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Corona-Maßnahmen 2G-Regel im Hessischen Einzelhandel – Können Ungeimpfte bald nicht mehr in Supermärkten einkaufen?

Schild mit Aufschrift "Bei uns gilt 2G-Regel!" hängt an einer Wand
Künftig können Geschäfte, Supermärkte und Discounter selbst entscheiden, ob bei ihnen die 2G-Regel gilt.
© Michael Bihlmayer/ / Picture Alliance
Statt Lockerungen gibt es diesen Herbst Verschärfungen der Corona-Maßnahmen – zumindest in Hessen. Dort soll die 2G-Regel künftig auch im Einzelhandel umgesetzt werden können. In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen gelten ebenso neue Regeln.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat nach Beratungen des Corona-Kabinetts verkündet, dass die bestehende 2G-Option auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet werde. Die Betriebe, zu denen auch Supermärkte und Discounter zählen, können künftig selbst bestimmen, ob sie nur noch Geimpfte und Genese in ihren Geschäften empfangen und damit auf Abstands- und Maskenpflicht verzichten werden.

Mit der 2G-Option für den Einzelhandel würde man "Wünschen aus der Branche" entgegengekommen, heißt es in einer Pressemitteilung der hessischen Staatskanzlei. "Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden", sagte Ministerpräsident Bouffier.

Testpflicht für Krankenhauspersonal

Auch in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen gelten neue Regeln. So muss sich ungeimpftes Krankenhauspersonal fortan zweimal pro Woche testen lassen. In Alten- und Pflegeheimen soll bei einem einzelnen Infektionsfall kein automatisches Betretungsverbot für die gesamte Einrichtung mehr gelten, sondern auf individuell erforderliche Schutzmaßnahmen zurückgegriffen werden. Das besagt die in Hessen geltende Coronavirus-Schutzverordnung.

Corona-Maßnahmen: 2G-Regel im Hessischen Einzelhandel – Können Ungeimpfte bald nicht mehr in Supermärkten einkaufen?

Zum gestrigen Ende der kostenlosen Testmöglichkeiten bittet Bouffier die Bürgerinnen und Bürger, Impfangebote zu nutzen und "nicht unvorsichtig" zu werden. "Wir sind bislang gut durch den Herbst gekommen, das zeigen die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenauslastung mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten", so der hessische Regierungschef.


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