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Klon-Firma in Südkorea: Der 103.000-Euro-Hund

In der Vergangenheit arbeitete Lee Byeong Chun im Labor des Klon-Fälschers Hwang. Nun gründete er eine Firma, die gegen Geld Hunde klont. Einen ersten Auftrag gibt es schon: Eine US-Amerikanerin möchte eine Kopie ihres toten Pitbulls.

Ein südkoreanisches Unternehmen bietet das Klonen von Hunden an. Die Firma RNL Bio erklärte in Seoul, es liege bereits ein erster Auftrag von einer Frau aus Kalifornien vor. Sie wolle ihren toten Pitbull klonen. Der Hund soll ihr das Leben gerettet haben, als sie von einem anderen Hund angegriffen wurde, der ihr einen Arm abriss. Die Kundin habe Gewebe aus dem Ohr ihres Hundes entnommen und bei einer amerikanischen Biotech-Firma aufbewahren lassen, sagte Unternehmenssprecher Kim Yoon.

Die Chance, tatsächlich einen Klon entstehen zu lassen, gab er mit 25 Prozent an. RNL Bio stellt umgerechnet 103.000 Euro für das Klonen in Rechnung. Der Kunde muss allerdings nur zahlen, wenn er auch tatsächlich ein neues Haustier bekommt. Das Team arbeitet unter Führung des Professors Lee Byeong Chun. Er gehörte den Forschern um den wegen gefälschter Forschungsergebnisse entlassenen Universitätsprofessor Hwang Woo Suk an. Es wurde allerdings bewiesen, dass die Gruppe den ersten Hund Klon-Hund der Welt schuf: den Afghanenhund Snuppy. Lee war der Hauptverantwortliche für das Klonen des Hundes. Es gelang ihm später, seinen Erfolg zu wiederholen und auch einen Wolf zu klonen.

Ob der südkoreanische Forscher mit der Firmengründung Erfolg haben wird, ist indes fraglich. In den USA versuchte das Biotech-Unternehmen "Genetic Savings & Clone" mit dem Klonen von Katzen Geld zu verdienen. Obwohl einige Tierbesitzer geklonte Haustiere bestellten und bekamen, wurde die Firma nie rentabel. 2006 machte sie dicht. Das Klonen von Hunden war den Amerikanern nie gelungen.

DPA/bub / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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