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50 Jahre Nasa: Auf zu den Sternen

Feierlaune will am 50. Jahrestag der Nasa nicht so recht aufkommen: Die großen Triumphe der US-Weltraumbehörde liegen schon ein Weilchen zurück, die US-Vorherrschaft im All droht zu bröckeln. Zum Jubiläum wirft stern.de-Autor Guido Meyer einen Blick in die Zukunft der Raumfahrt.

Am 1. Oktober 1958 hat die neugegründete Nationale Behörde für Luft- und Raumfahrt (Nasa) ihre Arbeit aufgenommen - ein Jahr, nachdem mit Sputnik 1 der erste Satellit die Erde umkreiste. In den 60er Jahren überholten die USA die UdSSR beim Wettlauf ins All und gewannen ihn schließlich, als sie 1969 erstmals auf dem Mond landeten. Doch nach einem halben Jahrhundert Nasa ist von der Euphorie der Mond-Landung wenig geblieben: Statt von dort aufzubrechen zu ferneren Welten, kreisen USA und Russland seitdem im Erdorbit um sich selbst.

Ein Trauerspiel, findet Peter Kokh, der Präsident der amerikanischen Moon Society. "Als vor 50 Jahren das Weltraumzeitalter heraufzog, entwickelten sich die Dinge noch ziemlich schnell", so Kokh in der Rückschau. Der erste Satellit umkreiste 1957 die Erde; nur vier Jahre später war mit Juri Gargarin der erste Kosmonaut im All; nach weiteren acht Jahren haben Menschen den Mond betreten. "Damals haben alle vorhergesagt, dass es bei diesem Tempo bleiben würde und dass wir in den 80er Jahren auf dem Mars sein würden", so der Chef der US-Mond-Gesellschaft. Irgendwie sei der Fortschritt drei Jahrzehnte lang zum Stillstand gekommen, weswegen auch Prognosen für die Zukunft schwierig seien, so Kokh: "Wir denken in kurzen Zeiträumen zu optimistisch und sind andererseits bei langfristigen Entwicklungen zu konservativ."

Doch geht es nach den Vorgaben der Politik, wird sich die bemannte Raumfahrt bald aus den selbstauferlegten Fesseln der Erdumlaufbahn lösen. Gemäß George Bush soll Amerikas Raumfahrtbehörde Nasa erstmals Menschen auf den Mars schicken. "Unser Ziel ist, die Internationale Raumstation bis 2010 fertigzustellen", so der US-Präsident im Januar 2004, ein Jahr nach dem Unglück der Raumfähre Columbia. "Was wir begonnen haben, werden wir zuende bringen. Damit kommen wir den Verpflichtungen gegenüber unseren 15 Partnerländern nach." Das nächste Ziel Amerikas im All sei die Rückkehr zum Mond als Startplatz für Missionen, die weiter in den Weltraum vordringen. "Mit den auf dem Mond gemachten Erfahrungen und dem dort erworbenen Wissen werden wir dann bereit sein für den nächsten Schritt der Erforschung des Weltraums: bemannten Missionen zum Mars und zu Welten jenseits davon", so Bush wörtlich.

Führungsanspruch der USA

Die USA wollen diesmal keinen Wettlauf gewinnen, sondern expandieren. Die Neue Welt sucht auf Mond und Mars eine neue Welt: Bis 2020 will die Nasa eine erste bemannte Mission zurück zum Mond starten. Während der ersten Flüge will die US-Raumfahrtbehörde jeweils vier Astronauten auf der Oberfläche absetzen. "Es wird vielleicht bis 2024 dauern, ehe wir eine funktionierende Basis vor Ort haben, die von wechselnden Mannschaften bewohnt wird, so wie derzeit die Internationale Raumstation", prognostiziert Scott Horowitz, am Hauptquartier der Nasa in Washington, D.C. für den Bereich Exploration zuständig. "Wie schnell diese Basis wächst, wird davon abhängen, wer außer uns daran interessiert ist, sich an diesem Projekt zu beteiligen - und auf welche Weise", so der Nasa-Planer weiter. Die USA würden die Raumschiffe bauen, die Astronauten zum Mond bringen, und für Kommunikation, Navigation und Außenbordeinsätze zuständig sein. "Wir würden es begrüßen, wenn sich andere Staaten beteiligen, indem sie beispielsweise die Stromversorgung bereitstellen, Nachschub liefern oder ein Wohnmodul beisteuern", so der indirekte Appell der stellvertretenden Nasa-Chefin Shana Dale an mögliche Partner, der sich aber auch interpretieren lässt als klarer Führungsanspruch der USA.

