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Klimawandel : Europas Wälder trotzen der Erderwärmung - noch

Wälder wirken wie eine riesige Schutzglocke. Im Sommer ist es unter den Bäumen kühler und feuchter. Forscher haben untersucht, wie sich der Klimawandel unterm Blätterdach auswirkt - mit verblüffenden Ergebnissen.

Rot gefärbte Laubblätter liegen im Schlosspark von Ludwigslust. am Fuß vieler Bäume mit schmalen Stämmen und grünen Kronen.

Pflanzen in den Wäldern geht es mit dem Klimawandel besser als befürchtet

Die Wälder Europas trotzen dem Klimawandel - zumindest bislang. Robuster als die Bäume sind aber die dazwischen wachsenden Sträucher, Kräuter und Gräser. "Daran wird sich wohl auch in den nächsten 40 Jahren wenig ändern", prognostiziert der Makroökologe Ingolf Kühn von der Universität Halle-Wittenberg. Weil Bäume mit ihrem mächtigen Blätterdach viel Schatten werfen, heizten sich Wälder nicht so stark auf. Außerdem sei es dort wegen der Verdunstung von Wasser feuchter als andernorts. Deshalb macht sich nach Einschätzung von Kühn der Temperaturanstieg nicht so schnell bemerkbar.

Davon profitieren nicht zuletzt die bodennahen Pflanzen. Geht der Klimawandel also am Waldboden vorüber? 

 Dieser Frage ging Markus Bernhardt-Römermann von der Universität Jena nach. Der Ökologe untersuchte mit einem internationalen Forscherteam 39 Standorte in 13 europäischen Ländern. Ergebnis: Die Pflanzenvielfalt in der Krautschicht hat sich im vergangenen Jahrzehnt nicht verändert.

Keine grundsätzliche Entwarnung

Bernhardt-Römermann will seine Erkenntnis aber nicht pauschal als Entwarnung verstanden wissen: "Auf lokaler Ebene können Veränderungen durchaus gravierend sein." Es gebe durchaus Regionen, in denen die Artenvielfalt in den vergangenen Jahren deutlich gesunken sei. In anderen Gegenden habe sie dagegen zugenommen. Die Forscher haben dazu Daten aus 39 Laubwäldern zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten im Abstand von 17 bis 75 Jahren ausgewertet und in Beziehung zu Klima, Bewirtschaftung der Wälder, Stickstoffeintrag und Wilddichte gesetzt.

Klimaveränderungen riefen "insgesamt keine wesentliche Änderung der Diversität" hervor, heißt im Fazit der Studie, die in der Fachzeitschrift "Global Change Biology" publiziert wurde. Nach Einschätzung von Bernhardt-Römermann nehmen die Lichtverhältnisse, der Ausstoß von Stickstoff und die Anzahl von Wildtieren größeren Einfluss auf die Krautschicht.   Stickstoff wird über die Luft in Waldgebiete transportiert. "Er stammt aus der Landwirtschaft, zum Beispiel von Mineraldünger, oder aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern", so der Ökologe. Solche Stickstoffeinträge hätten seit Ende des Zweiten Weltkriegs zugenommen.

Das Mikroklima am Waldboden verändert sich

Zudem, so der Experte, sind die Baumkronen dichter bewachsen als noch vor Jahren - "sprich: es ist dunkler in unseren Wäldern geworden". Dadurch ändere sich auch das Mikroklima am Waldboden. "Wenn es weniger Sonneneinstrahlung gibt, verdunstet das vorhandene Wasser weniger schnell, und die Pflanzen haben mehr und länger Wasser zur Verfügung", so Bernhardt-Römermann. Die Wälder seien allerdings nicht immun gegen den Klimawandel, "die verstärkte Baumdeckung mildert diesen lediglich ab".

Nach Einschätzung des Wissenschaftlers Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sind es insbesondere die Eingriffe des Menschen in die Natur, die zum Rückgang der Artenvielfalt führen. "Landnutzung ist und war hier bis heute immer der bei weitem wichtigste Faktor", betont er. Daraus könne man aber nicht schließen, dass das Klima auch künftig ein geringerer Faktor sein wird.

"Der Klimawandel hat gerade erst begonnen und wird, wenn er nicht gebremst wird, eine vollkommen andere Qualität erreichen, als wir es heute kennen", sagt der Wissenschaftler. Die Erdwärmung treffe die Natur großflächig. Es sei nicht zu erwarten, so Lucht, dass "die wunderbare Widerstandsfähigkeit der Natur, die uns immer wieder überrascht, dem Wandel der Zukunft beliebig gewachsen sein wird".

jen / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(