VG-Wort Pixel

Unwetter über Deutschland Hier drohen Starkregen, Hagel und Blitze


Im Südwesten Deutschlands muss weiterhin mit starken Unwettern und starkem Regen gerechnet werden. Eine ständig aktualisierte Karte des Deutschen Wetterdienstes zeigt, welche Regionen betroffen sind.

Blitze, Starkregen und Fluten: Teile Deutschlands kämpfen derzeit mit heftigen Unwettern. Selbst Meteorologen sind erstaunt über die Wetterlage: Ausmaß und Dauer seien "absolut außergewöhnlich", hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Auch für die kommenden Tage gibt es noch keine Entwarnung. Im Südwesten Deutschlands herrscht weiter erhöhte Unwettergefahr. Nach Angaben des DWD liegen die Regionen mit den größten Gefahren am Samstag voraussichtlich im Süden Nordrhein-Westfalens und im Norden von Rheinland-Pfalz sowie im Alpenvorland. Aber auch in einem Streifen über Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem nördlichen Baden-Württemberg, Franken in Bayern bis zum östlichen Alpenrand müsse mit unwetterartigen Gewittern gerechnet werden.

Der Deutsche Wetterdienst hat auf seiner Seite eine Karte veröffentlicht, die ständig aktualisiert wird. Sie zeigt die Gefahrengebiete. Demnach gibt es an diesem Samstag auch für den Kreis Prignitz/Ostprignitz-Ruppin eine amtliche Unwetterwarnung. Dort muss mit schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel gerechnet werden.  

DIE KARTE FINDEN SIE HIER.

Schwache Luftströmung, beständige Unwetterlagen

Tief "Frederike" hält Teile Deutschlands weiter in Atem. Der Grund für die Unwetter: Durch die schwache Luftströmung verlagern sich die Gewitter oft nur langsam. Dadurch kann Niederschlag über längere Zeit über einem bestimmten Ort niedergehen. Oder es ziehen mehrere Gewitter über ein und denselben Ort, wie Meteorologe Christian Herold erklärte. Der Nordosten bleibt hingegen weiter verschont. Dort scheint die Sonne bei sommerlichen Temperaturen.

Auch am Sonntag bleibt die Zweiteilung erhalten. Im Norden und Nordosten scheint die Sonne bei 25 bis 28 Grad. Im Südwesten hingegen muss mit Gewittern gerechnet werden, die heftigen Starkregen und auch Hagel bringen können. Erst zu Beginn der neuen Woche löst sich das Unwettertief allmählich auf, wie der DWD berichtet.

lea mit DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker