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Irans Raketentests Teheran testet Langstreckenrakete


Der Iran hat während seines Manövers im Golf nach eigenen Angaben erfolgreich eine Langstreckenrakete getestet. Die Militärübung unweit der Straße von Hormus löste international Besorgnis aus.

Der Iran hat nach eigenen Angaben am Montag eine neue Rakete getestet. Bei einem Marinemanöver nahe der Seestraße von Hormus feuerte die Armee erstmals eine Rakete vom Typ "Ghader" ab, wie der für die Übung zuständige Admiral Mahmud Mussawi laut der Nachrichtenagentur Irna sagte. Der Test sei erfolgreich verlaufen, die Rakete habe ihr Ziel "erreicht und zerstört". Das Geschoss mit einer Reichweite von knapp 200 Kilometer wurde in dem Bericht als Langstreckenrakete bezeichnet. Normalerweile gilt eine solche Rakete allerdings nur als Mittel- oder Kurzstreckenrakete.

Die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen waren zuletzt deutlich gestiegen, weil Teheran damit gedroht hatte, im Fall von Sanktionen gegen seine Ölexporte die strategisch wichtige Meerenge von Hormus zu sperren. Die USA kündigten an, eine solche Blockade nicht hinnehmen zu wollen. Durch die Verbindung zwischen dem Persischen Golf und dem Arabischen Meer werden bis zu 40 Prozent der weltweit verschifften Öllieferungen transportiert. Am Sonntag testete die iranische Armee bereits eine neue Mittelstreckenrakete, für diesen Montag kündigte Mussawi noch zwei weitere Raketentests an.

Reuters/AFP Reuters

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