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Infografik Frauen als Hoffnung für Hillary


Die Erkenntnis ist keine Neue: Frauen wählen tendenziell liberaler, Männer konservativer. Im Wahlkampf in den USA deutet sich an, dass diese Geschlechterverteilung noch stärker zum Tragen kommt als ohnehin schon - immerhin tritt mit Hillary Clinton zum ersten Mal eine Frau an.

Seit gestern steht Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten fest. Damit ist sie die erste Frau, die jemals als Kandidatin einer Partei für das Weiße Haus nominiert wurde. Laut Umfrageergebnissen liegen Trump und Clinton in der Gunst der Wähler bisher relativ gleich auf, je nach Erhebung gewinnt mal die Eine, mal der Andere. Doch Hillary Clinton hat ein Ass im Ärmel: Das Zünglein an der Waage könnten die Wählerinnen sein – und die wählten in der Vergangenheit nicht nur ohnehin schon lieber demokratisch, sondern könnten nach diversen frauenfeindlichen Äußerungen Trumps noch stärker hinter Clinton stehen.

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2012 wählten 55 Prozent der Frauen Barack Obama, bei den Männern waren es 45 Prozent. Die zwei Amtszeiten des Republikaners George W. Bush von 2000 bis 2008 gehen eher auf das Konto der männlichen Wähler, wie die Grafik von Statista zeigt. Die Mehrheit der Frauen stimmte für seinen jeweiligen demokratischen Konkurrenten. Bill Clinton, den ehemaligen US-Präsidenten und heutigen Anwärter auf den Titel des "First Gentleman", wählten 1996 übrigens beide Geschlechter mehrheitlich in das Weiße Haus.

Stern / Statista

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