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Infrarot-Teleskopie: "Herschel" taucht Weltraum in neues Licht

Seit gut einem Jahr ist der Späher im Weltraum - und hat schon für manche Überraschung gesorgt: Astronomen sind vom Weltraumteleskop "Herschel" begeistert. Im Infrarotlicht macht es Dinge sichtbar, die mit normalen Teleskopen nicht zu erkennen sind.

Das vor rund einem Jahr gestartete Weltraumteleskop "Herschel" begeistert Astronomen mit seinen ersten Beobachtungen. Die bisherigen Ergebnisse und Bilder des europäischen Himmelsauges seien "sagenhaft", bilanzierte der Astrophysiker Reinhard Genzel am Rande des Weltraumforscherkongresses COSPAR in Bremen. "Das ist ein Erfolg der allerersten Kategorie", betonte der Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPI) in Garching bei München.

Schon im ersten Jahr hat das derzeit größte Weltraumteleskop überraschende Resultate zu bieten: So erspähte es ein unerwartetes "Loch" im Himmel - eine Region, die tatsächlich völlig leer ist. Das Loch sitzt mitten in dem hellen Reflexionsnebel mit der Katalognummer NGC 1999 und wurde bislang für eine dunkle Staubwolke gehalten, die alles sichtbare Licht schluckt. Für "Herschels" empfindliche Infrarotaugen ist solcher kosmische Staub jedoch nicht unsichtbar, deshalb nahmen Forscher um Tom Megeath von der Universität Toledo im US-Staat Ohio die Region ins Visier.

Tatsächlich erspähte "Herschel": nichts! Mitten in dem hellen Nebel klafft ein riesiges Loch mit einem Durchmesser zehntausend Mal so groß wie der Abstand der Erde zur Sonne. Die Astronomen rätseln nun, wie es entstanden sein könnte. Möglicherweise hat ein scharfer Materiestrahl eines jungen, gerade entstandenen Sterns das Loch in den Nebel geblasen. Das könnte den Astronomen einen wertvollen Einblick geben, wie junge Sonnen langsam ihre Geburtswolken auflösen. Denn kosmische Wolken wie NGC 1999 sind oft produktive Sternfabriken.

In eine solche aktive Sternfabrik spähte "Herschel" im Sternbild Adler und entdeckte dort rund 100 zuvor ungesehene Sternenembryonen, sogenannte Protosterne. Etwa 600 weitere sind im Entstehungsstadium. Die Beobachtungen liefern Erkenntnisse darüber, wie viele Sonnen sich bilden und wie groß sie sind.

Auch innerhalb unseres Sonnensystems hat "Herschel" Überraschendes zu bieten. So entdeckte das europäische Weltraumteleskop auf dem äußersten Planeten Neptun Spuren eines Kometeneinschlags, der sich vor rund 200 Jahren ereignet haben muss. Die Astronomen um Paul Hartogh vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung im niedersächsischen Katlenburg-Lindau schließen das aus der Verteilung von Kohlenmonoxid in der Neptunatmosphäre, die mit "Herschel" sichtbar wird und sich nur durch einen Kometeneinschlag erklären lässt.

Hohe Erwartungen an "Herschel"

Das Fachjournal "Astronomy & Astrophysics" würdigt "Herschels" erste Bilanz in einer Sonderausgabe. Das Weltraumteleskop wird noch viel Unerwartetes zeigen, ist sich Astrophysiker Genzel vom MPI sicher. "Die Ergebnisse werden möglicherweise die Interpretationswege in der Astrophysik ändern." So hätten etwa die Vorstellungen von der Sternentwicklung im jungen Kosmos revidiert werden müssen. "Die frühe Bildung und schnelle Sternentstehung in relativ massereichen Galaxien im frühen Universum ist eine ganz erstaunliche Entwicklung, weil sie nicht erwartet worden ist", sagte Genzel.

Das im Mai 2009 gestartete Weltraumteleskop der Europäischen Raumfahrtagentur Esa ist mit einem Spiegeldurchmesser von 3,5 Metern derzeit das größte der Welt. Es beobachtet den Himmel im Infrarotlicht, in dem besonders kühle Objekte wie kosmische Staubwolken, entstehende oder verhinderte Sterne zu sehen sind.

Um nicht die eigene Wärmestrahlung mit den empfindlichen Infrarotdetektoren zu erfassen, muss "Herschel" selbst tiefgekühlt werden. Da das Kühlmittel nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, ist die Lebenszeit des Weltraumteleskops begrenzt. Die Astronomen schätzen, dass "Herschel" etwa dreieinhalb Jahre Aufnahmen senden kann. Das erste halbe Jahr nach dem Start sei fast nur mit technischen Tests belegt gewesen, berichtete Genzel. Deshalb sei man noch ganz am Anfang.

DPA/iv / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(