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An der Seite Hillarys im Weißen Haus: Wohin nur mit Bill Clinton?

Bill Clinton könnte der erste Mann an der Seite einer US-Präsidentin sein und das erste Staatsoberhaupt, das ins Weiße Haus zurückkehrt. Das wirft ungeahnte Fragen auf. Zumal: Womit soll Hillary Clinton ihn beschäftigen?

Von Niels Kruse

Bill Clinton beim Parteitag der Demokraten

Bill Clinton als Zuschauer? Schwer vorstellbar. Seine Frau Hillary würde ihn gerne als Wirtschaftsberater an ihrer Seite sehen.

Seine Lob- und Liebesrede an die wahlkämpfende Gattin war rührend. Doch noch trennen Bill Clinton 105 Tage und ein äußerst schwerer Wahlkampf mit einem Haufen Arbeit von der Aussicht, im Rentenalter von 69 Jahren noch einmal einen Neubeginn zu wagen. Ein neues Leben im alten. Im Weißen Haus in Washington, dessen Chef er schon einmal war. Wenn also seine Ehefrau Hillary am 8. November die Präsidentschaftswahl gewinnen sollte, wäre Bill nicht nur der erste Ex-US-Präsident, der in die Pennsylvania Avenue 1600 zurückkehrt, sondern auch der erste männliche Partner des US-Staatsoberhaupts, also der - der, ja was eigentlich?

Wie soll Bill Clinton eigentlich genannt werden?

Der Fall Bill Clinton ist deswegen so verzwickt, weil es bislang keine gängige Bezeichnung für den Mann an der Seite einer Präsidentin gibt. Entsprechend der "First Lady", die übliche Bezeichnung für die Ehegattin im Weißen Haus, wäre Clinton also "First Husband", was aber auch albern klingt, weil es "erster Ehemann" bedeutet. Der Ausdruck Lady dagegen steht für mehr als die schiere Beschränkung auf den Familienstand. "First Gentleman", wie manchmal ins Spiel gebracht, würde schon besser passen. Aber allein der Gedanke, ausgerechnet den umtriebigen Bill Clinton Gentleman nennen zu müssen, treibt vielen Amerikanern schon jetzt die Schamesröte ins Gesicht. Scherzkekse haben deswegen schon "First Dude" vorgeschlagen - was sich in etwa mit "Erster Kerl" übersetzen lässt.

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Aber es wird noch komplizierter: Es ist Gepflogenheit, frühere Staatsoberhäupter weiterhin mit "Mr. President" anzusprechen. Sollten die Clintons im Spätherbst dieses Jahres wieder zurück ins Weiße Haus ziehen, wohnten dort also eine Madame President als auch ein Mister President plus First Husband/First Gentleman/First Man oder wie auch immer er dann genannt werden würde. Was wiederum die Frage nach sich zieht, wie die interne Bezeichnung lauten könnte. Beim präsidialen Sicherheitsdienst, dem Secret Service, heißten die Akronyme für das erste Paar im Staat "Potus" (für "President Of The United States") und Flotus (für "First Lady Of The United States"). Doch wie soll man halbwegs elegant einen "First Gentleman" abkürzen? Fgotus? Oder Fhotus für "First Husband"? Fmotus für "First Man"?

Welchen Job verpasst Hillary ihrem Bill?

Vermutlich wäre es für alle Beteiligten einfacher, Bill Clinton würde einen anständigen Posten bekommen. Etwa ein eigenes Ministerium. Dann würde sein Titel "Secretary" lauten - Minister. Rein rechtlich spricht nichts dagegen, dass ein ehemaliger US-Präsident als Ressortverantwortlicher auf die politische Bühne zurückkehrt. Es wäre allerdings das erste Mal und ob ein sendungs- und selbstbewusster Mann wie Bill Clinton mit der zweiten oder gar dritten Geige zufrieden geben würde, ist auch eher unwahrscheinlich. Abgesehen davon, dass das ohnehin schon angeschlagene Vertrauen in die Clintons weiter leiden würde, wenn Präsidentin Hillary ihre Regierung mit Familienangehörigen besetzen würde.

Umfragen Donald Trump Hillary Clinton

Aktuell muss sich Hillary Clinton keine Gedanken über ihren Job als erste US-Präsidentin machen, denn in den Umfragen liegt sie derzeit hinter Donald Trump

Aber ganz auf ihn verzichten wird sie nicht, das hat die demokratische Kandidatin bereits angekündigt. Im Mai sagte Hillary Clinton in einem Interview, dass sie ihren Bill als Wirtschaftsberater einplant. Bei der Schaffung von Arbeitsplätzen habe er sowohl als Gouverneur von Arkansas als auch als Präsident gute Arbeit geleistet, so Clinton. "Ich werde ihn nach seinen Ideen, seinem Rat fragen, und ich werde ihn als einen Goodwill-Botschafter nutzen, der durch das Land reist und die besten Ideen ausfindig macht, die wir haben." So ein Job könnte passen. Zumal Bill bei den Amerikanern zumindest den Ruf eines Wirtschaftsfachmanns genießt.


Und schließlich: Irgendwas muss der Mann ja auch zu tun haben, trotz seiner angeschlagenen Gesundheit. Vier Bypässe wurde ihm vor ein paar Jahren gelegt, doch sich wie die meisten Präsidenten-Lebensgefährten auf rein repräsentative Aufgaben zurückzuziehen wird einen Bill Clinton kaum befriedigen. Zur Not tingelt er halt weiterhin als fürstlich bezahlter Redner durch die Weltgeschichte. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2001 hat er auf diese Weise rund 130 Millionen Dollar verdient. In 105 Tagen und eine gewonnene oder verlorene Wahl später, werden Hillary und Bill Clinton schlauer sein.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(