Schwerlastträger Ares V soll zum Mars

Mit den neuen Orion-Kapseln sollen ab 2015 bis zu sechs Astronauten zur Internationalen Raumstation, später zum Mond und irgendwann auch zum Mars fliegen. Noch existiert diese Kapsel nur als Modell. Doch schon im nächsten Jahr will der amerikanische Raumfahrtkonzern Lockheed Martin eine erste Flugversion abheben lassen. Die Orion-Kapseln sollen auf der Spitze einer ebenso neuen Ares-I-Rakete ins All gelangen. Parallel entwickelt die Nasa einen neuen Schwerlastträger, die Ares V. Diese Rakete wird genügend Masse transportieren können, um einen Lander und die übrige Infrastruktur einer Basis auf den Mond zu schießen. Die Ares V soll später auch Crew und Cargo zum Mars befördern.

Und Europa?

Die Alte Welt hat sich von der Faszination Mars bislang nicht anstecken lassen. Europa konzentriert sich nach dem Aufbau nun auf die Nutzung der Internationalen Raumstation in der Erdumlaufbahn. Die europäische Weltraumagentur Esa plant im Rahmen ihres Aurora-Programms eine bemannte Mission zum Mars für die Zeit nach 2020. Ihre Durchführung darf jedoch bezweifelt werden, da Europa derzeit noch überhaupt keine Erfahrungen in der eigenständigen bemannten Raumfahrt hat. Vielleicht also doch erst einmal zurück zum Mond, als internationales Projekt, zusammen mit Amerikanern, Russen und Chinesen? Warum nicht gemeinsam, findet Jesco von Puttkamer, Langzeitplaner bei der Nasa. "Der Eintritt Chinas in den Club der raumfahrenden Nationen ist etwas, was ich enorm begrüße - ich habe immer gesagt ‚je mehr, desto besser‘." Möglicherweise erwachse mit der neuen Raumfahrtmacht China ein Partner für eine weitreichende Kooperation im All. "Ich glaube nicht, dass China schon aus Kostengründen auf die Dauer die Raumfahrt alleine durchführen will, so dass früher oder später die Möglichkeit besteht, dass das Land ein Teil der internationalen Partnerschaft im Weltraum wird."

Erfolg für die chinesische Raumfahrt

2003 hatte das Reich der Mitte erstmals einen Taikonauten ins All geschossen und war damit in den erlesenen Kreis der Nationen aufgestiegen, die aus eigener Kraft und mit eigenen Raketen Menschen in den Weltraum schicken können. Bislang war dies nur den USA und Russland gelungen. Mitte September waren erstmals drei Taikonauten zusammen ins All gestartet, von denen einer zum ersten Mal in den offenen Weltraum ausgestiegen war. Und dieser kleine Zirkel raumfahrender Nationen könnte bald weiter wachsen. Auch Japan, Indien und Europa liebäugeln mit bemannten Missionen.

Leben im Weltall

Neben dem Ziel, Menschen auf andere Himmelskörper zu bringen, war die Suche nach Leben im All immer schon Antrieb für die Weltraumforschung, vor allem für den unbemannten Zweig der Raumfahrt. Nach fünf Jahrzehnten haben automatische Raumsonden alle Planeten unseres Sonnensystems besucht, die meisten von ihnen mehrmals. Mittlerweile glaubt die Mehrheit der Astronomen und Exobiologen, dass Leben im Weltall kein einmaliger Zufall auf dem blauen Planeten Erde ist, sondern dass es dort draußen von Leben nur so wimmelt.

Auf der Suche nach einer zweiten Erde

Das Fernziel heißt: Auf zu den Sternen, auf der Suche nach anderem intelligentem Leben im All, nach einer zweiten Erde und einer neuen Heimat für die Menschheit. Nach einem halben Jahrhundert ist es auf der Reise der Menschheit durch's All zu spät für eine Umkehr. "Manchmal fragen mich Leute, warum wir nicht einfach hier bleiben, in unserer heimatlichen Welt", siniert Peter Kokh, der Präsident der Moon Society. "Dann antworte ich stets, dass es dazu zu spät ist. Unsere Heimat war Afrika. Afrika haben wir vor langer Zeit verlassen. Und dies ist eben ein weiterer Schritt in Richtung dieses unbekannten Kontinents dort draußen."

Guido Meyer

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus