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Nach Stratosphärensprung: Baumgartner wegen Körperverletzung vor Gericht

Mit schnellen Geschwindigkeiten kommt er gut zurecht, mit langsamen möglicherweise nicht: Fallschirm-Held Felix Baumgartner muss nach einem handfesten Streit während eines Staus vor Gericht.

Nach seinem Stratosphärensprung Mitte Oktober wurde Felix Baumgartner zum Held, jetzt droht ihn ein zwei Jahre alter Vorfall während eines Autobahnstaus auf den Boden der Tatsachen fallen zu lassen: Er muss sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Der Salzburger soll damals einen Lkw-Fahrer mit der Faust geschlagen haben, wie die Staatsanwaltschaft Salzburg am Mittwoch berichtete. Der 43-jährige Extremsportler soll kommenden Dienstag vor dem Landgericht in Salzburg stehen. Baumgartner war in erster Instanz zu einer Geldstrafe verurteilt worden, legte aber Berufung ein und beteuert seine Unschuld.

Er soll am 30. September 2010 in Salzburg im Stau gestanden haben und einen Streit zwischen einem Lkw-Lenker und einem Autofahrer mitbekommen haben. Er sei ausgestiegen und habe für den Autofahrer Partei ergriffen. Dabei sei es zu einem Handgemenge gekommen: Der Lastwagenfahrer soll den Extremsportler weggeschubst haben, bevor Baumgartner ihn im Gesicht verletzt haben soll.

fw/dpa / DPA