Irak USA starten "Operation Arrowhead Ripper"


US-Truppen sind mit einer 10.000 Mann starken Offensive gegen irakische Aufständische vorgegangen. Bei dem Angriff auf die Stadt Bakuba starben nach Militärangaben mindestens 22 Rebellen. Die "Operation Arrowhead Ripper" soll damit jedoch noch nicht beendet sein.

Im Schutz der Dunkelheit haben am Dienstagmorgen rund 10.000 US-Soldaten eine Offensive gegen Aufständische in der weiteren Umgebung von Bagdad eingeleitet. Begleitet von Kampfhubschraubern und Kampfpanzern rückten die Truppen in die Stadt Bakuba ein, nordöstlich von Bagdad. Dabei seien zunächst mindestens 22 Aufständische getötet worden, teilten die US-Streitkräfte mit. Die "Operation Arrowhead Ripper" sei noch in ihrem Anfangsstadium.

Der Vorstoß ist Teil einer umfassenderen Strategie mit dem Ziel, im Norden wie im Süden von Bagdad die Stützpunkte von sunnitischen Extremisten, al-Kaida-Kämpfern und schiitischen Milizen aufzulösen. Dabei soll es sich nach Militärangaben um Rückzugsstellungen von Aufständischen handeln, die dem Druck der im Februar eingeleiteten Offensive in Bagdad gewichen sind.

Weitere Gefechte in Nassirijah

Bakuba ist die Hauptstadt der Provinz Dijala, in deren Orangen- und Palmenhainen sich die sunnitischen Aufständischen festgesetzt haben. Das Terrornetzwerk al Kaida hat in Bakuba nach irakischen Angaben ein islamistisches Regime errichtet und auf dem Hauptplatz öffentliche Hinrichtungen vorgenommen. Im Süden Iraks gingen unterdessen britische und irakische Einheiten gegen die schiitische Mahdi-Miliz vor. Bei Hausdurchsuchungen und Straßenkämpfen in der Stadt Amarah, einer Hochburg der Mahdi-Miliz wurden nach irakischen Angaben 36 Menschen getötet. Am Dienstag kam es auch zu Gefechten in Nassirijah, 320 Kilometer südöstlich von Bagdad.

AP AP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker