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Al-Dschasira UN-Blauhelme im Süden Syriens sollen frei sein


Die Al-Nusra-Front hat alle 45 entführten Soldaten der UN-Friedensmission freigelassen, berichtet der arabische Sender Al-Dschasira. Sie sollen in Sicherheit sein und werden nach Israel gebracht.

Die seit rund zwei Wochen im Süden Syriens festgehaltenen UN-Blauhelme sind laut einem Medienbericht frei. Der in Katar ansässige arabische Nachrichtenkanal Al-Dschasira berichtet, die radikal-islamische Al-Nusra-Front habe die 45 Soldaten freigelassen. Sie sollen nach Angaben des Senders alle in Sicherheit sein und demnächst die Grenze nach Israel überqueren. Eine offizielle Bestätigung für die Meldung gab es zunächst nicht.

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, sie habe ebenfalls Informationen über die Freilassung der Blauhelme. "Wir warten noch auf die Bestätigung, dass sie ein sicheres Gebiet erreicht haben", erklärte der Leiter der Menschenrechtler Rami Abdel Rahman. Ein syrischer Aktivist sagte, ein arabischer Golfstaat habe die Freilassung vermittelt.

Die Al-Nusra-Front hatte die UN-Beobachter von den Fidschi-Inseln Ende August auf dem syrischen Teil der Golanhöhen in ihre Gewalt gebracht. Die Gruppe ist mit dem Terrornetzwerk alKaida verbunden. Dem Golfemirat Katar war in der Vergangenheit vorgeworfen worden, die Al-Nusra-Front zu unterstützen.

mia/DPA DPA

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