentinischen Staatschef Alberto Fernández eingeleitet. Zuletzt war ein Foto von der Geburtstagsfeier der Präsidentengattin Fabiola Yañez vom Juni vergangenen Jahres aufgetaucht, auf dem rund ein Dutzend Gäste, Fernández und die First Lady in der Präsidentenresidenz Quinta de Olivos zu sehen sind. Zu dieser Zeit galt in Argentinien eine strenge Ausgangssperre zur Eindämmung des Coronavirus. Feiern in geschlossenen Räumen waren per Dekret untersagt.

Angesichts der politisch aufgeheizten Stimmung vor den Vorwahlen zum Parlament am 12. September bestimmt die Party in der Residenz seit Tagen die Schlagzeilen in Argentinien. Fernández bat um Verzeihung und übernahm die Verantwortung für die Feier. 

1.49 Uhr: USA: Mit Verbündeten mehr als 100.000 Menschen aus Kabul evakuiert

Die US-Luftwaffe und ihre Verbündeten haben nach Angaben des Weißen Hauses bereits mehr als 100.000 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Allein am Donnerstag seien vom Vormittag bis kurz vor Mitternacht (Ortszeit Kabul) rund 7500 Menschen evakuiert worden, 5100 davon mit Flugzeugen des US-Militärs, erklärte ein Vertreter der US-Regierung. Damit sei die Zahl der seit Mitte August ausgeflogenen Afghanen und westlicher Staatsbürger auf 100.100 gestiegen. 

1.12 Uhr: Nach Anschlag in Kabul: Zahl getöteter US-Soldaten steigt auf 13

Nach dem Anschlag in Kabul ist ein weiterer US-Soldat seinen Verletzungen erlegen. Die Zahl der getöteten Soldaten stieg damit auf 13, wie ein Sprecher des US-Militärs sagte. Die Zahl der verletzten Truppenmitglieder sei auf 18 angestiegen. Sie alle würden mit medizinisch ausgerüsteten Transportflugzeugen vom Typ Boeing C-17 aus Kabul ausgeflogen. Nach dem Anschlag an einem Tor des Flughafens der afghanischen Hauptstadt hatte das US-Verteidigungsministerium zunächst von zwölf getöteten und 15 verletzten Soldaten gesprochen.

0.58 Uhr: Schulleiter: Mehr als einhundert entführte Schüler in Nigeria befreit

In Nigeria sind mehr als einhundert im Mai entführte Schülerinnen und Schüler befreit worden. "Die Schüler sind alle freigelassen worden. Wir bringen sie jetzt nach Hause", sagte der Schulleiter der Einrichtung in Tegina im Nordwesten des Landes, Abubakar Alhassan, der Nachrichtenagentur AFP. Demnach seien sechs der Schüler in Gefangenschaft gestorben, 15 weitere hätten im Juni fliehen können. Alhassan nannte keine genauen Zahlen, wie viele Kinder und Jugendliche befreit worden waren. Er gab jedoch an, "keiner der Schüler" sei mehr in Gefangenschaft. Er machte keine Angaben, wie die Gefangenen befreit worden waren oder ob ein Lösegeld bezahlt wurde. 

0.21 Uhr: Flaggen in den USA nach tödlichem Anschlag in Kabul auf halbmast

Nach dem tödlichen Terroranschlag in Kabul werden die Flaggen in den USA auf halbmast gesetzt. Damit sollen die Opfer der "sinnlosen Gewaltakte" geehrt werden, wie die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, sagte. Die Flaggen-Anordnung werde bis zum Montagabend für das Weiße Haus, alle öffentlichen Gebäude und Militäreinrichtungen in den USA sowie US-Botschaften und konsularische Vertretungen weltweit gelten. Bei dem Anschlag außerhalb des Flughafens der afghanischen Hauptstadt Kabul hatte zwei Selbstmordattentäter und eine Reihe von Kämpfern der Terrormiliz IS am Donnerstag viele Zivilisten und mindestens zwölf US-Soldaten getötet.

0.08 Uhr: Biden verteidigt Abzugspläne nach Anschlag in Kabul erneut

US-Präsident Joe Biden hat nach dem tödlichen Terrorangriff am Flughafen Kabul erneut den US-Truppenabzug aus Afghanistan verteidigt. "Es war an der Zeit, einen 20-jährigen Krieg zu beenden", sagte Biden in Washington. Auf die Frage eines Journalisten, ob er hinter seiner Entscheidung stehe, sagte Biden: "Ja, das tue ich." Weiter sagte Biden: "Ich war nie der Meinung, dass wir amerikanische Leben opfern sollten, um eine demokratische Regierung in Afghanistan zu etablieren." Der US-Präsident hatte bereits Anfang der Woche nach einer Videoschalte mit den Staats- und Regierungschefs der G7-Länder erklärt, dass er an dem Plan festhalte, die amerikanischen Truppen bis zum 31. August aus Kabul abzuziehen.

rw / fs DPA AFP

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