Mythos Keine Nessie in Loch Ness


Nessie gibt es wirklich nicht. Auch die Suche eines Teams der BBC mithilfe modernster Sonar- und Satellitennavigationstechnik konnte das sagenumwobene Ungeheuer, das angeblich sein Unwesen im schottischen Loch Ness treiben soll, nicht aufspüren.

Nessie gibt es wirklich nicht. Eine Team des britischen Senders BBC hat die traurige Wahrheit über das Ungeheuer von Loch Ness dank modernster Technik an den Tag gebracht. Nach einem Bericht vom Montag loteten die Forscher mit Sonargeräten (Unterwasserschall) und mittels Satellitennavigationstechnik den schottischen See gründlich aus. "Wir sind von einem Ufer zum anderen gefahren, von oben bis unten, wir haben den ganzen See erkundet und nicht das kleinste Anzeichen eines großes lebenden Tieres gefunden", sagte BBC-Nessie-Spezialist Ian Florence.

Bis zuletzt hatten die Forscher gehofft, dass ihre Sonargeräte Signale von der Luft in Nessies Lungen registrieren könnten. Einzige "Beute" war aber eine unter Wasser vertäute Boje. Den fortdauernden Mythos über die Existenz des Ungeheuers erklärten die Nessie-Jäger letztlich damit, dass die Menschen sehen, was sie sehen wollen.

Erst vor wenigen Wochen aber hatten auch seriöse Wissenschaftler nicht mehr bestritten, dass es zumindest Überreste eines echten Ungeheuers vom Loch Ness gibt. Ein 67-jähriger Pensionär war in seichtem Wasser über vier versteinerte Rückenwirbel eines im Wasser lebenden Raubsauriers gestolpert, deren Alter allerdings auf 150 Millionen Jahre geschätzt wurde. Der über zehn Meter lange Plesiosaurus mit Flossen, langem Hals und kleinem Kopf muss nach Angaben von Experten in grauer Vorzeit dort gelebt haben, wo sich heute Loch Ness befindet. Nessie-Fans vom Projekt Loch Ness 2000 werteten das Fossil als ersten Beweis für die Existenz des Ungeheuers.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker