Katastrophe Experiment stützt Isolierschaum-Theorie


Die Vermutungen der Ermittler zum Absturz der US-Raumfähre "Columbia" haben sich jetzt in einem Experiment bestätigt. In einem Laborversuch schlug ein Stück Isolierschaum ein Stück Dichtung aus der Vorderkante der Tragfläche heraus.

Die Vermutungen der Ermittler zum Absturz der US-Raumfähre "Columbia" haben sich jetzt in einem Experiment bestätigt. In einem Laborversuch schlug ein Stück Isolierschaum ein Stück Dichtung aus der Vorderkante der Tragfläche heraus. Ein Sprecher der Untersuchungskommission, Oberstleutnant Woody Woodyard, sprach von einem wichtigen Ergebnis. Für eine endgültige Schlussfolgerung sei es aber noch zu früh, erst müssten alle vorliegenden Ergebnisse analysiert werden, sagte Woodyard.

Die bislang favorisierte These zum Absturz der "Columbia", die am 1. Februar im Landeanflug zerbrochen war, geht davon aus, dass ein Stück Isolierschaum, das sich beim Start gelöst hatte, gegen die Verbindungsstelle zwischen Tragfläche und Rumpf geschlagen ist und dort ein Stück der Dichtung losgeschlagen hat. Durch diese Stelle drangen dann beim Landeanflug heiße Gase ins Innere der Raumfähre, die dort eine Explosion auslösten. Bei dem Unglück starben sieben Astronauten.


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