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Umweltamt vermutet: Erhöhte Feinstaubwerte durch Aschewolke

Wahrscheinlich als Folge des Vulkanausbruchs auf Island steigen nach Angaben des Umweltbundesamtes die Feinstaubwerte in einigen Regionen Deutschlands.

Wahrscheinlich als Folge des Vulkanausbruchs auf Island steigen nach Angaben des Umweltbundesamtes die Feinstaubwerte in einigen Regionen Deutschlands. So habe die gemessene Konzentration auf der am höchsten gelegenen Messstationen der Behörde auf der Zugspitze in 2650 Metern Höhe um das achtfache über dem langjährigen Mittelwert gelegen, teilte das Umweltbundesamt am Montagabend auf seiner Internetseite mit. "Mit großer Wahrscheinlichkeit geht der Anstieg auf die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull zurück", erklärte die Umweltbehörde.

Auch auf der rund 1200 Meter hoch gelegenen Messstation Schauinsland bei Freiburg im Breisgau stiegen die Feinstaubwerte an. Hier seien auch erhöhte Werte von Schwefeldioxid gemessen worden. Dies stütze die Annahme, dass die Partikel vom Vulkanausbruch stammten.

Eine Gesundheitsgefahr sehen die Experten durch die gemessenen Konzentrationen aber nicht. Da der Anstieg der Feinstaubwerte regional begrenzt sei und die Erhöhungen nur leicht ausfielen, sehe das Umweltbundesamt keine Notwendigkeit für weitere Vorsichtsmaßnahmen.

Reuters / Reuters