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Astronomie: Hubble zoomt in fernste Winkel des Universums

Unter Ausnutzung der Gravitation eines entfernten Galaxiehaufens als Gravitationslinse nahm das Weltraumteleskop Hubble Bilder von schwachen Objekten auf, die möglicherweise bis zu 13 Milliarden Lichtjahre entfernt sind.

Das Weltraumteleskop Hubble hat sich mal wieder selbst übertroffen. Wie die NASA mitteilte, konnte Hubble noch schwache Objekte ausmachen, die möglicherweise bis zu 13 Milliarden Lichtjahre entfernt waren. Ermöglicht wurde dies, indem Hubble ein „natürliches Zoom“ als eine Art Zusatzbrille verwandte und damit seine für Wissenschaftler ohnehin schon erstaunliche Sichtkraft noch einmal verbesserte.

Als natürlicher Zoom diente Hubble der ferne Galaxiehaufen Abell 1689. Hubble richtete seine neue Advanced Camera for Surveys 13 Stunden lang auf den 2,2 Milliarden Lichtjahre entfernten Haufen. Die Schwerkraft der Billionen Sterne darin sowie die schwarze Marterie funktionierten dann als eine Gravitationslinse, die das Licht der dahinter liegenden Galaxien verstärkte.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA zeigte sich von den neuesten Bildern begeistert. Wissenschaftler sprachen von einem dramatischen neuen Einblick in den Kosmos. Die Ergebnisse könnten helfen, die Bildung von Galaxien und schwarzer Materie besser zu verstehen.

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?