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Export von Benzin: Iran widersetzt sich Iran-Sanktionen

Der Iran exportiert trotz der US-Sanktionen Benzin in den Irak, nach Afghanistan und Armenien. Die Zollbehörde beziffert den bisherigen Wert dieser Ausfuhren auf rund 26 Millionen Euro, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Isna am Dienstag berichtete.

Der Iran exportiert trotz der US-Sanktionen Benzin in den Irak, nach Afghanistan und Armenien. Die Zollbehörde beziffert den bisherigen Wert dieser Ausfuhren auf rund 26 Millionen Euro, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Isna am Dienstag berichtete. Das bislang auf Benzinimporte angewiesene Land hatte bereits im vergangenen Monat die Aufnahme von Exporten bekanntgegeben, ohne dabei allerdings die Abnehmerländer oder ein Volumen zu nennen.

Die von den USA und Europa verhängten Sanktionen zielen unter anderem auf die Benzinversorgung des Landes. Der Iran ist zwar der fünftgrößte Ölexporteur der Welt, verfügte aber bislang nicht über ausreichend Raffinerien, um seinen Bedarf an Benzin zu decken.

Öl-Experten bezweifeln jedoch, dass der Iran die Exporte lange aufrecht erhalten kann. Die Meldung der vergleichsweise geringen Menge sei an sich schon ein Beleg dafür, dass die Regierung vor allem zeigen wolle, dass sie die Sanktionen umgehen könne, hieß es. Zudem sei das iranische Benzin von geringer Qualität.

Zahlreiche Staaten verdächtigen den Iran, heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet dies. Die Sanktionen sollen das Land zum Einlenken in dem seit Jahren schwelenden Atomstreit bewegen.

Reuters / Reuters
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