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Google Doodle: 225. Geburtstag des Fahrrad-Erfinders Karl Drais

Der Erfinder und Urvater des Fahrrads, Karl Drais, wird heute auf der Google-Startseite mit einem Doodle geehrt. Anlässlich seines 225. Geburtstages ist auf dem Google-Logo eine "Draisine" abgebildet.

Im Jahr 1817 erfand Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn die "Draisine", wie das Laufrad in Anlehnung an den Namen seines Erfinders genannt wurde. Der Vorläufer des Fahrrads hatte noch keine Pedale, fortbewegen konnte sich der Fahrer, indem er sich vom Boden abstieß. Gestell, Reifen und Lenker des Laufrads waren aus Holz.

Karl Drais begann mit der Entwicklung eines pferdelosen Fahrzeugs bereits 1812 wegen der steigenden Haferpreise. Im Jahr 1815 brach in Indonesien der Vulkan Tambora aus, dort sterben Schätzungen zufolge 90.000 Menschen, in Europa fällt im Sommer Schnee, Ernteausfälle und Hungersnöte sind die Folge. Pferde wurden zu einem Luxusgut und das Holzfahrrad zu einem erschwinglichen Ersatz.

Karl Drais wurde am 29. April 1785 in Karlsruhe als Sohn eines Oberhofrichters geboren. Er studierte Baukunst, Landwirtschaft und Physik und wurde anschließend Forstmeister. Doch bereits ein Jahr später ließ er sich von seinem Dienst freistellen, um seinen Erfindungen nachgehen zu können. Im Jahr 1818 ernannte ihn Großherzog Carl zum Professor für Mechanik. Als Forstmeister wurde er pensioniert, sein Gehalt bekam er aber weiterhin, um damit seine Tüfteleien zu finanzieren.

Zu Drais' bekanntesten Erfindungen zählen neben dem Laufrad ein Klavierrekorder, eine Schnellschreibmaschine, eine Tabakpfeife mit Kühlung und und ein Holzsparherd.

Drais war überzeugter Demokrat und legte 1849 am Tag der Soldatenaufstände öffentlich seinen Adelstitel ab. Die preußische Besatzung verfolgte ihn deswegen und versuchte ihn zu entmündigen. Da seine Erfinder-Pension vom preußischen Staat beschlagnahmt wurde, war er völlig verarmt, als er im Jahr 1851 in Karlsruhe starb.

cas
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?