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Schauer, tosende Winde, Überflutungen: Paris, Sydney, Texas - wie das Wetter weltweit verrückt spielt

Nicht nur in Deutschland toben derzeit Unwetter. Auch andere Länder sind von Überflutungen, starken Regenfällen und harschen Winden betroffen. Eine Bilderschau.

Der Strand in Queensland ist geschlossen

Dieser Strand an der Gold Coast in Queensland, Australien ist geschlossen. Zu groß ist die Gefahr durch hohe Wellen. Im Südosten von Queensland und im Norden von  New South Wales spielt das Wetter momentan verrückt: Starke Regenfälle und heftige Winde sowie Hochwasser plagen die Gegenden. 

Texas, Paris, Sydney: Vielerorts haben die Bewohner momentan mit Regenschauern, Hochwasser, starken Winden und Unwettern zu kämpfen. In der australischen Metropole Sydney mussten nach Angaben der Notfalldienste vom Sonntag 105 Menschen gerettet werden, die meisten von ihnen Autofahrer, deren Fahrzeuge in den Fluten festsaßen. Straßen wurden überflutet, Wellen erreichten durch den Sturm eine Höhe von bis zu 13 Metern. 

Etwa 500 Menschen im Bundesstaat New South Wales mussten ihre Häuser verlassen, etwa 28.500 Haushalte waren ohne Strom. Bis Montag erwarteten die Behörden weitere Unwetter in den betroffenen Gebieten Australiens.

Auch in Frankreich heißt es seit Tagen mancherorts "Land unter". Paris hat es extrem schwer getroffen: Starke Regenfälle in der vergangenen Woche hatten die Seine auf ihren höchsten Stand seit mehr als 30 Jahren steigen lassen. Die französische Hauptstadt kann mittlerweile allerdings aufatmen, die Hochwasserlage entspannt sich. Die Pegelstände der Seine sanken am Sonntag langsam, die Behörden erwarten einen weiteren starken Rückgang zu Wochenbeginn.

Auch große Teile Nordfrankreichs sind von Überschwemmungen betroffen. Premierminister Manuel Valls sagte am Samstag, bislang seien vier Menschen gestorben und 24 weitere verletzt worden.

lea/DPA/AFP