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Heißer Sommer: Wochenlange Hitze: In Teilen Deutschlands droht der Trinkwassernotstand

Einzelne Orte in Deutschland melden Trinkwasserknappheit. Die Kommunen warnen vor neuen Hitzwellen. Flüsse und Brunnen trocknen aus. Die Bundesregierung reagiert mit einem Notfallplan. 

Ein Feuerwehrmann in Kelkheim, Deutschland

Deutschland im Ausnahmezustand: Jan Herbert von der Freiwilligen Feuerwehr in Kelkheim dreht beim Einrichten einer Notleitung zur Trinkwasserversorgung des Ortes einen Hydranten auf. 

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In weiten Teilen Deutschlands droht der Trinkwassernotstand. Die Stadt Kelkheim im Taunus meldet, dass in ihren Stadtteilen Ruppertshain und Eppenhain die Brunnen so gut wie erschöpft sind und die Trinkwasserversorgung nicht mehr lange gesichert werden kann. Die Bürger sind angehalten, Wasser nur noch für den persönlichen Bedarf zu nutzen. Pools, Gartenbewässerung oder Autowäsche sind inzwischen sogar untersagt. 

Auch im Kreis Cochem-Zell dürfen die Bürger ab sofort nicht mehr ihren Rasen bewässern, wie die Verwaltung mitteilte. Auch Wasser für öffentliche Grünflächen und für öffentliche sowie private Sport- oder Freizeitstätten ist tabu. Die Feuerwehren dürfen vorerst kein Wasser mehr für Übungen nutzen. Bürger, die diese Anordnung nicht einhalten, müssen mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro rechnen.

Kommunen in Deutschland warnen vor kommender Hitze, Bundesregierung erarbeitet Notfallplan 

Die Kommunen in Deutschland warnen generell vor neuen Hitzewellen. Sie haben angesichts von Rekordtemperaturen und Dürre in diesem Sommer Vorkehrungen für künftige Hitzewellen angemahnt: "Sinnvoll wäre, einen Aktionsplan zu entwickeln, wie die Städte und Gemeinden sich für die Zukunft besser auf solche Hitzeperioden vorbereiten können.", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, dem "Handelsblatt".

Sogar die deutsche Bundesregierung reagierte. Für den Fall, dass Trinkwasserknappheit auch in weiteren Teilen Deutschlands eintritt, lässt die Bundesregierung einen Notfallplan erarbeiten. Dies bestätigte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gestern auf eine "Bild"-Anfrage.

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wlk / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.