Für Freitag wird in Deutschland das Sturmtief "Elli" erwartet – mit Orkanböen und Schneeverwehungen. Alle Entwicklungen zur Wetterlage lesen Sie im stern-Newsblog.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Schneefall, Eisglätte und Orkanen in Teilen Deutschlands wegen des Sturmtiefs "Elli". Der Großteil davon wird am heutigen Freitag erwartet.
Viel Neuschnee in Deutschland erwartet
"Das wird schon eine extreme Lage", sagte ein Meteorologe des DWD in Potsdam zum erwarteten Wetter. Neben viel Neuschnee warnt der DWD vor kräftigem Wind, der die lockere Schneedecke verwehen und zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann.
Der stern behält für Sie die Lage im Blick. Alle aktuellen Entwicklungen im Newsblog:
Wichtige Updates
Christine Leitner
Das winterliche Wetter hat Deutschland fest im Griff. Unwetter werden am Freitag erwartet. Ein Überblick darüber, wie sich Deutschland auf das Tief "Elli" und einen möglichen Schneesturm einstellt:
- Der Deutsche Wetterdienst erwartet bis zu 20 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen – für Teile von Norddeutschland gibt es Unwetterwarnungen!
- Die Schulen in Hamburg, Bremen, Niedersachsen sowie in Teilen Schleswig-Holsteins werden am Freitag geschlossen. Eine Notbetreuung wird eingerichtet, ansonsten schwenken die Schulen auf Distanzunterricht um. Auch in Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin fällt der Präsenzunterricht teils aus oder Eltern können ihre Kinder vom Unterricht entschuldigen.
- Die Bahn rät Kunden, ihre Reisen zu verschieben. Gekaufte Tickets können später genutzt werden. In einigen Regionen wurden vorsorglich Verbindungen des Regionalverkehrs gestrichen.
- Der DWD warnt Autofahrer vor spiegelglatten Straßen.
- Fährverkehr an der niedersächsischen Nordseeküste wurde weitestgehend eingestellt. Langeoog, Spiekeroog, Norderney und Wangerooge sind nicht per Schiff erreichbar.
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Christine Leitner
Kleiner Eindruck aus Hannover: Dort steht das Neue Rathaus schon am frühen Morgen zwischen wirbelnden Flocken – fast wie in einer Schneekugel.
Moritz Frank / DPA
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Christine Leitner
Drei Autobahnen in Hessen blockiert
Erhebliche Behinderungen meldet die Polizei auf den Autobahnen in Hessen. Im Osten des Bundeslandes sind gleich drei Autobahnen blockiert: Auf der A7, der A4 und der A5 geht wohl derzeit nichts mehr, weil vier Lastwagen im Schnee stecken geblieben sind und die Fahrbahn teils quer stehend versperren. Betroffen sind diese Abschnitte:
- A4 zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) – dort haben sich vier Sattelzüge "neben der Fahrspur eingegraben".
- A5 vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost (Vogelsbergkreis).
- A7 zwischen Homberg und Bad Hersfeld – dort war ein Lkw umgekippt und auf dem Seitenstreifen liegengeblieben.
Lkw-Fahrer werden aufgefordert, die Autobahnen zu verlassen und Rastplätze anzufahren. Räumfahrzeuge und das Technische Hilfswerk sind im Einsatz. Wie lange der Stau dauern wird, hängt nach Einschätzung der Polizei zum einen von der weiteren Witterung ab, zum anderen davon, wie lange es dauert, bis die Rettungskräfte die Lastwagen freibekommen.
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Christine Leitner
Die Deutsche Bahn ist optimistisch, dass sich die Lage auf den Schienen morgen wieder entspannt. Sicherheit habe für die Bahn aber weiterhin oberste Priorität.
„Wir wollen natürlich auch nicht in unsicheren Situationen Züge auf die Strecke schicken, die dann vielleicht das Ziel nicht erreichen oder nicht wieder zurückfahren können.“Bahnsprecher Achim Stauß im "ZDF-Morgenmagazin"
Da sei es besser, den Zug am Bahnhof zurückzuhalten. Bis dahin komme es vor allem auf Strecken in Richtung Norden weiter zu Einschränkungen, unter anderem an die Nordsee sowie nach Kiel, Rostock und Rügen. Als Vorsichtsmaßnahme habe die Bahn dort rund die Hälfte der Züge aus dem Verkehr genommen, um nach Abklingen der Wetterlage schneller wieder einen stabilen Betrieb aufnehmen zu können. Fahrgäste würden darüber rechtzeitig über die Auskunftssysteme informiert.
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Christine Leitner
„Wir sehen keine Gefahr von Leib und Leben.“DWD-Sprecher
Am Nachmittag soll es dennoch leicht schneien, jedoch nicht in der zunächst vorhergesagten Intensität. Von den "schlimmsten Befürchtungen" bleibe Berlin und die Nordhälfte Brandenburgs verschont. Kalt werde es aber weiterhin. Bei teils starken Böen könne die gefühlte Temperatur bei Minus 20 Grad liegen. Der Süden Brandenburgs soll wie angekündigt mehrere Zentimeter Neuschnee bekommen.
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Christine Leitner
Unwetterentwarnung für Berlin und Brandenburg
Der angekündigte Schneefall bleibt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Brandenburgs und Berlin nun aus. Es werde in der Nordhälfte Brandenburgs und in Berlin deutlich weniger Schnee herunterkommen als vorhergesagt, sagt ein DWD-Sprecher. Die Unwetterwarnung vor starkem Schneeverwehungen sei für Berlin und Brandenburg aufgehoben. Nur für den Landkreis Prignitz im äußersten Nordwesten bestehe die Warnung noch.
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Christine Leitner
„Ich würde es nicht als ein Jahrhundert-Event einordnen. Das ist es auf gar keinen Fall. Es ist ein winterlicher Sturm und - wenn man das große Ganze betrachtet - nichts sonderlich Außergewöhnliches.“DWD-Meteorologe David Menzel
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Christine Leitner
Hier noch ein Blick auf die aktuelle Wetterlage:
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Stefan Düsterhöft

