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Quallen: Verkannte, schöne Glibberwesen

Quallen sind nicht unbedingt die Tiere mit den höchsten Sympathiewerten: Sie fühlen sich glibberig an und können mit ihren Nesselkapseln unangenehme Hautreizungen auslösen. Doch die Ängste vieler Schwimmer sind meist unbegründet.

Sie sind glibberig, durchscheinend und schweben majestätisch wie kleine Raumschiffe durch ihr Universum. An Quallen scheiden sich die Geister: Für die einen sind sie geheimnisvolle Urwesen von faszinierender Schönheit. Für die anderen - darunter wohl die meisten der Strandbesucher - sind die Tiere eklig und unberechenbar. Zum Fürchten finden viele Badegäste vor allem das Nesselgift der Schlabberwesen.

"Diese Angst ist an der Ostsee in den meisten Fällen unbegründet", sagt der Meeresbiologe Götz-Bodo Reinicke vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Die bis zu tellergroßen, in der Ostsee heimischen Ohrenquallen sind für den Menschen ungefährlich. Die Durchschlagskraft der Nesselpfeile ist für die menschliche Haut viel zu gering. "Ihr Giftcocktail ist nur für kleine Planktonkrebse tödlich", erklärt Reinicke.

Feuerquallen in der Ostsee selten

Die orange-bräunliche Feuerqualle mit ihren zum Teil meterlangen Tentakeln kann allerdings zu unangenehmen Rötungen und brennnesselartigen Schmerzen führen. Die Feuerqualle ist in der Nordsee beheimatet, findet aber mit einströmendem Tiefenwasser auch manchmal den Weg bis an die Ostseestrände. "Eine eigene Population der Feuerqualle gibt es auf Grund des vergleichsweise geringen Salzgehaltes in der Ostsee nicht."

Nordseeurlauber können außer mit der Feuerqualle, die auch Gelbe Haarqualle heißt, auch mit der Blauen Haarqualle sowie mit der Kompassqualle schmerzhafte Bekanntschaft machen. Dagegen sind die Wurzelmundquallen ungefährlich. "Quallen mit feinen Tentakeln brennen, Arten mit dicken, glibberigen Fangarmen sind harmlose Planktonfresser", teilt die Schutzstation Wattenmeer in Rendsburg für die Nordsee mit.

Polypen überleben nur warme Winter

Während im Mittelmeer fast jährlich vor einer Masseninvasion der Nesseltiere gewarnt wird, ist die Ostsee nur in größeren Zeitabständen von Quallenplagen betroffen. Der Grund: In der Ostsee sind die Bedingungen für die überwinternde Polypengeneration - aus denen die Quallen entstehen - nicht gleich bleibend günstig. Nur in warmen Wintern wie im vergangenen Jahr können sie gut überleben.

Deshalb könnte nach Ansicht des Forschers Reinicke 2007 zu einem Quallenjahr an der Ostsee werden: "Angesichts des milden Winters würde mich eine starke Zunahme der Quallenpopulation in diesem Sommer nicht überraschen", berichtet er. Durch die hohen Wintertemperaturen und das frühe milde Frühjahr konnte sich das Plankton - Nahrungsgrundlage der Quallen - in den vergangenen Monaten prächtig entwickeln. Das bislang letzte explosionsartige Auftreten der Ohrenquallen verzeichneten die Forscher im Jahr 2003.

Rippenquallen fehlen die Nesselkapseln

Neben den beiden Nesseltierarten der Ohren- und Feuerqualle gleiten noch fünf Rippenquallenarten durch die Ostsee. Die Rippenquallen - ein eigener Tierstamm - verfügen im Gegensatz zu den Nesseltieren teilweise über meterlange, filigrane Fangarme, so genannte Leimruten, ohne Nesselkapseln.

Der jüngste Eindringling, die Mnemiopsis leidyi, die erst im Herbst 2006 erstmals in der Ostsee gesichtet wurde, hat es sich mittlerweile in dem salzarmen Gewässer gemütlich gemacht: Auf jüngsten Tauchgängen entdeckten Forscher des Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde den Zuwanderer in größeren Populationsdichten vor der deutschen Ostseeküste.

Noch sind sich die Forscher nicht sicher, welche Verbreitungsdichten der Neumieter in der Ostsee erreichen kann. "Die Mnemiopsis östlich des Darß hat keine natürlichen Feinde", berichtet der Meeresbiologe Lutz Postel vom Institut.

Den Ruf als "Ekelpaket" verdient die Qualle nach Postels Meinung nicht. "Die Tiere sind hocheffizient, ungemein wandlungsfähig und übernehmen eine wichtige Funktion im Ökosystem der Ostsee." Die Wesen reinigen quasi als "Meerespolizei" durch das Vertilgen von Plankton das Wasser. "Weil sie den Großteil der gewonnenen Energie in Bewegung und nicht körpereigene Substanz umsetzen, hinterlassen sie nach dem Absterben wenig organische Substanz", erklärt Postel.

Martina Rathke/DPA / DPA
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