WELTRAUM Aquarium fliegt ins All

Das bislang größte Weltraumaquarium startet im Juli beladen mit Fischen, Pflanzen und Schnecken in Richtung All. Dort wird der Einfluss der Schwerkraft auf Ökosysteme getestet.

Fische, Pflanzen und Schnecken sollen im Juli mit dem bisher größten Weltraumaquarium ins All fliegen. Das deutsche Raumfahrtunternehmen OHB-System aus Bremen liefert das »autark aquatische Ökosystem« an den amerikanischen Weltraumbahnhof Kennedy Space Center. Von dort soll das Bremer Weltraumaquarium mit knapp neun Litern Volumen am 19. Juli an Bord der Raumfähre »Columbia« in den Orbit starten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Ursachen für Raum- und Seekrankheit werden erforscht

Die Aquariumsbewohner, darunter Buntbarsche, Schwertträger, Wasserschnecken und Wasserpflanzen, leben den Angaben zufolge in einem geschlossenen Ökosystem. Mit dem Experiment wollen deutsche Wissenschaftler in der Schwerelosigkeit unter anderem die Ursachen von Raum- und Seekrankheit erforschen. Darüber hinaus soll der Einfluss der Schwerkraft auf die Entwicklung von Ökosystemen untersucht werden.


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