Sie wollen heute ICE fahren? Vor diesem Wagnis sollten Sie im Vorfeld unbedingt Ihre Verbindung prüfen – die Bahn hat nämlich bereits Zugausfälle und Verspätungen angekündigt.
Auf diesen Strecken gibt es laut Deutscher Bahn Zugausfälle, jeweils in beide Richtungen:
Auf diesen Strecken gibt es laut Deutscher Bahn Zugausfälle, jeweils in beide Richtungen:
- Kopenhagen – Hamburg
- Westerland/Kiel – Hamburg
- Binz/Stralsund/Rostock – Berlin
- Norddeich/Emden – Hannover/Ruhrgebiet
Weitere Zugausfälle laut Bahn sind möglich – informieren Sie sich vorab!
Auf einigen Schnellfahrtstrecken wird darüber hinaus die Geschwindigkeit reduziert, die Fahrt dauert also länger. Davon betroffen sind folgende Strecken:
Auf einigen Schnellfahrtstrecken wird darüber hinaus die Geschwindigkeit reduziert, die Fahrt dauert also länger. Davon betroffen sind folgende Strecken:
- Wolfsburg – Berlin
- Hannover – Würzburg
- Frankfurt – Köln
Für alle, die ein Fernverkehrsticket haben, ihre Reise aber wetterbedingt verschieben wollen, gibt es gute Nachrichten: Wer bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für den Zeitraum zwischen 8. und 10. Januar gekauft hat, kann das einfach später nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben, schreibt die Bahn. Sitzplatzreservierungen können Sie kostenlos stornieren.
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Christine Leitner
Eine eher ungemütliche Nacht dürften mehr als zwei Dutzend LKW-Fahrer in Bayern hinter sich haben: Sie haben sich mit ihren Wagen auf der schneebedeckten A7 im Landkreis Bad Kissingen festgefahren. Laut Polizei musste dafür heute Nacht schon das Technische Hilfswerk ausrücken, das die LKW anzog, bis sie selbst weiterfahren konnten. Grund für den Einsatz bei Oberthulba sei Neuschnee gewesen, heißt es.
Die Autobahnmeisterei sei gekommen und habe den Schnee geräumt. Dafür sei die A7 zeitweise gesperrt worden. Zum morgendlichen Berufsverkehr war die Fahrbahn wieder freigegeben worden.
Die Autobahnmeisterei sei gekommen und habe den Schnee geräumt. Dafür sei die A7 zeitweise gesperrt worden. Zum morgendlichen Berufsverkehr war die Fahrbahn wieder freigegeben worden.
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Christine Leitner
Liebe Leserinnen und Leser, guten Morgen!
Hier in Hamburg ist es noch ruhig. Kein Sturm, kein Schnee. Aber meine Wetterapp sagt mir: Da kommt heute noch einiges auf uns zu. Ich drücke Ihnen jedenfalls die Daumen, dass Sie heute sicher zur Arbeit kommen – oder im Homeoffice bleiben dürfen.
Wir halten Sie hier in unserem stern-Blog über alles Wichtige auf dem Laufenden. Genießen Sie den Wintertag, soweit es geht und passen Sie auf sich auf!
Hier in Hamburg ist es noch ruhig. Kein Sturm, kein Schnee. Aber meine Wetterapp sagt mir: Da kommt heute noch einiges auf uns zu. Ich drücke Ihnen jedenfalls die Daumen, dass Sie heute sicher zur Arbeit kommen – oder im Homeoffice bleiben dürfen.
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Stefan Düsterhöft

