Magnetische Stürme Neue Riesenexplosionen auf der Sonne


Die Sonne hat mindestens drei weitere gewaltige Stürme mit geladenen Teilchen Richtung Erde geschleudert. Die jüngsten Explosionen haben damit die Zahl der Sonneneruptionen auf sechs erhöht.

Die Sonne hat mindestens drei weitere gewaltige Stürme mit geladenen Teilchen Richtung Erde geschleudert. Die jüngsten Explosionen am Sonntag und Montag haben damit die Zahl der Sonneneruptionen seit vergangenem Mittwoch auf sechs erhöht, wie amerikanische Wissenschaftler am Montag (Ortszeit) berichteten. Es handelt sich damit um eine der turbulentesten Sonnenphasen seit den 40er Jahren.

Weitere Explosionen halten die Wissenschaftler der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOOA) der USA für wahrscheinlich. Die Sonnenflecken, die Ausgangspunkt für die bisherigen Stürme waren, dürften aber in den nächsten Tagen auf Grund der Sonnenrotation aus dem Blickfeld verschwinden und der Erde eine Ruhepause von dem Teilchenbeschuss verschaffen.

Satellitenbetrieb und Funkverkehr können beeinträchtigt werden

Für Menschen ist der Sonnensturm nach Angaben von Wissenschaftlern nicht gefährlich. Allerdings kann der Betrieb von Satelliten und der Funkverkehr auf der Nordhalbkugel der Erde beeinträchtigt werden.

Leipziger Geophysiker haben heftige magnetische Stürme in der Magnetosphäre beobachtet. Besonders ungewöhnlich sei die Ausbildung eines magnetischen Doppelsturms innerhalb von nur 36 Stunden, teilte die Universität Leipzig heute mit. Die Eruption auf der Südhalbkugel der Sonne in der vergangenen Woche sei rund 1.700 Mal stärker als gewöhnliche täglich auftretende Eruptionen gewesen, hieß es.


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