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Astronomie: Hubble zoomt in fernste Winkel des Universums

Unter Ausnutzung der Gravitation eines entfernten Galaxiehaufens als Gravitationslinse nahm das Weltraumteleskop Hubble Bilder von schwachen Objekten auf, die möglicherweise bis zu 13 Milliarden Lichtjahre entfernt sind.

Das Weltraumteleskop Hubble hat sich mal wieder selbst übertroffen. Wie die NASA mitteilte, konnte Hubble noch schwache Objekte ausmachen, die möglicherweise bis zu 13 Milliarden Lichtjahre entfernt waren. Ermöglicht wurde dies, indem Hubble ein „natürliches Zoom“ als eine Art Zusatzbrille verwandte und damit seine für Wissenschaftler ohnehin schon erstaunliche Sichtkraft noch einmal verbesserte.

Als natürlicher Zoom diente Hubble der ferne Galaxiehaufen Abell 1689. Hubble richtete seine neue Advanced Camera for Surveys 13 Stunden lang auf den 2,2 Milliarden Lichtjahre entfernten Haufen. Die Schwerkraft der Billionen Sterne darin sowie die schwarze Marterie funktionierten dann als eine Gravitationslinse, die das Licht der dahinter liegenden Galaxien verstärkte.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA zeigte sich von den neuesten Bildern begeistert. Wissenschaftler sprachen von einem dramatischen neuen Einblick in den Kosmos. Die Ergebnisse könnten helfen, die Bildung von Galaxien und schwarzer Materie besser zu verstehen.

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