So viel soll es schneien
Winter-Sturmtief "Elli" ist da – und es gibt eine neue Prognose, wie viel es schneien wird: Den meisten Schnee erwartet der Deutsche Wetterdienst für die sogenannten Staulagen der Mittelgebirge. An den Seiten der Berge, die dem Wind zugewandt sind, können 20 Zentimeter Neuschnee fallen, wie die Meteorologen in Offenbach heute morgen prognostizierten.
Ansonsten fallen laut Vorhersage bis zum frühen Nachmittag zwischen 5 und 10 Zentimetern, "regional um die 15 Zentimeter in einem Streifen von Ostbayern über die Mitte und die Norddeutsche Tiefebene bis zum Emsland". Und: "Ein Großteil des Schnees fällt dabei innerhalb von drei bis 6 Stunden – gebietsweise Unwetter!"
Am Nachmittag und Abend sollen die Schneefälle dann allmählich nachlassen, dann werden nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet. Doch weil es in einem Streifen vom Nordwesten über den Norden bis in den Osten Deutschlands stürmt, kann es regional zu unwetterartigen Schneeverwehungen kommen – erst in der Nacht auf Samstag soll der Sturm langsam nachlassen.
Am Nachmittag und Abend sollen die Schneefälle dann allmählich nachlassen, dann werden nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet. Doch weil es in einem Streifen vom Nordwesten über den Norden bis in den Osten Deutschlands stürmt, kann es regional zu unwetterartigen Schneeverwehungen kommen – erst in der Nacht auf Samstag soll der Sturm langsam nachlassen.
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Stefan Düsterhöft

Glätte-Unfall in Schleswig-Holstein: Auf der Autobahn A1 ist ein Lkw auf Höhe Ahrensburg (Kreis Stormarn) umgekippt. In Richtung Norden war die Fahrbahn bis kurz nach ein Uhr gesperrt, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Fahrer wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.
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Stefan Düsterhöft

Bei einem Unfall auf einer schneeglatten Bundesstraße in der Nähe von Holzhausen an der Haide (Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Ein 24 Jahre alter Autofahrer verlor laut Polizei in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß mit dem Auto einer entgegenkommenden 39-Jährigen zusammen. Beide musste nicht ins Krankenhaus.
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Stefan Düsterhöft

Trotz der Kälte warnt die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) vor erheblichen Risiken beim Betreten von gefrorenen Seen und anderen Gewässern. "Der Einbruch ins Eis ist schnell direkt lebensbedrohlich. Ob eine Eisfläche trägt, ist nur schwer zu erkennen", sagte DRLG-Sprecher Christopher Dolz der "Rheinischen Post".
Auch eine längere Frostperiode führe nicht zwangsläufig zu durchgehend ausreichend starken Eisflächen, fuhr Dolz fort. "Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie können die möglichen Gefahren oft gar nicht einschätzen." Eltern sollten daher mit ihnen über die Gefahren sprechen und sie an Gewässern durchgehend beaufsichtigen.
Die DLRG rate, sich nur auf das Eis zu wagen, wenn die Fläche dafür auch freigegeben worden sei. "Auf stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15, auf fließenden gar 20 Zentimeter stark sein", sagte Dolz.
Auch eine längere Frostperiode führe nicht zwangsläufig zu durchgehend ausreichend starken Eisflächen, fuhr Dolz fort. "Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie können die möglichen Gefahren oft gar nicht einschätzen." Eltern sollten daher mit ihnen über die Gefahren sprechen und sie an Gewässern durchgehend beaufsichtigen.
Die DLRG rate, sich nur auf das Eis zu wagen, wenn die Fläche dafür auch freigegeben worden sei. "Auf stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15, auf fließenden gar 20 Zentimeter stark sein", sagte Dolz.
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DPA · AFP