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Natascha Kampusch: Von "vorbildlichen" Medien erzogen

Acht Jahre ihres Lebens war Natascha Kampusch isoliert. Während andere Teenager in die Schule gingen, eignete sie sich alles aus den Medien an. Ihr Sprachniveau ist dennoch hoch - Gerald Hüther, Neurobiologe, erklärt warum.

Natascha wurde von Medien erzogen - sie hat sich alles selbstständig aus Zeitungen, Büchern, Fernsehen und Radio angeeignet. Auffallend ist ihre Eloquenz und ihr hohes Sprachniveau. Welche Erkenntnisse kann die Erziehungswissenschaft in unserer heutigen Mediengesellschaft aus dem Fall Kampusch gewinnen?
Natascha wurde - im Gegensatz zu vielen ihrer Altersgenossen - ab ihrem 10. Lebensjahr eben nicht von "den" Medien erzogen, sondern sie hat die in ihren Augen geeignetsten der ihr verfügbaren Medien genutzt, um sich weiter zu bilden. Dass sie sich dabei das Sprachniveau und die Ausdrucksweise dieser "vorbildlichen" Medien - im wesentlichen waren das wohl Kultursendungen - angeeignet hat, ist nicht besonders überraschend.

Hätte sie die acht Jahre mit Soaps, Chats und Comics verbracht, so hätte sie eine andere Haltung, eine andere Ausdrucksweise und und ein anderes Sprachniveau entwickelt. All das wäre dann so ähnlich geworden wie bei den "normalen" 18-jährigen Jugendlichen, die ihr Gehirn mit Hilfe dieser Medien strukturiert haben.

Das ist die schockierende Erkenntnis: All das, was Jugendliche heutzutage draußen, in der offenen Medienlandschaft angeboten bekommen (und worüber sie sich - selbst wenn es der größte Schwachsinn ist - unterhalten und sich gegenseitig begeistern), scheint eine solche Bildung, wie sie sich Natascha angeeignet hat, eher zu behindern - trotz (oder gar wegen) all dem, was sie in der Schule angeboten bekommen und lernen.

Natascha war von ihrem 10. bis 18. Lebensjahr isoliert, hat ihre gesamte Pubertät nur mit einem einzigen Menschen verbracht. Der ganze Kosmos Schule, die Gefühlswelt eines Teenagers - Erfolge, Niederlagen, Intrigen, Vertrauen, Verliebtsein, Enttäuschung - kennt sie nur aus der Retorte. Muss sie soziale Interaktion, das Hineinfühlen in andere Menschen erst noch lernen?
Sie wird wohl mit all jenen Menschen noch einige Zeit schwer in Beziehung kommen, die sich im Verlauf ihrer Sozialisation "normaler" entwickelt haben, also mit all jenen Gleichaltrigen, denen Kultur, Wissen und Bildung wenig bedeutet, die sich an Äußerlichkeiten orientieren, sich nur schwer in andere hineinversetzen können und der Meinung sind, dass das Leben nur dann lebenswert ist, wenn es genügend Aufregung und Action bietet.

Was Erfolge, Niederlagen, Intrigen, Vertrauen, Einfühlungsvermögen, Verantwortung etc. bedeuten und wie man all das erlebt und damit umgeht, lernen Kinder im wesentlichen lange vor ihrem 10. Lebensjahr. Was Natascha also fehlt sind nur die (durchaus fragwürdigen) Sozialisationserfahrungen, die ihre Gleichaltrigen draußen, also in unserer "normalen" Gesellschaft gemacht haben oder machen mussten.

Wolfgang Priklopil, ihr Entführer, war ihr einziger Ansprechpartner. War er für Natascha automatisch Vater, Mutter und beste Freundin?


Natascha hat sich offenbar nie mit ihrem Entführer identifiziert, sondern ihn als einen schwachen, lebensunfähigen, angstbesetzten Menschen erlebt. Von solchen Menschen übernehmen Kinder nichts. Das ist ja das Problem so mancher Lehrer und Erzieher. Sie sind zwar da, aber sie sind kein Vorbild.

"Er hatte eine labile Psyche", sagt Kampusch über ihren Entführer. "Ihm fehlte in gewisser Weise die Selbstsicherheit", "ich finde, dass ich stärker war", beschreibt sie ihr Verhältnis zu ihm. Wie kann ein Mädchen, das eigentlich Opfer ist, alleine und unter solchen Bedingungen zu solchen Erkenntnissen kommen?


Diese Bewertung war das Entscheidende. Sie hat Natascha davor bewahrt, sich als Opfer zu fühlen und in genau die Ohnmacht und Resignation zu verfallen, die man normalerweise bei einem Menschen in ihrer Lage erwartet hätte. Das ist eine ganz starke Leistung. Sie muss starke Eltern, Erzieher oder sonstige Vorbilder während ihrer Kindheit gehabt haben und starkmachende Erfahrungen gemacht haben. Sonst hätte sie das nicht gekonnt.

Könnte die lange Isolation womöglich Auswirkungen auf ihr Gehirn gehabt haben? Wenn ja, welche?
Alles, was wir machen, was wir denken und womit wir uns intensiv beschäftigen, hat einen entsprechenden Einfluss auf die Art und Weise, wie sich die Nervenzellen in unserem Gehirn miteinander verknüpfen. Je jünger wir sind, desto stärker sind diese Auswirkungen.

Natürlich hatten diese acht Jahre unter diesen Bedingungen Auswirkungen auf ihr Gehirn. Aber acht Jahre draußen, unter dem Einfluss fragwürdiger Medien, Ideen und Vorstellungen und im Zusammenleben mit entsprechend geprägten Gleichaltrigen hätten auch einen entsprechenden Einfluss auf ihre Hirnentwicklung gehabt. Nur eben einen anderen. Einen besseren?

Interview: Jens Lubbadeh
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg